Schritt für Schritt zum Redaktionsplans

Dein Blog driftet ziellos im WWW? -Dann stell‘ einen Plan auf!

redaktionsplanHach, was ist das Bloggen spontan! Da hat man einen Einfall und keine Viertelstunde später steht der Artikel bereits im Netz. Wer sich zusätzlich noch von anderen Blogs und sozialen Medien inspirieren lässt, dem werden die Ideen für Kommentare und Beiträge niemals ausgehen.

Was dann allerdings fehlt, ist Zeit zum Schreiben. –Ganz zu schweigen von der Ordnung! Was wollte ich dieses Jahr mit meinem Blog noch mal erreichen? -Oops, vergessen!

Damit der eigene Blog nicht völlig verwahrlost, gibt’s an dieser Stelle ein paar Tipps, wie ihr beim Bloggen organisiert vorgeht:

1) Ideen sammeln und strukturieren

Wer frei von der Leber einen überzeugenden Beitrag verfassen kann, der überspringe diesen Punkt ganz einfach. Für alle anderen gilt: Vorm Schreiben erstmal nachdenken! Worüber denn? –Hier bitte weiterlesen>>

2) Blog-Planer: Das A&O für jeden Blogger

Terminplaner kennt jeder. Mittlerweile wurden sie zwar größtenteils von Outlook und ähnlicher Software abgelöst, doch das Prinzip ist gleich geblieben:

Man hat einen Planer, der das Jahr in Monate, Wochen und Tage unterteilt, die man wiederum mit Inhalt füllen kann – genau genommen mit einem Redaktionsplan. Dieser beantwortet u.a. die folgenden Fragen:

  • Über welchen Zeitraum soll eine bestimmte Themenreihe veröffentlicht werden?
  • An welchen Wochentagen poste ich die einzelnen Beiträge? Oder poste ich doch lieber nur am Wochenende?
  • Um welche Uhrzeit besuchen meine LeserInnen mein Blog? Wann haben sie Zeit, zu kommentieren/interagieren?
  • Wann werte ich den Foto-Wettbewerb aus? Welchen Gewinn verlose ich? Mit welchem Unternehmen kooperiere ich deshalb?
  • Wie viel Zeit benötige ich, um die Werbetrommel für meine Blogparade zu rühren und genug Blogger zu motivieren, an ihr teilzunehmen?

All das und noch viel mehr lässt sich planen!

3) Den Zeitplan umsetzen
wp-plan

In WordPress lässt sich schnell & einfach festlegen, wann ein Post erscheinen soll.

Dass ein Blog-Post nicht gleich veröffentlicht werden muss, wenn er geschrieben wurde, weiß auch WordPress und bietet die Funktion „Planen“ an. Hier lässt sich sowohl das Datum als auch die Uhrzeit der Veröffentlichung festlegen.

Eine ähnliche Funktion hat auch Facebook im Repertoire: Hier schreibt ihr wie gewöhnlich euren Post, klickt allerdings nicht auf „Posten“, sondern auf das klitzekleine Dreieck rechts daneben. Jetzt öffent sich ein kleines Fenster, wo ihr „Planen“ auswählt. Et Voilà, einfach Datum & Uhrzeit auswählen!

twitter-buffer-planen

Mittels Buffer lassen sich Tweets planen.

Um Tweets zu planen benötigt man eine Extra-Software. Mir wurde Buffer empfohlen (gratis). Auch hier wird ganz normal getwittert. Neben dem „Twitter“-Button befindet sich nun aber zusätzlich ein „Buffer“-Button. Klickt man diesen, lassen sich Datum & Uhrzeit des Tweets planen.

Wem die WordPress-Funktion nicht ausreicht, kann auch PlugIns installieren, die bei der Planung noch mehr Spielraum zulassen (nach Editorial Calender suchen). Doch Vorsicht: zu viele PlugIns verlangsamen die Ladezeit eurer Blogs.

blog-plannerWem ein handschriftlich verfasster Redaktionsplan trotzdem lieber ist, dem empfehle ich das Blog „The Take Action Wham“. Hier gibt’s einen wunderhübschen Blog-Planer zum kostenlosen Download. Im Planer lassen sich auch monatlich die Blog-Statistiken festhalten (Nutzerzahlen, Anzahl der Follower auf diversen Sozialen Netzwerken usw.).

Das ist nicht nur praktisch, sondern sehr wichtig. Im Nachhinein lässt sich so nämlich auswerten, welche Themen und Marketing-Tools besonders gut ankamen – und welche hingegen erfolglos blieben.

4) Events planen

Was viele Blogs interessant macht, ist ihre Vielfalt an verschiedenen Inhalten. So schreibt der Blogger zum Beispiel nicht nur über seinen Alltag, sondern lässt Freunde & Follower mittels unterschiedlicher Veranstaltungen interagieren. Beliebt sind z.B.

  • Blogparaden
  • Fotoserien
  • Gewinnspiele
  • Interviews und
  • Umfragen

Hier lohnt es sich, vorausschauend zu organisieren. Schließlich will man möglichst viele Leute auf die eigene Webseite locken. Außerdem finden einige Events regelmäßig statt. Hier muss man sicherstellen, dass man auch immer liefern kann.

Deshalb im Voraus planen: Hole ich mir (befreundete) Blogger ins Boot? –Wenn ja, welche? Auch wenn man auf Twitter & Facebook Leute direkt anspricht, bekommt man nicht nur Antworten, sondern bestenfalls auch Retweets, Empfehlungen, Shares und Likes.

Überlegen sollte man weiterhin, wie man LeserInnen anspricht, um ihnen Kommentare zu entlocken und sie zur Teilnahme zu motivieren:

  • Habe ich schon einen informativen Artikel über das Thema geschrieben, auf den ich verweisen kann? (Ja, auch interne Links sind wichtig!)
  • Mit welcher Aktion schließe ich das Event ab?
  • Wie bedanke ich mich ggf. bei denjenigen, die mitgemacht haben?

Eine Blogparade lässt sich zum Beispiel gut in einem eBook zusammenfassen. Dieses wiederum kann man auf dem eigenen Blog kostenlos zur Verfügung stellen – und auch in Zukunft immer wieder das Thema auf die Tagesordnung setzen!

Tipp: Eure Artikel sind zu schade, um in der Versenkung zu verschwinden. Erinnert regelmäßig an ältere Blog-Posts nach dem Motto „Das hab ich vor einem Jahr geschrieben“. Oft sind die Themen noch aktuell, viele eurer (neuen) Leser kennen die vergangenen Beiträge aber noch gar nicht!


Das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs… Ein Blog setzt sich schließlich nicht nur aus schönen Texten zusammen, sondern erfordert auch etwas Verständnis fürs Online Marketing. Keywords sind dabei ebenso wichtig wie passende Grafiken und Fotos, die eure Beiträge dokumentieren – und noch mehr Lust aufs Lesen machen.

Doch mit den o.g. Vorschlägen ist der Anfang bereits getan, um in euren Blogs Ordnung zu schaffen!

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