7 originelle Facebook Marketing Ideen

Aufgepasst, jetzt wird’s strategisch!

facebook-marketing-ideenWenn ich mir die vielen Facebook-Posts der Mama- und Papa-Blogger so anschaue, bedaure ich wirklich, dass ich kein klassisches Mama-Blog habe. Denn so ein Blog über Facebook zu vermarkten, ist eine Herausforderung, die man doch gerne annimmt, oder?! Allein die vielen unterschiedlichen Strategien, die man entwickeln könnte, hach, da kribbelt’s mir richtig in den Fingern!

Und ich poste immer nur Marketing-Latein…


1. Gewinnspiele schlau über Facebook vermarkten

Nein, originell sind Gewinnspiele nicht. Wahrscheinlich sind sie so alt wie das Internet… Dich du kannst Gewinnspiele originell vermarkten. Am besten du suchst dir dafür einen geeigneten Kooperationspartner:

Auf Facebook bin ich auf ein Gewinnspiel gestoßen, das sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Hier kooperierten ein Hersteller von Kindermöbeln und ein Online-Elternratgeber:

Der Elternratgeber verloste nun über Facebook ein Bücherregal (dieses und der Hersteller selbst wurden natürlich ausführlich beworben), und zwar an denjenigen, der den plausibelsten Grund lieferte, weshalb er das Bücherregal unbedingt haben möchte.

Das reizte natürlich Unmengen an Facebook-Nutzern, die Kommentarfunktion unter dem FB-Gewinnspiel-Post für ihre Begründungen zu nutzen. Das Gewinnspiel sprach sich im Nu herum und sowohl der Möbelhersteller als auch der Elternratgeber erhielten sehr viel Aufmerksamkeit und mit Sicherheit ein Mehr an Followern.


2. Eine fortlaufende Story entwickeln

Eine Mamabloggerin hat’s vorgemacht: Sie ist samt Familie in ein neues Haus gezogen und dokumentierte den Umzug inklusive Renovierungsarbeiten – und das täglich.

Jeder weiß ja, dass es beim Umzug drunter und drüber gehen kann. Somit hielt dieses „Event“ viele kleine Anekdoten bereit – und natürlich viel Bildmaterial, egal ob es um die neue Wandfarbe oder den Besuch im Möbelgeschäft ging. Jeder Blog-Post wurde mit Foto auf der Facebook-Seite der Mamabloggerin angeteasert. Und hatte sie gerade mal keine Zeit, um einen ganzen Blog-Post zu verfassen, schrieb sie ein paar Worte auf ihre FB-Fanpage. Plus Foto natürlich.

Somit blieb die Facebook-Community immer auf dem Laufenden. Der Umzug entwickelte sich zu einer richtigen kleinen Geschichte, die von vielen LeserInnen mit Spannung verfolgt und immer wieder kommentiert und geliked wurde.

Ich glaube, der Wunsch der LeserInnen nach Einblick in das Leben in eines Menschen ist riesengroß. Private, womöglich intime Details, sind immer willkommen. Vielleicht wollen sie sich als Teil der Familie fühlen? Sowohl Blogs als auch Social-Media-Kanäle wie Facebook sind Medien mit voyeuristischem Charakter. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Serien ins Leben zu rufen, bindet die LeserInnen ähnlich wie das „Fortsetzung folgt“ der Lieblingsserie im Fernsehen. -Ob das Einrichtungsideen sind, die man in der eigenen Wohnung umsetzt, oder das Kennenlernen eines neuen Landes, in das man ausgewandert ist, oder die Berichte über den Kochkurs an der VHS oder…


3. Skandälchen

Es gibt sie, die kleinen Skandale im Familienbloggerkosmos, die be- oder unbewusst verbloggt werden und dann einen Sturm der Entrüstung nach sich ziehen. Zumeist sind die Themen zwar umstritten, wirken aber auf den ersten Blick harmlos:

Weder geht’s um Geld noch um Politik. Nicht einmal Erziehungsmodelle spielen eine Rolle. Richtig böses Gezänk bricht unter Müttern (Väter halten sich zumeist raus) aus, wenn folgende Themen auf die Blog-Agenda gesetzt werden:

  • Impfen
  • Familienbett
  • Ernährung/Essverhalten
  • der optimale Zeitpunkt, um sein Kind fremdbetreuen zu lassen oder
  • wann man das Kleinkind trocken kriegt

Selbstverständlich kann die Liste beliebig fortgesetzt werden. Sie zeigt, dass es sich um banale Familienroutine handelt, die jedes Elternteil betrifft – und bei dem auch Hinz und Kunz mitreden können. Wer mal richtig Traffic auf seinem Blog und seiner Facebook-Seite haben möchte, sollte diese Themen also ganz unverblümt zur Sprache bringen, bspw. so:

„Warum ich keinen Bock aufs Familienbett habe!“ oder „Ich lass‘ mein Kind nicht impfen, denn…“ und hier ein Thema, das mich persönlich trifft: „Nein, ich nutze keine no-follow-Links, auch wenn es sich um Werbe-Posts handelt…“

Aber Vorsicht: die Anonymität des Internets provoziert so manch einen verbalen Wutanfall (Shitstorm). Über extrem negative Kommentare inklusive Freund/Feind-Verhalten darf man sich nicht wundern. Bestenfalls hat man nach dem „Krieg“ ein paar sehr treue Follower. Dass es darüber hinaus viele Blogger gibt, die deiner FB-Seite nicht mehr folgen (un-follow), brauche ich wohl nicht zu erwähnen.


4. Countdowns ins Leben rufen

Dieser Facebook Tipp ist eigentlich nicht neu, schließlich kennt jeder von uns das Runterzählen bis zu einem ganz bestimmten Ereignis. Und doch werden Countdowns auf Facebook selten durchgeführt.

Da ich nur noch 4x/Jahr mein Blogverzeichnis für Blogeinträge öffne, muss ich Interessenten natürlich irgendwie auf die jeweiligen „Öffnungszeiten“ aufmerksam machen. Um Interesse zu wecken, habe ich mich für einen Countdown entschieden. Er läuft zwar noch, aber die ersten beiden Facebookmeldungen möchte ich euch trotzdem schon mal zeigen:

Der Countdown läuft: nur noch drei Wochen, bis ihr auf topElternblogs eine Woche lang eure Blogs vorstellen könnt! Ich freu mich schon jetzt auf eure Eintragungen. LG Anne!!!

Posted by Top-Elternblogs on Montag, 23. März 2015

In 2 Wochen ist es soweit: Dann öffnet sich das Blogverzeichnis auf topElternblogs und ihr könnt eure Blogs vorstellen und bekanntmachen. Ich freue mich auf eure Einträge!

Posted by Top-Elternblogs on Sonntag, 29. März 2015

Über die Resonanz bin ich schon jetzt positiv überrascht. Normalerweise erhalte ich nicht so viele Likes.


5. Facebook als Newsletter nutzen

Newsletter sind eine praktische Sache: Stammleser werden per Mail regelmäßig auf dem Laufenden gehalten, so dass sie angehalten sind, das Blog bzw. die Website zu besuchen.

Allerdings sind sie auch eine ziemlich gestrige Angelegenheit. Wer abonniert denn noch freiwillig Newsletter, die womöglich eh nur im Spam-Ordner landen?

fb-serie

So kann eine Serie aussehen, gefunden auf Facebook, jedoch nicht mein eigener Beitrag.

Informationen holen sich viele Internetnutzer mittlerweile über Soziale Netzwerke – und das können Blogger nutzen: Haben sie Rubriken, die bspw. wöchentlich auf dem Blog erscheinen, so sollten sie diese mit ebensolcher Regelmäßigkeit auf Facebook anteasern.

Die meisten LeserInnen dürften dieser PR in eigener Sache aufgeschlossen gegenüberstehen, schließlich freuen sie sich schon auf die „neue Ausgabe“ und sind froh über den Reminder auf Facebook, ohne den sie das Event womöglich vergessen hätten.


6. Video killed the Radio Star…

Bilder sind ja sooo oldschool. Die holen keinen mehr hinterm Ofen hervor. Video-Posts hingegen ziehen die gesamte Aufmerksamkei aller Facebook-Nutzer auf sich – das besagen zumindest diverse Marketing-Studien.

Zugegeben, ich gehöre zu der klitzekleinen Gruppe von Leuten, die tatsächlich kaum Youtube nutzen. Insofern fällt es mir schwer, an entsprechende Clips heranzukommen. Persönliche Erfahrungen kann ich in diesem Sinne also nicht weitergeben.

Vorsicht bei der Wahl des Video-Clips!

Doch es gibt sie, die Mama-Blogger, die auf Facebook gerne auch mal ein Video teilen – und das mit Erfolg! Oft regnet es Likes und Kommentare, denn die Video-Clips sind nicht nur unterhaltsam, sondern regen auch zum Nachdenken an.

Häufig haben sie mit der Mutterrolle zu tun oder mit dem schweren Los, heutzutage Hebamme zu sein. Ratschläge in Bezug auf die Kindererziehung sind auch ein naheliegendes Thema. Du kennst deine Zielgruppe am besten: Bevor du ein Video postest, stell dir zunächst die Frage, ob es deine LeserInnen tatsächlich interessiert.

Auf Facebook werden Videoclips nämlich automatisch abgespielt, ohne dass man draufklicken muss. Das kann auch ärgerlich sein, wenn dich das Thema so gar nicht berührt.

Traffic für deinen Blog wirst du mit Video-Posts jedenfalls nicht generieren (es sei denn, du postest auch auf deinem Blog Videos), aber du erreichst viele Follower – und gewinnst sehr wahrscheinlich neue hinzu!


7. Share the Love

Heißt es im anglo-amerikanischen Raum und bedeutet nichts anderes als  „Mach auch mal Werbung für die anderen!“ Sie werden’s dir danken.

Dein Blog-Thema, so klein die Nische auch sein mag, wird mit Sicherheit auch von anderen Bloggern bearbeitet. Und die haben auch so manch tolle Info zu bieten.

Folge Leuten, die inhaltlich Ähnliches im Repertoire haben, und teile hin und wieder ihre Facebook-Beiträge.

So geht’s: Möglichkeiten der Fremdwerbung

So geht’s: Wie der Share-Button funktioniert, muss ich hier niemandem erklären. 🙂 Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, lesenswerte fremde Inhalte mit deiner Community zu teilen:

Die sogenannten Lieblinks, die bereits von vielen Elternbloggern ins Blog-Repertoire aufgenommen wurden, sind eine davon. Sie bieten dir neben der Chance, dich als großmütig & selbstlos zu inszenieren, einen weiteren Vorteil: Du musst sie regelmäßig posten – einmal die Woche mindestens – und darin die Blog-Posts nennen, die dir gut gefallen haben. Link & knappe Inhaltsangabe sind schnell verfasst. Plane jedoch genug Zeit für die Lektüre ein…

Dabei solltest du nicht ausschließlich nach deinen eigenen Interessen vorgehen, sondern einfach mal schauen, wer auf deiner Facebook-Fanpage besonders aktiv ist. Da gibt es garantiert Leute, die immer wieder deine Posts liken, deren Blogs du aber noch gar nicht kennst… Hier bietet es sich an, mal „danke“ zu sagen.

Ähnlich funktionieren die Tweets der Woche. Auch hier werden jene Tweets auf dem eigenen Blog versammelt, die zum Beispiel besonders witzig sind.

Tweets passen doch gar nicht zu Facebook? -Ach was, die Qualität macht’s: Wenn die Tweet-Sammlung hält, was sie verspricht, dann steht der Vermarktung über Facebook auch nichts im Wege, wie das folgende Bild verdeutlicht:

tweets-der-woche

Unspektakulärer geht’s kaum – und dennoch 63 Likes!

Auch Interviews mit anderen Bloggern sind eine prima Möglichkeit,

  1. Dich zu vernetzen und Freunde zu finden
  2. Neue Inhalte auf deinem Blog zu posten und
  3. Back-Links aufzubauen

Ihr seht: Social Media Marketing bringt nicht nur mehr Leser, sondern unterstützt auch deine SEO. Wenn das nicht Motivation genug ist, um S O F O R T damit anzufangen – und die genannten Facebook Marketing Ideen in die Tat umzusetzen!

Have Fun, guys!!!

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