Das Handwerkerobjekt: So muss man kalkulieren

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Energieeffizientes Sanieren ist bei alten Häusern ein Muss

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Vor zwei Wochen erst habe ich darüber berichtet, wie schwer es momentan ist, in Berlin und Umgebung ein einigermaßen vernünftiges Haus zu finden.

Die neueren Häuser, aber auch die sanierten Altbauten gehen hier weg wie warme Semmeln. Selbst wenn sie überteuert angeboten werden!

Was übrig bleibt, sind oftmals nur die als „Handwerkerobjekt“ inserierten Bauten, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben – und auch so aussehen.

Der Makel dieser Häuser ist jedoch nicht nur optischer Natur. Sie sind schlicht nicht mehr auf dem neuesten Stand: schlecht isoliert, die Heizungen veraltet. Im Großraum Berlin stehen darüber hinaus oft noch Öltanks in Garten oder Keller.

Eine neue Heizung muss her, die Wände gedämmt werden

Heutzutage wird aus Kostengründen jedoch Erdgas zum Heizen verwendet, Solarenergie oder Wärmepumpen. Um auf ein neues Heizsystem umzurüsten, bedarf es allerdings nicht nur des zeitlichen Aufwands. Es ist darüber hinaus mit Kosten von rund 10.000€ verbunden, die auf den Hauspreis aufgeschlagen werden müssen.

Damit die neue Heizung auch wirklich nur das Haus erwärmt, und nicht die Umgebung, muss das Handwerkerobjekt auch noch fachmännisch isoliert werden. Hier setzt man vor allem auf die Dämmung der Gebäudehülle.

Zur Gebäudehülle gehören auch Fenster und Türen. Die alten müssen demnach durch neue dreifachverglaste Fenster ersetzt werden. Was Wände und Dach anbelangt, so setzt man in der heutigen Zeit auf Styropor und Steinwolle.

Wie man richtig dämmt und mit welchen Materialien, weiß der Laie i.d.R. nicht. Insofern ist es schwierig herauszufinden, mit welchen Kosten dies verbunden ist. Man sollte also zunächst ein Energieberater aufgesucht werden. Den findet man zum Beispiel im Baustofffachhandel.

Ratgeber im Internet gewähren Einblick in die voraussichtlichen Kosten

Ein altes Haus kann einem schon Kopfzerbrechen bereiten. Die Sanierung muss wohldurchdacht sein und selbstverständlich im Voraus durchkalkuliert. Am Ende bezahlt man vielleicht das gleiche wie für einen Neubau! All das hat mich bislang davon abgehalten, den Handwerkerobjekten eine reale Chance zu geben.

Dabei unterstützt der Staat Sanierungsvorhaben nicht nur mit KfW-Krediten, sondern auch mit Steuervergünstigungen (Handwerkerleistungen können bspw. abgesetzt werden).


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