Homeoffice: Die Lösung fürs Vereinbarkeitsproblem?

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Die Geburt des eigenen Kindes – wenig im Leben gilt allgemein als so eindrücklich und so… einnehmend. Schließlich ist es nicht nur die Geburt an sich, sondern alles, was danach noch folgen wird, was das eigene Leben umkrempelt. Doch wer einmal in Ruhe darüber nachdenkt – oder sich an die vorherigen Geburten der anderen Kinder erinnert – der wird schnell feststellen, dass selbst das größte Glück mit Schattenseiten verbunden sein kann.

Geldsorgen in der Elternzeit beeinträchtigen Familienglück

So beginnen mit der Geburt eines Kindes für viele Familien auch die finanziellen Nöte. Denn in Deutschland ist es noch immer nicht sonderlich gut bestellt um den Elternschutz. Damit ist gemeint, dass immer noch mindestens eine Person Vollzeit zur Arbeit gehen muss, um für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Viel Zeit für die Familie bleibt da nicht. Der jeweils andere Partner fühlt sich wiederum mit der „Familienarbeit“ allein gelassen. Dass einige Mütter und Väter deshalb in Erwägung ziehen, freiberuflich zu arbeiten, verwundert also nicht. In Bezug auf die Vereinbarkeitsfrage klingt es vielversprechend, kann aber leicht nach hinten losgehen. Eine Bestandsaufnahme:

Freiberuflich arbeiten, um Zeit für die Familie zu gewinnen

Arbeit und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, das ist oftmals mit das allerschwerste – denn man versucht ja immer, es beiden Welten irgendwie gerecht zu machen. Allerdings ist eine der bekanntesten Beschwerden junger Eltern, die zuhause sind, dass sie „kaum noch mit Erwachsenen reden“, sondern ihren kompletten Tag nur mit dem Baby verbringen. Viele Mütter beklagen sich auch heute noch, dass es nach dem Mutterschutz sehr schwer ist, wieder in ein normales Arbeitsleben zurückzufinden. Der Übergang von der Hausarbeit hin zu einem geregelten Arbeitsverhältnis ist oft nicht einfach. Wer stattdessen auf einen Job im Homeoffice setzt, hat zwar diese Hürde nicht, kann sich aber gleichzeitig keine Barriere zwischen Beruf und Privatleben aufbauen.

Wer zuhause am eigenen Rechner arbeitet und die Mittagspause vier Schritte weiter in der Küche verbringt, kommt irgendwann ins Grübeln, in welche Richtung man sich karrieretechnisch bewegt. Auch fehlt oftmals der nötige Input von außen, sei es durch KollegInnen oder einfach den täglichen Wechsel des Umfeldes, der mit dem Weg zur Arbeit einhergeht.

Es ist daher immens wichtig, einen Ausgleich zu haben zwischen der Arbeits- und der privaten Welt. Ein wenig Abwechslung vom alltäglichen Leben, sei es beispielsweise durch einen virtuellen Besuch bei redbet.com/de/sports mag da als Ausgleich zum privaten und beruflichen Stress genau richtig sein, denn es gibt immer wieder Momente, in denen man auch an sich selber denken sollte und darf.

Freiberuflich zu arbeiten, bringt (wie alles im Leben) leider auch Nachteile mit sich. Übergangsweise von zu Hause aus zu arbeiten, kann dennoch eine gute Lösung sein, um Familie und Beruf in Einklang zu bringen.

Auch als Angestellte vom Homeoffice profitieren

Übrigens flirten mehr und mehr Unternehmen mit dem Gedanken, Angestellten wöchentliche Home-Office-Tage zur Verfügung zu stellen; das hilft auch jenen, die nicht den Schritt in die Freiberuflichkeit wagen. Man fühlt sich nach wie vor als wichtiger Baustein in einem beruflichen Gefüge, hat aber gleichzeitig die Chance zu Hause bei Kind und Partner zu sein, um diese oder diesen ein wenig zu entlasten. Auch wenn schon viele Unternehmen auf diese Praxis setzen, so sollte man sich jedoch nicht zu sehr darauf einlassen, denn wer wirklich einen klaren Blick auf beide Aspekte des Lebens haben will, der muss unterscheiden und eventuell auch priorisieren können. Nur dann hat man den Kopf frei für Baby und Beruf.

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