Ein Haus zum Mitbauen…

 

was ist ein ausbauhaus?

…Weshalb es für mich nicht in Frage kommt:

Gerade ist mir eine Bannerwerbung ins Auge gestochen, die mit Häusern ab 75.000 Euro wirbt. Dabei ist der Hausbau in Deutschland alles andere als günstig. Weshalb das Bauen hier teurer ist als in unseren Nachbarländern, wie der Niederlande und Österreich, habe ich in folgendem Artikel erläutert>>

Ausbauhäuser: Nichts Anderes als „Handwerkerobjekte“

Doch zurück zu unserem vermeintlichen „Schnäppchen“: So verlockend es auch klingt, ein Haus für 75.000 Euro zu erwerben, so desaströs kann der Traum vom Eigenheim enden. Derlei Angebote eignen sich nämlich höchstens für versierte Handwerker, die zudem über viel Zeit verfügen. Denn hier handelt es sich immer um Ausbauhäuser, also Bauten, die über nicht viel mehr als die Grundmauern, Fenster und Türen sowie das Dach verfügen. Alles andere – Putz, Bodenbeläge, Sanitäranlagen, ja teilweise sogar Elektrik und Heizung – muss vom Bauherrn selbst in die Hand genommen werden! Ob sich das rechnet, wage ich zu bezweifeln.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle jedoch erwähnt, dass viele Hausbaufirmen über verschiedene Ausbaustufen verfügen: Der Bauherr zahlt folglich etwas mehr und erhält dafür zusätzlich bestimmte Bauleistungen (z.B. Sanitäranlagen).

Für mich als handwerklich völlig unbegabte Frau kommt die Vorstellung, den Innenausbau selbst zu erledigen, jedenfalls einem Albtraum gleich.

Wie „schlüsselfertig“ ein Haus ist, steht in der Baubeschreibung!

Im Grunde kommen für Leute wie mich nur schlüsselfertige Häuser in Frage. Hier kann man als Käufer eigentlich davon ausgehen, dass das Haus bei der Übergabe tatsächlich sofort bezugsfertig ist. Aufschließen und einziehen – voilà!

Was genau die jeweilige Baufirma unter schlüsselfertig versteht, kann jedoch stark variieren. Nachlesen kann es der potentielle Käufer in der Bau- und Leistungsbeschreibung, die auch schon lange vorm Vertragsabschluss zur Verfügung steht. Wie immer gilt auch hier: Das Kleingedruckte lesen!

Malerarbeiten werden oft vom Bauherrn verlangt

Die meisten Firmen, bei denen ich mich beraten lassen habe, verstanden unter „schlüsselfertig“ ein Haus, bei dem nur noch die Wände vom Bauherrn selbst gestrichen werden müssen. Ansonsten ist alles fertig. Ich selbst habe ein schlüsselfertiges Haus bezogen, das neben nackten Wänden lediglich in den Bädern über Fliesen verfügte. Alle anderen Bodenbeläge mussten noch gemacht werden.

Was mich besonders ärgerte, war das Fehlen einer kleinen Treppe zum Hauseingang und vor den Terrassentüren. Dort lagen viele Wochen einfach nur ein paar Holzpaletten. Über eine Umrandung, zum Beispiel aus Kies, verfügte unser Haus auch nicht. Das alles mussten wir noch selbst erledigen – bzw. gegen Bezahlung erledigen lassen. Unter schlüsselfertig hatte ich etwas mehr erwartet. Hätte ich nur die Leistungsbeschreibung dahingehend geprüft…

Schlüsselfertig = höhere Kosten: Finanzierbarkeit prüfen!

Ein Anbieter, der tatsächlich bezugsfertige Häuser im Repertoire hat, ist das noch junge Fertighaus-Unternehmen bauen.wiewir GmbH & Co. KG>>. Selbst die Malerarbeiten sind bei den Fertighäusern aus Bayern schon inbegriffen.

Kampfpreise sucht man hier allerdings vergeblich. Zwar wirbt auch bauen.wiewir mit günstigen Preisen. Diese sind jedoch weit entfernt von 75.000-Euro-Schnäppchen. Mit welchen Preisen Bauherren rechnen können und was es genau mit den Häusern von bauen.wiewir auf sich hat, erfahrt ihr in folgendem Artikel>>

Auf der hohen Kante dürfte jedenfalls kaum jemand genug Geld haben, um ein Eigenheim zu finanzieren. An einem Bankgespräch führt in diesem Falle kein Weg vorbei. Im Vorfeld können sich potentielle Kreditnehmer jedoch schon einmal im Internet über die Konditionen informieren. Welche Bedingungen und Kosten mit dem Leihen von Geld verknüpft sind, erfährst du zum Beispiel unter https://www.kreditvergleich-24.eu/

Nahezu alle Baufirmen halten mittlerweile jedoch selbst Kontakt zu Banken und bieten zusätzlich eigene Finanzierungsmodelle an. Nachfragen kann sich unter Umständen lohnen, gerade wenn man im klassischen Bankgespräch an Hürden wie zu wenig Eigenkapital gescheitert ist. Banken-unabhängige Finanzberater verfügen noch mal über ganz andere Tricks, um die bestmöglichen Konditionen für ihre Kunden herauszuholen.

LG Anne!!!

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2 Antworten

  1. Stefan sagt:

    Also für mich kommt auch kein Haus infrage, welches ich aufwändig renovieren oder gar sanieren muss.

    Die Zeit dazu hätte ich zudem überhaupt nicht. Selbst wenn ich die Zeit hätte und handwerklich begabt wäre, so würde ich mir das nicht aufhalsen.

    • Anne sagt:

      Ich bin also nicht das einzige Faultier… 😉
      Eigentlich kann ich es mir auch nur bei Leuten vorstellen, die selbst eine Baufirma haben und dadurch eben über das entsprechende Know-How und Equipment verfügen. Dann lässt es sich vermutlich auch einrichten, nach Feierabend noch auf eine zweite Baustelle (die eigene) zu fahren und dort weiter herumzuwerkeln. Anstrengend ist es natürlich trotzdem.
      LG Anne

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