Erfolgreich bloggen: Erste Leser für dein Blog

Damit dein Blog gefunden wirderste-leser-gewinnen-blog

Welche Maßnahmen dein Blog sichtbar machen

Webdesign und Logo sind entworfen und umgesetzt, die Technik funktioniert und die ersten Texte hast du auch geschrieben. Dein Blog steht also und du bist rundum zufrieden. Aber wie machst du nun auf dein Blog aufmerksam und gewinnst Leser?Eine kleine Anleitung, um im WWW gefunden zu werden:

  • Blog bei Suchmaschinen anmelden

Suchmaschinen finden dein Blog über kurz oder lang ohnehin, da sie das ganze Netz nach Inhalten durchforsten. Du kannst diesen Prozess allerdings beschleunigen, indem du dein Blog direkt bei den Suchmaschinen einträgst. Bei Bing kann man sein Blog unter dem folgenden Link anmelden, zur Anmeldung bei Google geht’s hier entlang.

Einen Schritt weiter gehst du, wenn du zudem deine Sitemap übermittelst. Google zum Beispiel indiziert sie über „Google Sitemaps“. Hier nimmt die Suchmaschine nicht nur dein Blog zur Kenntnis, sondern jede einzelne Datei auf dem Server, so dass deine neuen Posts nicht unbemerkt bleiben.

  • Schreiben, schreiben, schreiben

Sorgt für frischen Content, das gefällt Lesern und Suchmaschinen gleichermaßen. Einzigartige und authentisch geschriebene Texte sind nicht nur das Aushängeschild deines Blogs. Sie sind auch die erfolgversprechendsten Faktoren im Bereich des Online-Marketings. Sowas nennt sich übrigens Content Marketing.

viel(-seitig) & regelmäßig posten

Nur mit Hilfe (für deine Leser) relevanter Blog-Posts baust du eine treue Leserschaft auf, die du im Laufe der Zeit durch bspw. Kommentare näher kennen lernst. Dann wiederum ist es nicht mehr so schwierig herauszufinden, was deine Leser bewegt und auf ebendiese Bedürfnisse einzugehen.

facebook-statistiken

Statistiken hält Facebook für Fan-Seiten bereit. Hier siehst du z.B. wann auf deine Posts zugegriffen wird und wie oft.

Wenn du regelmäßig in deine Analyse-Tools schaust, findest du schnell heraus, welche Artikel oft angeklickt werden und welche gar nicht. Hier muss auch nicht gleich Google Analytics installiert werden. WordPress bietet ebenfalls einen guten Überblick über deine Nutzerzahlen. Selbst Facebook und Twitter machen Angaben darüber, wie viele Nutzer auf welche deiner Inhalte zugegreifen haben.

Nutze diese Zahlen, um für die zukünftige Gestaltung deines Blogs zu lernen! Zeigen sich deine LeserInnen besonders interessiert an einem deiner Posts, kannst du daran anknüpfen – vielleicht sogar eine ganze Themenreihe konzipieren.

Veröffentlichst du regelmäßig Artikel (z.B. immer dienstags & donnerstags), können sich deine Leser darauf einstellen. Sie wissen nun, in welchen Abständen sie dein Blog besuchen müssen, um Neues von dir zu erfahren. In einem Redaktionskalender kannst du eintragen, wann du über welche Themen schreibst, auch um selbst am Ball zu bleiben.

  • Soziale Medien effektiv nutzen

Die Suchmaschinen listen dein Blog, doch noch immer verzeichnest du wenige Besucher. Warte nicht auf Google, werde selbst aktiv!

Werde Follower, um Follower zu gewinnen!

Anderen Bloggern zu folgen, ist ein zusätzliches Mittel, um auf dich aufmerksam zu machen und den jeweiligen Blogger dazu zu bringen, deinem Blog ebenfalls zu folgen – sei es via WordPress oder sozialer Medien. Darüber hinaus bleibst du auf dem Laufenden über die neuesten Posts, Ankündigungen und Blogparaden, die in deinem Netzwerk gerade angesagt sind.

Auf allen sozialen Plattformen erzielst du stets gute Effekte, wenn du dich beteiligst, mitkommentierst, Inhalte teilst, den „Gefällt mir“-Button klickst oder Tweets favorisierst bzw. retweetest. Was deine Beiträge anbelangt, so halte dich an dieselben Regeln, die auch in Bezug auf deine Posts gelten: Verbieg dich nicht, bleibt authentisch und originell!

Kreiere Social-Media-Accounts nur für deinen Blog

Natürlich kannst du auch deine privaten Accounts nutzen. Eine eigene Facebook-Fanpage verleiht dem Ganzen jedoch offizielleren Charakter. Mit Hilfe eines Auftritts in den Sozialen Medien vereinfachst du deinen Besuchern, deinem Blog zu folgen, über Neuigkeiten informiert zu werden und bei Bedarf auf Links zu klicken, die auf eure Blogs verweisen.

Allerdings reicht ein Auftritt allein oft nicht aus. Deine Aufgabe besteht also wieder einmal darin, auf Fanpages & Co. aufmerksam zu machen (wie das geht, lest ihr im folgenden Artikel>>)

Das ist nicht schwer, benötigt allerdings ein bisschen Zeit. Werft die Flinte nicht ins Korn, wenn ihr nicht gleich hunderte Follower auf Facebook, Twitter oder Instagram habt! Nur Geduld.

  • Nimm Kontakt zu Gleichgesinnten auf & werde Teil einer Community

Falls du nicht gerade anonym bloggst, informiere doch einfach Freunde, Bekannte, Kollegen und Familienmitglieder, damit diese deine Beiträge nicht nur lesen, sondern auch im eigenen Kreis weiterempfehlen.

Über Twitter & Facebook lernst du außerdem schnell Gleichgesinnte kennen. Mama- und Papa-Blogger unterstützen sich dort gegenseitig sehr. Viele versammeln sich auch in Facebook-Gruppen (z.B. „Bloggende Eltern“). Stell dich und dein Blog doch einfach mal vor und sei dir gewiss, dass du herzlich aufgenommen wirst!

Darüber hinaus haben Blogs durch ihre Kommentarfunktion einen großen Vorteil gegenüber anderen Webseiten. Liest du selbst Blogs, die vielleicht sogar themenverwandt mit deinem eigenen Blog sind, so hinterlasse unbedingt Kommentare!

Diese sollten natürlich sinnvoll sein und sowohl Blogger als auch Leser dazu animieren, mehr von dir zu erfahren. Das ist nicht nur Werbung in eigener Sache, sondern auch der erste Schritt dahin, eigene Netzwerke aufzubauen. Denn gemeinsam seid ihr stärker (sichtbar) als allein!

Nicht nur weil ich selbst hin und wieder eine veranstalte, möchte ich dir Blogparaden ans Herz legen. Oft sind die von Bloggern gestellten Themen gesellschaftlich relevant und regen zum Nachdenken an. Weiterhin verschafft dir die Teilnahme an einer Blogparade ungeahnte Aufmerksamkeit! Wenn dein Artikel Interesse weckt, wird er angeklickt – und durchgelesen!

Selbstverständlich kannst du auch selbst eine Blogparade initiieren.

  • Externe Links natürlich aufbauen: Lass die Finger vom Linkbuilding!

Linkbuilding war einmal das Nonplusultra in der Suchmaschinenoptimierung. Mittels Backlinks (also Links, die z.B. auf dein Blog verweisen) in Kombination mit bestimmten Keywords sollen positive Signale an Suchmaschinen gesendet werden, damit diese dein Blog in ihren Suchergebnissen weiter oben platzieren.

Allerdings ist das Linkbuilding schon seit ein paar Jahren umstritten. Auf Linktausch und -kauf kannst du gut und gerne verzichten, denn: Google bemerkt den künstlichen Linkaufbau i.d.R. und straft das Blogs bzw. Webseiten ab, die darauf zurückgreifen.

Wenn andere Blogger dein Blog erwähnen, es weiterempfehlen und deshalb verlinken, hast du schon eine Menge erreicht: Nicht nur einen (themenverwandten) Backlink, sondern auch die Aufmerksamkeit in der Community. Mehr Leser also!

Extra-Tipp: Natürliche Backlinks erreichst du zum Beispiel, wenn du eine Blogparade veranstaltest. Eine Voraussetzung für Teilnehmer ist nämlich, in ihrem Text per Link auf dein Blog zu verweisen!

Schlussendlich bleibt zu sagen: Bloggen & Blog-Marketing gehen Hand in Hand

Erste Leser für dein Blog zu gewinnen, ist gar nicht so schwer, wenn du selbst aktiv wirst und in eigener Sache die Werbetrommel rührst. Klar, das kostet erst einmal Überwindung („Hallo? Ich bin neu hier…!“), aber wie sollen die anderen sonst auf dich aufmerksam werden bei dieser Flut an Blogs, die täglich neu veröffentlicht werden?

Meine o.g. Vorschläge stellen nur einen Anfang dar. Theoretisch könnte ich die Liste noch ewig fortsetzen, denn das Bloggen und das damit verbundene Marketing können nicht einfach abgehakt werden. Hier musst du stetig am Ball bleiben!