Hilfreiche Design-Ressourcen für Blogger

Genau wie Haus und Wohnung kann auch ein Blog hin und wieder einen neuen Anstrich vertragen. Kostenlose Themes und Gadgets gibt es zur Genüge. Und hat man sich erst einmal ins Designen vertieft, macht es richtig Spaß, so dass man es kaum erwarten kann, den Relaunch zu präsentieren!

design-toolsDoch nicht nur das Webdesign spielt für Blogger eine Rolle. Insbesondere Fotos werden immer wichtiger. Sie sollen eure Blog-Posts nicht nur auflockern, sondern auch beim Promoten auf Twitter, Facebook & Co. helfen. So werden Blog-Posts mit Bildern deutlich öfter angeklickt – und auf Pinterest kann man sogar nur dann Blog-Posts pinnen, wenn diese bebildert sind!

Hm, aber wie bearbeitet man Fotos, wenn man nicht gerade stolzer Besitzer eines Photoshop-Accounts ist? Ganz einfach: Man besorgt sich das eine oder andere Grafik-Tool im Internet.

Achtung: Nicht alle hier vorgestellten Design-Tools sind kostenlos erhältlich. Dennoch möchte ich sie euch ans Herz legen, weil sie sich als sehr nützlich erweisen können – und auch nicht allzu teuer sind.

1. Google Fonts

google-fontsWie so Vieles, was von Google kommt, ist auch Google Fonts GRATIS. Und das ist fast zu schön, um wahr zu sein! Denn hier werden en masse witzige, originelle oder einfach superschöne Schriftarten zur Verfügung gestellt.

fingerpaintÜber Google Fonts bin ich auch zu meinem Header-Titel gelangt: Die Schriftart „Fingerpaint“ habe ich mir nämlich bei Google heruntergeladen.

Wem der Download der Schriftarten auf den eigenen Desktop und das anschließende Hinzufügen zu den PC-Schriftarten zu kompliziert ist, kann die Fonts auch per Code ins Blog-eigene CSS einfügen. So erhält der Blog nur durch die Nutzung einer Schriftart jenseits des Mainstreams einen ganz besondern Look.

2. Fonts.com

fonts.comDie Plattform Fonts.com bietet jede Menge brandaktueller und sehr, sehr schöner Schriftarten an. Nur die wenigsten davon sind allerdings kostenlos erhältlich. So nutzerfreundlich wie Google Fonts ist die Software leider auch nicht.

Zunächst muss man einen Account anlegen. Danach entscheidet man sich für ein Abonnement. Die erste Stufe ist kostenlos verfügbar. Möchte man eine Schriftart nutzen, muss man diese jedoch erst in einem Projekt anlegen. Über das Projekt lässt sich die Schriftart per Code ins CSS des Blogs kopieren.

Der Haken an der Sache: Mehr als zwei Projekte lassen sich im Gratis-Abo nicht verwirklichen.

Fonts.com ist in meinen Augen was für Profis. Die können bis zu 93 Euro im Monat für die Software ausgeben und sich danach schriftartentechnisch so richtig austoben.

3. Canva

canva2Wer schon mal auf Pinterest herumgesurft ist und sich dabei gefragt hat, wie die vielen tollen Bild-Text-Kombinationen gemacht werden, der freut sich ganz bestimmt über Canva.

Denn Canva hält unzählige Vorlagen für ebendiese Kombinationen bereit – und das in den unterschiedlichsten Formaten und Stilen.

Als Canva-Nutzer kann man dabei nicht nur auf ästhetische Fotos zurückgreifen, sondern auch auf wunderschöne Illustrationen und viele aktuelle Schriftarten, die es auf fonts.com bspw. nur gegen Abo-Gebühr gibt.

Im Prinzip muss man nur noch den Platzhalter mit dem eigenen Text ersetzen und schon hat man ein Bild, das aussieht, als wäre es von einem Grafikdesigner höchstpersönlich erstellt worden.

Das hat natürlich seinen Preis: Einige wenige Elemente und Bilder stehen gratis zur Verfügung. Alle weiteren müssen extra bezahlt werden. Mehr als 1$ pro Element wird nicht verlangt. Ein Abo muss auch nicht abgeschlossen werden. Insofern ist Canva echt günstig.

Selbst wer bereits viel Erfahrung im Designen hat, kann Canva definitiv als Inspirationsquelle nutzen. Übrigens können nicht nur Blog-Bilder entworfen werden, sondern auch Header für Facebook & Twitter, eBook-Cover oder PowerPoint-Grafiken. Einziges Manko: Viele Optionen fressen natürlich viel Zeit. Wer nicht genau weiß, was er will, kann Stunden auf der Plattform verbringen…

4. Pablo

pabloVerglichen mit Canva kommt Pablo ziemlich abgespeckt daher. Das Design-Tool funktioniert jedoch ganz ähnlich. Auch hier werden hübsche Fotos zur Verfügung gestellt, die mit einem Schriftzug versehen werden können.

An die Möglichkeiten von Canva kommt Pablo zwar nicht heran, aber immerhin ist das Tool dadurch einfacher zu handhaben und steht völlig kostenlos zur Verfügung.

Pablo rühmt sich damit, die Formatvorlagen der einschlägigen Social-Media-Plattformen exakt einzuhalten. Wenn man also ganz genau weiß: „Dieses Bild will ich über Facebook promoten.“, dann klickt man auf das entsprechende Format und los geht’s mit dem Entwerfen!


Richtige Bildgrößen in Pixel für Twitter, Facebook & Co.

Übrigens: Für alle, die ohne Pablo passende Bilder designen wollen, seien an dieser Stelle die Bildgrößen genannt, die ihr für Twitter, Facebook u.a. verwenden könnt. Leider variieren die Größen stark, so dass man im schlimmsten Fall gezwungen ist, ein Bild fünfmal anzupassen, bevor man es veröffentlichen kann.

  • Twitter:  1,024 x 512px
  • Facebook: 1,200 x 628px
  • Pinterest: 735 x 1,102px*
  • Instagram: 1,080 x 1,080px
  • Google+: 800 x 1,200px

*Auf Pinterest hängt die optimale Bildgröße davon ab, wo das Bild angezeigt wird (Vorschaubild, Pinnwand, Feed oder in vollständiger Größe) > daher variieren die Empfehlungen. Generell spricht man von mind. 600px Breite, die Länge des Bildes ist skalierbar.


>>Weitere Design-Tools und Webdesign-Freebies versammle ich auf Pinterest. Vorbeischauen lohnt sich 😉

LG Anne!!!

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