Die Schwächen der neuen Häuser

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Vorzüge mit Schwächen: Bestens isolierte Häuser können nicht atmen

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kein gutes Zeichen: beschlagene Fenster

Um die Energiekosten eines Hauses so gering wie möglich zu halten, werden Neubauten immer besser isoliert. Dass dies nicht nur Vorteile hat, ist nichts Neues. Bauexperten bemängeln schon seit vielen Jahren, dass die neuen Häuser nicht „atmen“ können. Folge: Schimmel kann sich bilden und zum Gesundheitsrisiko für die Hausbesitzer werden.

Damit es dennoch zu einem Luftaustausch und einem damit verbundenen guten Raumklima mit ausgeglichener Raumfeuchte kommt, werden oftmals aufwendig Lüftungssysteme in den Bau integriert. Diese wiederum sollen den Bewohnern des Hauses sogar das aktive Lüften ersparen!

Oft ist der Einbau solcher Lüftungssysteme allerdings aufwendig und teuer. Raumentfeuchter bieten sich hier als Alternative an, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Sie sind flexibel einsetzbar und günstiger als eine Lüftungsanlage.

Warum sind Neubauten überhaupt feucht?

  • Für den Laien kaum vorstellbar: Bis ein Einfamilienhaus fertig ist, werden durch Mörtel, Putz, Estrich, Beton und Farbe bis zu 20.000 Liter Wasser in den Bau eingebracht
  • Die Schattenseiten des Bau-Boom: Oft werden Häuser zu schnell fertiggestellt, manchmal sogar im Winter gebaut. Der Bau bekommt nicht genug Zeit, um auszudünsten.
  • Da Schimmelsporen überall in der Luft zu finden sind, benötigen sie lediglich einen günstigen Ort, an dem sie sich zu echtem Schimmel entfalten können. Das können nasse Wände sein, doch insbesondere sind energetische Schwachstellen im Bau betroffen, sogenannte Wärmebrücken.

Wann ist ein Raumentfeuchter nötig?

Die Luftfeuchtigkeit lässt sich messen. Mit Hilfe eines Hygrometers zum Beispiel lässt sich feststellen, wann die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Empfohlen werden 50 bis 65 Prozent Luftfeuchtigkeit im Haus. Sind es mehr, sollte man zu einem Raumentfeuchter greifen.

Ein Raumentfeuchter zieht die Raumluft an, bringt das darin enthaltene Wasser zur Kondensation und sammelt das Kondenswasser, welches man danach zum Beispiel zur Bewässerung des Gartens nutzen kann.

Dieses Kondensationsprinzip geschieht entweder mittels Chemie oder Strom. Letztere sogenannte elektrische Raumentfeuchter (auch Luftentfeuchter genannt) sind allerdings leistungsstärker und teurer.

Professionelle Geräte zur Luftentfeuchtung werden auch online vertrieben, zum Beispiel vom Online-Shop KlimaLex.de: Raumentfeuchter kaufen>>


Weiterführende Artikel

Welche Alternativen zu Lüftungssystemen und Raumentfeuchtern es noch gibt, um das Haus trocken zu kriegen, habe ich im folgenden Artikel zusammengefasst: Zu feucht – Wie Neubauten optimal trocknen>>

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