Welch‘ wundervoller Bilderreichtum!

gratisbilderSchon in meinem Artikel über meine 5 Lieblings-Foto-Tools kam sie durch: meine Leidenschaft für Fotografie. Dabei fotografiere ich selbst leider gar nicht gut. Meistens nutze ich auch nur das Handy, weil ich das immer gleich zur Hand habe.

Lizenzfrei & kostenlos: was für eine Wahnsinns-Kombination!

Aber ich schaue mir unglaublich gerne schöne Bilder an – seien es Fotos oder Illustrationen. Von Portalen, die wunderhübsche Bilder versammeln, gibt es immer mehr im World Wide Web. Traumhaft: Oft kann man die Bilder sogar kostenlos herunterladen und auf dem eigenen Blog nutzen!!!

Das kommt mir sehr entgegen, verwende ich doch ein WordPress-Theme, das ständig nach neuen Bildern verlangt. Wenn ich mal vergessen habe, eins einzufügen, erscheint gleich ein hässlicher Platzhalter… So, jetzt muss ich aber mal zur Sache kommen. Am allermeisten verwende ich:


PEXELS – Fotos von echten Profis

pexelsPexels ist eine Bildersuchmaschine, d.h. ihr gebt den Suchbegriff (in englisch) ein, zum Beispiel „room“. Oft spuckt Pexels daraufhin viele professionelle Fotos aus.

Das Ergebnis hängt allerdings stark vom Thema ab. Familie spielt leider eine untergeordnete Rolle. Abbildungen von Kinderzimmern und Spielplätzen werdet ihr auf Pexels leider kaum oder gar nicht finden.

Dafür gibt’s wundervolle Natur- und Architekturaufnahmen. Auch Bilder, die im Kontext „Web-Business“ stehen, werden zahlreich angeboten. Damit meine ich Aufnahmen, die jemandem am Laptop sitzend zeigen oder Tablet und Notizblog als Stillleben u.ä. Letztere Fotos gebrauche ich oft und gerne für topElternblogs.

Einfach in der Handhabe, übersichtlich & kostenlos

Vorm Download kann man sich für eine von vier Bildgrößen entscheiden. Auch die Lizenzbedingungen werden gut sichtbar dargestellt. Bislang ist mir auf Pexels kein Bild untergekommen, das nicht gratis und ohne gekennzeichnet zu werden auch für kommerzielle Zwecke nutzbar gewesen wäre. Dafür kann, wer will, das Engagement des Bilderdienstes und seiner Fotografen per Spende entlohnen.

Übrigens: Wer selbst schöne Fotos macht und diese auf Pexels zur Verfügung stellen möchte, kann dies gern tun. Einfach uploaden.

Albumarium – ein guter Mix

albumariumWie der Titel bereits andeutet, versammelt der Bilderdienst Albumarium Fotoalben. Die einzelnen Kategorien werden demnach Alben genannt. Zu den populärsten dieser Alben gehören u.a. „Kids“ und „Babies“. Wahnsinnig viele Fotos werden hier zwar nicht angeboten, dafür sehr schöne und vor allem vielfältige Motive.

Auch Albumarium bittet darum, doch eigene Fotos hochzuladen – und an den schon vorhandenen Bildern sieht man, dass nicht alle Quellen professionelle Fotografen sind. Das finde ich gut, denn selten müssen Blog-Fotos über eine Hochglanzoptik verfügen.

Übersichtlich & einfach

In der Bilderdatenbank kann man einfach schmökern oder gezielt nach Fotos bzw. Fotoalben suchen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wie bei Pexels funktioniert das aber nur in englischer Sprache. Bereits bei der Suche lassen sich die Lizenzvorgaben einschränken. Hat man das vergessen, steht auch am unteren Rand des angeklickten Fotos, ob das Bild verwendet werden kann und unter welchen Bedingungen.

Mopho.to – Bilder, die ins Postfach flattern

mophotoNatürlich kann man auf Mopho.to auch direkt nach Bildern suchen. Man kann sich aber auch einfach überraschen lassen. Einmal pro Woche werden dem Abonnenten des Bilderportals nämlich sieben kostenlose Fotos zugeschickt. Die Motive variieren. Mal sind es Stadtansichten, mal Landschaftsausfnahmen, dann wieder Menschen oder Business-Motive.

Allen Fotos gemeinsam ist, dass sie qualitativ hochwertig sind. Es handelt sich also nicht um die Schnappschüsse von Hobbyfotografen. Sie dürfen allesamt ohne Quellenangabe und/oder Verlinkung verwendet werden.

Als ich erfahren habe, dass mir hier Bilder gleich per Mail zugeschickt werden, habe ich mich sofort auf Mopho.to registriert. Leider passen die Fotos nur selten zu den Themen auf topElternblogs. Trotzdem schaue ich sie mir gerne an.

Deine eigenen Bilder – Fotos selber machen

fussball-parkDas ist doch das Naheliegendste, oder?: Fotos einfach selbst aufnehmen und im eigenen Blog verwenden. Der Aufwand hält sich in Grenzen und die Lizenzen sind klar geregelt. Sie liegen nämlich allein bei dir.

Schwieriger gestaltet sich das mit den Fotomotiven. Meistens sind es ja die eigenen Kinder, die man ablichtet. Auf vielen Blogs habe ich gesehen, wie Mamas & Papas ihre Kinder immer schön von hinten fotografieren oder die Gesichter verfremden, damit man auch ja keine Rückschlüsse auf die Identität der Kleinen ziehen kann. Jetzt mal ehrlich: schön ist das nicht.

Die Gründe, weshalb Eltern keine Bilder ihres Nachwuchs im Internet verbreiten wollen, sind allesamt nachvollziehbar. Ich persönlich verwende auch nur dann Fotos meiner Kinder, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt. Bei meiner Faschings-Blogparade habe ich die einzige Ausnahme gemacht.

Viele Eltern berufen sich auf das Recht am eigenen Bild, das sie ihrem Nachwuchs zugestehen. Grundsätzlich müssen die abgebildeten Personen vor der Veröffentlichung des Bildes um Erlaubnis gefragt werden.

Was beim Fotografieren von Kindern zu beachten ist, steht im eBook „Familienfotografie“

Tja, aber ganz auf eigene Fotos verzichten, wenn man gerne fotografiert, ist doch auch keine Lösung… Anstelle der „rückwärtigen Portraits“ könnten Blogger ja bildliche Synonyme verwenden. Ein Paradebeispiel hierfür sind die Playmobilfiguren, die ja in allen erdenklichen Formationen arrangiert werden können.

All jenen, die kein Problem damit haben, die Fotos ihrer Familienmitglieder im Netz zu veröffentlichen (wenn man sich Facebook so anschaut, scheinen das ja viele zu sein), oder einfach mehr darüber erfahren möchten, was beim Fotografieren von Kindern zu beachten ist, möchte ich das kostenlose eBook* „Familienfotografie ans Herz legen.

Ein richtig gutes Foto hinzubekommen, erfordert eben Wissen, Geschick und Erfahrung. Nicht umsonst ist der Fotograf ein Ausbildungsberuf und Fotografie sogar eine Kunst, die man studieren kann. Keine Angst, das o.g. eBook umfasst nicht mehrere 1000 Seiten 😉 Aber es vermittelt schon einen sehr profunden Einblick.

Mit diesen Tipps im Hinterkopf heißt es dann nur noch: ausprobieren und üben, üben, üben.


Und ihr?: Wie handhabt ihr das mit den eigenen Bildern auf Blogs und in den sozialen Medien? Veröffentlicht ihr bedenkenlos Fotos eurer Kids und anderer Familienmitglieder, Freunden, euch selbst?

Oder greift ihr lieber auf fremde Bilder professioneller Fotografen zurück? Welche Alternativen gibt’s noch?

LG Anne!!!


*Das eBook „Familienfotografie“ wurde mir per Pressemitteilung empfohlen. Ich würde es in meinem Beitrag nicht erwähnen, wenn mich die Qualität der Tipps und die Aufmachung nicht überzeugt hätten. Ehrlich gesagt, wundert es mich, dass es kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Für den Link gab’s jedenfalls kein Geld. 😉

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