Blog-Parade: Ist es verwerflich, sein Blog zu kommerzialisieren?

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commerce photoMit dem Bloggen Geld verdienen – ein (Alb-)Traum?

Beim Surfen durch die Blogosphäre stoße ich immer wieder auf die unterschiedlichsten Posts und damit auch die verschiedensten Meinungen zu diesem Thema. Während viele Blogger nur deshalb ein Blog einrichten, um damit Geld zu verdienen, finden es andere wiederum verwerflich, ein Blog zu monetarisieren.

Insbesondere unter Mama- und Papablogs scheint die Kommerzialisierung des Blogs ein umstrittenes Thema zu sein. Pardon: nicht nur unter Bloggern, sondern auch unter den LeserInnen der Blogs.

Ist die Unabhängigkeit des Blogs in Gefahr?

Stadt-Mama Caro vom Stadt-Land-Mama-Blog hat dazu im Juli einen Post verfasst, der Anstoß für meine jetzige Blogparade ist. Hier wird angedeutet, dass das Betreiben eines Blogs Kosten verursacht, die erst einmal aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Dennoch erklären sich viele LeserInnen nicht einverstanden mit etwaigen Kooperationen zwischen dem Blog und der Industrie, bspw. für Produkttests.

Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass sich der Werbemarkt im Internet laut Expertenmeinung (siehe Horizont, Interview mit Frank-Peter Lortz) zukünftig in Richtung Native Advertising entwickeln wird – und das auf Kosten der klassischen Bannerwerbung! Native Advertising ist eine Form von Werbung, die vom Nutzer nicht oder kaum als solche erkannt wird, d.h. sie unterscheidet sich nicht von den restlichen Inhalten der Webseite oder des Blogs.

Berechtigte Frage: Öffnet dies nicht der Schleichwerbung Tür und Tore? Wie soll der Leser hier noch erkennen, ob der Post tatsächlich der Meinung des Bloggers entspricht – oder doch nur der seines Sponsors? Kann Werbung in dieser Form auch einen Mehrwert für den Nutzer darstellen?

Was spricht für, was gegen eine Kommerzialisierung des eigenen Blogs?

Lohnt sich die Kommerzialisierung überhaupt? –Entsprechen die Einnahmen euren Vorstellungen?

Leidet die Unabhängigkeit des Bloggers darunter?

Meine Blog-Parade läuft am 17. Oktober 2014 aus. Bis dahin freue ich mich auf eure Kommentare, Artikel und Posts, die ich wie immer gern entgegennehme.

Die Blog-Parade wurde am 17.10.2014 beendet. Falls du trotzdem noch etwas zum Thema schreiben willst, kannst du dies gern tun. Die Kommentarfunktion bleibt erhalten.

Weitere Informationen zum Thema Monetarisierung von Blogs:

32 Responses

  1. Mutter Rabe sagt:

    Ist es verwerflich, sein Blog zu kommerzialisieren? Ja, denn Texte, die nichts anderes als Werbung sind, versauen mein Blog. Ich verspiele damit meine Glaubwürdigkeit. Aber: Bloggen ist auch Arbeit. Und sofern Texte und Werbung deutlich gekennzeichnet und voneinander getrennt sind, finde ich es nur richtig, dass man mit seiner Arbeit auch Geld verdienen darf. Etwas ausführlicher dazu auf meinem Blog: http://bit.ly/1q3AbwO

    • Anne sagt:

      Frau Rabe, im „richtigen“ Leben (außerhalb der Elternzeit) Redakteurin kennt das Leid der Journalisten und Verlage, die im Internet publizieren: Der Leser möchte zwar unterhalten werden, ist jedoch nicht bereit, für Inhalte zu bezahlen. Um dennoch für den journalistischen (u.a.) Aufwand bezahlt zu werden, wird neben Content auch Werbung veröffentlicht. Online-Werbung. In welcher Form auch immer. Bei Produkttests ist die Werbung vom eigentlichen Inhalt allerdings oft nicht zu unterscheiden – und hier wird es kritisch: Ein differenzierter Blick auf ein umstrittenes Thema von Frau Rabe.

    • Terrorpüppi sagt:

      Nun habe ich es gewagt und auch an meiner ersten Blogparade teilgenommen. Übrigens angeregt durch einen Nasensaugeraufsatz für den Staubsauger 😉
      Meine Antwort ist in Kurzform für die Frage: Wenn das WIE des Geldverdienens sich authentisch in den Blog einfügt, was sollte dann dagegen sprechen?

      http://terrorpueppi.blogspot.de/2014/09/mit-dem-bloggen-geld-verdienen.html

      • Terrorpüppi sagt:

        ups, jetzt hab ich den Kommentar bei Mutter Rabe rangehangen… passt zwar auch irgendwie, weil ich über ihren Blog überhaupt erst von der Blogparade erfahren habe… aber trotzdem nicht ganz ideal 😉

  2. Nadja sagt:

    Danke, Danke, Danke für diese Blogparade!! Das Thema kreist zurzeit sowieso im meinem Kopf. Hier habe ich meine Gedanken dazu niedergeschrieben: http://kindundkoffer.com/2014/08/28/mein-beitrag-zur-blogparade-ist-es-verwerflich-seinen-blog-zu-kommerzialisieren/
    Man darf wirklich auch nicht vergessen, wieviel Zeit man in einen Blog investiert. Ich sitze täglich 3-4 Stunden dran. Das reine Verfassen der Texte nimmt teilweise weniger Zeit in Anspruch als das Auseinandersetzen mit der Technik, rechtlichen Fragen, Kontaktpflege, Recherche, Vorbereitungen, Bilderauswahl, Kommunikation, Lesen usw. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Beiträge zur Parada und auch auf die Kommentare!! Sehr interessantes Thema! Viele Grüße!!

    • Anne sagt:

      Kindundkoffer bekennt sich klar zum Sponsoring. Einladungen von Hotels, die sie danach in ihrem Blog bewerten soll, nimmt sie gerne an, allerdings unter der Voraussetzung wertneutral berichten zu können. Sie lässt sich nicht kaufen. Ein Balanceakt?

      • Nadja sagt:

        Genau, ich lasse meine Meinung nicht „kaufen“. Ich sehe das allerdings auch nicht als Hoteltest an, sondern als Unterstützung meines Reisevorhabens (sorry, es gibt tatsächlich noch Menschen, die trotz Studium usw. keinen Kob haben, bzw, nicht soviel verdienen, dass sie alle Reisen komplett selber finanzieren können!!!). Ich suche mir die Partner aus (die bisher auch nicht auf eine positive Bewertung pochten), wo ich denke, dass es ein fröhlicher und positiver Reisebericht werden kann. Ich verstehe ganz ehrlich das Problem nicht. Also was diese Kooperationen angeht. Hat schon jemand Werbebanner auf meinem Blog gesehen? Nein! Das ist für mich persönlich nämlich ein ganz anderes Thema. Ich zahle außerdem alle Anreisen selber und hab noch keinen Cent für irgendetwas bekommen. So interessant ich die Diskussion auch finde, sehe ich anscheinend die Sache mit den Kooperationen in den Augen von eingen Bloggern zu anders oder zu locker? Werden bei Kindergartenfesten nicht auch Sponsoren gesucht oder bei anderen „guten Zwecken“ ??? Bin ich selber zu sehr „PR-Frau“, so dass ich es für völlig normal und üblich halte manche Dinge so zu Stande zu bringen? Noch heute habe ich wegen einer Kooperation E-Mails hin und her geschrieben und am Ende ganz klar darauf hingewiesen, dass ich meine ehrlich Meinung dazu sagen werde und meine Meinung nicht käuflich ist. Trotzdem wird die Kooperation realisiert. Ich denke, die Kooperationspartner wissen auch worauf sie sich bei mir einlassen. Ich bin ehrlich zu meinen Lesern, bin aber auch nicht der typische Mäckelfritze. ich werde sicher meinen Charakter nicht ändern um vor allen political correct dazustehen. Es gibt Dinge auf die lege ich Wert, es gibt Dinge, die stören mich persönlich nicht. In einem Hotel ist mir Sauberkeit und Freundlichkeit wichtig. Das gucken wiederum andere nicht drauf. Andere bracuhen durchdachtes Design, Nachhaltigkeit, Luxus, besonderen Service usw…das ist mir wiederrum „schnuppe“. Also, ich hoffe ich werde hier richtig verstanden. Ich mag auch gar nicht den Eindruck des „sich einladen lassen“. Es ist ja auch irgendwo eine geschäftliche Beziehung. Ich hab niemals gesagt, dass ich in meinem Blog investigativen Journalismus betreiben will. Ich habe einen unterhaltsamen Blog, der anderen Familien Spaß und Freude am Reisen bringen soll. Punkt.

        • Anne sagt:

          Damit setzt du deine Kooperationen doch wunderbar um!
          Ich denke, die Kritik meiner Vorrednerinnen bezieht sich auf die ohnehin sehr umstrittenen Partnerschaften von Blogs mit der Industrie, wenn es darum geht, reine Werbung zu verfassen, ohne diese als solche zu kennzeichnen. In den vergangenen Tagen z.B. wurde Zalando dafür kritisiert, Fashion-Bloggern Gutscheine zu schenken, damit diese (positive) Artikel über bestimmte Produkte des Online-Shops schreiben. Dies sei gängige Praxis in der Branche, hieß es von Seiten des Unternehmens, und damit nicht verwerflich. Stimmt. ich glaube, verwerflich wird es erst dann, wenn die beschenkten Blogger tatsächlich nette Beiträge über Zalando schreiben, ohne ihren Lesern mitzuteilen „Übrigens habe ich dafür einen Gutschein von Zalando erhalten.“. Und irgendwie armselig ist es doch auch, sich für einen Gutschein kaufen zu lassen, oder?
          LG Anne

  3. MrsCgn sagt:

    Ich plädiere dafür, sich zu entscheiden: PR und/Werbung nimmt dem Blog die Privatheit, deretwegen man ja eigentlich auch die Leser hat, die irgendwann die Industrie aufmerken lassen. Ausführlicher dazu in meinem Blog: http://mrscgn.wordpress.com/2014/08/28/blogs-privat-oder-kommerziell-pladoyer-fur-eine-entscheidung/

    • Anne sagt:

      MrsCgn bezieht klar Position: Mama- und Papablogs sollten auf PR und Werbung verzichten. Sie begründet dies mit der privaten Ausrichtung der Blogs. „Blogs wurden ein bisschen zu einem Zimmer in der eigenen Wohnung, in die man sich Gäste einlud und ihnen etwas erzählte.“, schreibt sie und holt die Werbung metaphorisch in den tatsächlichen Alltag: Wie würden Gäste wohl reagieren, wenn der Gastgeber plötzlich die Weingläser der Marke XY bewirbt, weil er von ihr bezahlt wird? -Ein Vergleich, der nachdenklich stimmt.

  4. Nadja sagt:

    Was MrsCgn schreibt, zeigt einfach, dass sie in einer anderen Situation ist und vielleicht Blogger wie mich, nicht verstehen kann oder gleich „abstempelt“. Schade. Ich hoffe und weiß auch, dass es Blogger gibt, die das Ganze so sehen wie ich. Ich hab mich entschieden Kooperationen einzugehen, die für mich gut klingen. „Erpressen“ lasse aber auch ich mich nicht. Es gibt nicht nur schwarz und weiß und viele Feinheiten. Das darf man nicht einfach übersehen.

    • Anne sagt:

      Die Frage ist ja auch: Welche Alternativen hat der Blogger denn, um seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, also mit dem Bloggen Geld zu verdienen? Wer träumt nicht davon, sein Blog aus der Hobby-Ecke herauszukommen und auf die nächsthöhere Stufe zu heben?

  5. Christina sagt:

    Sehr gern füge ich meinen Artikel „Von Apfelkuchen und dem Verkommen dieses Blogs“ auch der Blogparade hinzu. Ich habe Kritik einstecken müssen für meine Entscheidung, mit meinem Blog in begrenztem Maß ein Einkommen erzielen zu wollen. Ich musste mich entscheiden: Entweder meinen regulären Teilzeitjob aufstocken oder den Blog weiterführen und damit Geld verdienen. Ansonsten hätte ich das Schreiben aufgeben müssen, da ich die Zeit nicht dafür habe. Da mich das Bloggen aber so sehr erfüllt, habe ich mich dafür entschieden, auch wenn ich meinen Stundenlohn besser nicht ausrechne. Wirklich „rentieren“ tut sich das nämlich beileibe nicht…

    http://www.reisemeisterei.de/von-apfelkuchen-und-dem-verkommen-dieses-blogs/#comment-2257

    Danke für die Blogparade,
    Christina

    PS: Die tolle Mama on the Rocks hat mich übrigens auf Euch aufmerksam gemacht.

    • Anne sagt:

      Liebe Christina,
      ja, das ist wohl wahr: da steckt man als Blogger so viel Herzblut in sein Projekt und heraus kommt – finanziell – erst einmal nichts. Kommen dann doch Angebote von Unternehmensseite, sind sie mehr als willkommen. Vielleicht sollten wir unseren Lesern einfach zutrauen, selbst unterscheiden zu können?
      LG Anne

  6. Tolles Thema!!!!! Hier schreibe ich ganz offen darüber, dass das Bloggen mein (heiß geliebter) JOB ist und zeige Beispiele wie ich damit Geld verdiene. Wieso ich trotzdem nicht alle Kooperationen annehme und warum ich die Kennzeichnung von Werbung so wichtig finde, könnt ihr ebenfalls nachlesen: http://www.model-und-mama.de/2014/09/01/meine-teilnahme-an-der-blog-parade-ist-es-verwerflich-sein-blog-zu-kommerzialisieren/

  7. Wirklich gutes und scheinbar immer akutell bleibendes Thema. Ich finde es persönlich nicht schlimm wenn man in seinem Blog Werbung einbaut oder Einladungen von Veranstaltern annimmt um dazu einen „unverfälschten“ Bericht schreibt. Ich betreibe meinen Blog zwar nicht um damit Geld zu erwirtschaften, fände es aber nicht schlimm wenn es so wäre und würde auch Berichte für andere Schreiben. Allerdings würde ich dann auch immer darauf achten, den Bericht so zu verfassen dass die Erfahrungen ungeschönt wieder geben werden. Das würde ich den Unternehmen im Vorfeld klar machen, entweder ziehen Sie Ihre Anfrage dann zurück oder eben nicht. Ich kenne genug Blogs die dazu dienen Geld zu erwirtschaften. Es gibt auch im Internet eine Offenlegung von Bloggern die als digitale Nomaden unterwegs sind und Ihr monatliches Einkommen mit dem bloggen und einer Vielzahl anderen Online Produkten und Tätigkeiten verdienen. Die o.g. Blogs von“Reisemeisterei“ und“ Kind und Koffer“ kenne ich auch, ersteren sogar recht gut. Mein persönliches Empfinden ist, dass diese Blogs nicht den kommerziellen Eindruck erwecken, sondern Sie dienen vielmehr dazu, dass die Leser inspiriert, informiert und unterhalten werden. Da ich selber Blogger bin, weiß ich nur zu gut was an Arbeit und Herzblut in so einem Blog steckt und wie lange es manchmal dauern kann, bis ein Artikel fertig ist. Wer damit dann auch noch ein bisschen Geld verdient, dem sei es gegönnt. Sollte ich dennoch meinen dass einer meiner Favorit Blogs zu kommerziell wird und das sich in den Artikel widerspiegelt, dann kann ich ja auch selbst entscheiden ob ich weiter diesem Blog folge oder nicht.

    • Anne sagt:

      Ich denke auch, dass die wenigsten Blog-Leser etwas gegen ein bisschen PR einzuwenden haben – so wie man ja auch in der analogen Welt gerne mal in einem Werbeprospekt blättert. Da bin ich ganz bei dir, lieber Christian. Und wenn du das Kommerzielle noch vom echten Content unterscheiden kannst, ist das doch hervorragend. Vielen Dank für deinen netten Kommentar!
      LG Anne

  8. Ben Struska sagt:

    Hallo Liebe Bloggergemeinde,
    mein Blog ging erst diese Woche an den Start und jetzt bin ich vom Thema Blogparade zu diesem hier gekommen und möchte. Ich habe mir bei meinem Blog vorgenommen sehr wohl Werbung zu schalten wenn es Inhaltlich passt aber, es hat wenig Sinn , wenn willkürlich Werbung gesetzt wird. Wenn ich in einem Beitrag auf Produkte hinweise mache ich schon Werbung dafür. Eine Rückvergütung finde ich dann aber auch Fair.

    Mein persönliches Ziel ist nur, dass ich nicht die Werbung transportieren will sondern die Inhalte die mir wichtig sind. Der Blog soll jetzt keine Bereicherung sein. Allerdings eine Geldvernichtungsmaschine auch nicht. Und wenn Geld zum Investieren da ist, steigert es ja vielleicht auch die Qualität des Blogs.

  9. TmoWizard sagt:

    Hallo Anne!

    Das ist eine gute Blogparade, auch wenn ich mich nur mit meinem Kommentar kurz dazu äußere.

    Ehrlich gesagt habe ich absolut nichts dagegen, wenn jemand mit seinem Blog Geld verdienen möchte. Sollen sie doch machen, es ist ja denen ihr Blog. Durch inzwischen fast 8 Jahre bloggen habe ich einige Blogger gefunden, die davon sogar leben können!

    Für mich persönlich gilt jedoch, daß ich mit meinem Castle nichts verdienen möchte. Ich schalte keine Werbung und bin auch noch bei einem Freehoster, so daß ich nur meine sowieso vorhandene Flatrate (Telefon und Internet, Glasfaser) zahlen muß! Warum soll ich also für etwas Geld verlangen, was doch nur ein Hobby von mir ist?

    Um wirklich Geld mit dem Blog zu verdienen ist es vor allem notwendig, daß man sehr viele Artikel veröffentlicht und zwar täglich mehrere. Daran scheitere ich bereits, die Höchstanzahl waren 17 Stück in einem Monat. Normal sind bei mir bis zu 8 Artikel im Monat, alles andere kommt auf die aktuellen Nachrichten an. Geld verdienen kann man damit jedenfalls nicht, außer man hat einen reinen Werbeblog.

    Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

    • Anne sagt:

      Hallo Mike,
      besten Dank für deinen Kommentar. Bislang hat noch niemand klar und deutlich geschrieben, dass das Bloggen für sie/ihn „nur“ ein Hobby ist – und mit einem Hobby verdient man bekanntlich kein Geld. Außerdem hast du recht: wenn man keine übermäßig große Plattform ins Netz stellt, benötigt man auch keinen kostspieligen Hoster. Die Kosten fürs Bloggen sind niedrig, sehr niedrig sogar. Allerdings interessiert mich dein Argument, man müsse täglich bloggen, um damit Geld verdienen zu können. Hängt das damit zusammen, dass man viel Content produzieren muss? Oder stellt der Blogger nur so sicher, dass täglich Leser auf seinen Blog kommen?
      Da fällt mir ein, möglicherweise beginnt das Bloggen für viele als Hobby, nimmt dann aber so viel Zeit in Anspruch, dass der Blogger auch eine „Aufwandsentschädigung“ in Betracht zieht und doch den ein oder anderen Banner einblendet oder einen Sponsor an Bord nimmt?
      LG Anne

  10. Was für ein spannendes Thema! Ich habe vor drei Monaten mit dem Bloggen begonnen und überlege nun auch in welche Richtung ich gehen soll. Was ich brennend interessieren würde ist folgendes: Ab wie vielen UC lohnt es sich einen Blog zu komerzialisieren? Und welche Möglichkeiten gibt es, ohne den Blog zu „zerstören“? Freue mich über eure Beiträge – finde es nicht schlimm, wenn in einem Blog Werbung ist, die als solche gekennzeichnet wird. Immerhin ist die Pflege eines Blogs viel Arbeit.

    • Anne sagt:

      Ja, liebe Anneliese, das ist eine verdammt gute Frage: Ab wann lohnt es sich überhaupt mit der Kommerzialisierung? Ich versuche das schon seit ein paar Monaten mit topElternblogs herauszufinden und berichte darüber in einer eigenen Rubrik: http://www.top-elternblogs.de/blog-marketing/blog-analyse/
      Bannerwerbung lohnt sich auf topElternblogs jedenfalls noch nicht, obwohl ich mittlerweile 10 000 Zugriffe im Monat zähle. Aber es gibt ja noch so unwahrscheinlich viele andere Möglichkeiten, Werbung einzubinden…
      Vielleicht kann ja noch jemand etwas dazu schreiben?!: Welche Erfahrungen habt ihr z.B. mit Advertorials bzw. Native Advertising gesammelt? Ich freue mich über eure Berichte!
      LG Anne

      • Ich hatte jetzt im September ca. 25.000 UC und 60.000 PIs… Die Frage ist nur wo geht die Reise hin? Bin in dieser Sache absoluter Neuling und würde mich sehr über Tipps freuen – ev. auch über Kooperationen mit anderen Blogs….

        • Anne sagt:

          Die täglichen Seitenaufrufe sollten im dreistelligen Bereich liegen, habe ich gerade gelesen. Ob’s stimmt? -Wer weiß. Im Netz machen so viele Mythen ihre Runde, dass ich dafür plädiere, es doch einfach mal selbst auszuprobieren, denn „Probieren geht über Studieren“ 🙂
          LG Anne

  11. Ann-Bettina sagt:

    Hallo,
    ich habe auch einen Beitrag zu eurer Blogparade geschrieben.
    http://lesen.abs-textandmore.de/?p=2705
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  12. Anne sagt:

    Hallo liebe Ann-Bettina,
    Ich habe auch kürzlich davon gelesen, dass Bannerwerbung auf dem absterbenden Ast sei. Eigentlich nachvollziehbar: Wer lässt sich davon schon noch beeinflussen oder gar zum Klicken animieren?
    Für Blogger sind Advertorials doch ideal, denn gerade hier lassen sich Werbetexte gut unterbringen. Ich finde diese Form der Werbung jedenfalls nicht verwerflich – sofern sie gekennzeichnet wird. Ansonsten ist die Gefahr zu groß, dass der Leser hinters Licht geführt wird. Wie sollte die Kennzeichnung laut neuem Urteil denn aussehen? Warum reicht denn ein „sponsored“ nicht mehr aus?
    LG Anne!!!

  13. Anne sagt:

    Huch, da haben wir schon Mitte Oktober und die Blog-Parade ist zu Ende! Noch nie war die Bereitschaft, mitzukommentieren auf topElternblogs so groß. Für euer riesiges Engagement möchte ich euch ganz herzlich danken!!!
    Nun zu meiner Auswertung, für die ich diesmal eine Extra-Seite erstellt habe, weil sie so umfangreich geworden ist – hier geht’s lang:

  1. 31. August 2014

    […] Auf Twitter hat mich @mamaOTR (tolle Artikel, lesen!) darauf aufmerksam gemacht, dass derzeit eine Blogparade mit dem Titel “Ist es verwerflich, seinen Blog zu kommerzialisieren?” bei www… veranstaltet wird. Der Artikel betrifft genau dieses Thema, deshalb füge ich ihn gern dort […]

  2. 21. September 2014

    […] wird diese Parade von diesem Blog veranstaltet. Diese Aktion läuft noch bis zum 17. Oktober 2014 und jeder kann gerne […]

  3. 7. Oktober 2014

    […] hat zu einer Blogparade mit dem Thema „Ist es verwerflich, Blogs zu kommerzialisieren?“ aufgerufen. Diese Blogparade läuft noch bis zum […]

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