Schreibtipps für Blogger

Ist Schreiben eine Frage des Talents?

Wer bloggt, den treibt die Lust am Schreiben. Natürlich gibt es auch Foto-, Fashion- und DIY-Blogs, aber selbst die enthalten ja i.d.R. Texte. -Texte, die den Leser bestenfalls in ihren Bann ziehen und zum Wiederkehren motivieren.

Für eine mitreißende Schreibe benötigt man natürlich (nicht nur) Talent. Es gibt ein paar einfache Regeln, die – oje, jetzt werden einige die Augen verdrehen – auch viel mit Online Marketing zutun haben. Daran führt einfach kein Weg vorbei.

Bevor ich zu den Regeln komme, ein kleiner Ausflug in die Literatur:

Auch Profis mussten ihr Handwerk erst lernen!

Wenn man sich die Biografien berühmter Autoren anschaut, fällt auf, dass gerade im englischsprachigen Raum viele berühmte Schriftsteller sogenannte Writer’s Workshops oder Creative-Writing-Kurse besucht haben. Solche Kurse werden dort i.d.R. an den Universitäten angeboten. T.C. Boyle, Autor von zahlreichen Bestsellern (z.B. America), hat erst als Student seine Liebe zum Schreiben entdeckt und den Iowa Writer’s Workshop besucht. An diesem haben vor ihm bereits zahlreiche Pulitzer-Preisträger teilgenommen, John Cheever und Philip Roth zum Beispiel!

Auch hierzulande kann man Schreiben studieren. An zahlreichen Hochschulen und Universitäten werden Studiengänge und Kurse angeboten, die den Studierenden das kreative Schreiben beibringen (wollen). In Leipzig widmet sich das Deutsche Literaturinstitut gar ausschließlich der literarischen Lehre. Übrigens: Die Studienplätze sind begehrt, ein Auswahlverfahren daher gängig!

Darüber hinaus bieten vielerorts Volkshochschulen Interessenten an, das schriftstellerische Handwerk zu erlernen. Der Vorteil dieser Kurse liegt eindeutig darin, dass man sich mit Profis und Gleichgesinnten austauschen und Feedback einholen kann. Das Urteil fällt hier nicht Mutti, sondern bestenfalls jemand, der sich als Schriftsteller verdingt. Ob an Unis, in Literaturhäusern oder Volkshochschulen: Wichtig für angehende Autoren ist nicht nur das Handwerkszeug, sondern auch das Knüpfen von Kontakten zu anderen Schriftstellern, Verlagen und Lektoren. Im Seminar lässt es sich einfacher networken als im stillen Kämmerlein.

Wer es hingegen weniger verschult mag, schaut sich einfach im Internet um: Hier wimmelt es geradezu vor Ratgebern und Informationen. Kommentare anderer Nutzer lassen auch nicht auf sich warten. Inwieweit man deren Meinung vertraut, sei mal dahingestellt.


Zurück zum Bloggen: Das Posten von Artikeln unterscheidet sich (zum Glück) erheblich vom literarischen Schreiben. Protagonist bist du selbst, dein Leben bestimmt die Handlung. Damit fällt das Ausdenken einer Geschichte schon mal weg. Puh.

Trotzdem gibt es Einiges zu beachten, wenn du spannende Artikel verfassen willst, die deine LeserInnen nicht nur vom Hocker reißen, sondern zum regelmäßigen Besuch deines Blogs motivieren. Welche das sind, verrate ich hier>>

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