Wer gut kombiniert, spart auf lange Sicht

Den perfekten Kinderwagen gibt es nicht, wohl aber passende Modelle für die individuellen Bedürfnisse von Eltern und deren Nachwuchs. So verspricht ein Kombi-Kinderwagen eine lange Nutzungsdauer, denn hierin kann sowohl der Säugling transportiert werden als auch das Kleinkind.

Wie der Name schon andeutet, lässt sich ein Kombi-Modell vom klassischen Kinderwagen mit Tragewanne in einen Sportbuggy umfunktionieren. Bestenfalls funktioniert das mit einigen wenigen Handgriffen, doch das ist von Modell zu Modell unterschiedlich und sollte im Laden vorher ausprobiert werden.

Einige Modelle beinhalten sogar noch einen Kindersitz fürs Auto. Das bringt nicht nur aus Kostengründen Vorteile, sondern ist auch ökologisch sinnvoll, da nicht immer wieder ein neuer Wagen angeschafft werden muss.

Das solltest du beim Kinderwagen-Kauf beachten

Unabhängig vom Preis empfehle ich dir, auf folgende Kriterien beim Kauf eines Kinderwagens bzw. Buggys zu achten:

Der Kinderwagen sollte nicht mit Schadstoffen (z.B. Weichmachern) belastet sein. Infos hierzu gibt es zum Beispiel bei der Stiftung Ökotest

Der Kinderwagen sollte nicht (leicht) umkippen können.

Wenn er über Jahre genutzt wird, sollte der Kinderwagen entsprechend gut verarbeitet sein: Das ist für einen Laien kaum zu erkennen, da die Modelle im Laden alle robust und schön aussehen. Daher würde ich mich in Internetforen (oder im Bekanntenkreis) nach Erfahrungen mit dem gewünschten Modell erkundigen. Schließlich bist du nicht immer nur auf asphaltierten Wegen unterwegs, sondern willst vielleicht auch mal in der freien Natur spazieren gehen – das sollte ein Kinderwagen schon mitmachen…

Entscheidest du dich für ein Kombimodell (wie zum Beispiel den Joolz Day 3, der Salsa 4 Air oder der Adorra Kinderwagen von Maxi Cosi – natürlich gibt es noch viele weitere Hersteller und Modelle, die sich bspw. auf Stiftung Warentest vergleichen lassen) sollten der Umbau und das Zusammenklappen des Wagens leicht zu bewerkstelligen sein. Auch das Fahrgestell und die Reifen sollten bei diesen Modellen besonders gut verarbeitet sein, da der Wagen mehrere Jahre halten muss.

Bist du viel unterwegs – nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Fahrrad – lohnt sich die Investition in einen Fahrradanhänger. Dieser kann nämlich auch zum Buggy umfunktioniert werden. Die großen Luft-befüllten Reifen sind dabei vor allem auf unwegsamen Gelände sehr praktisch.

Auch zu schwer sollte ein Kinderwagen nicht sein. Schließlich musst du ihn die Treppen hochtragen können, wenn der Lift zum S-Bahnsteig mal wieder kaputt ist…

Natürlich sollte der Wagen wendig sein (die Räder sollten sich nicht verkeilen) und die Bremsen leicht zu bedienen.

Damit ihm das Kind nicht zu schnell entwächst, muss der Kinderwagen über eine entsprechend große Liegefläche verfügen. Auch sonst muss der Wagen genug Platz fürs Baby bieten.

Genügend Stauraum ist nicht nur fürs Baby nötig, sondern auch für deine Einkäufe, Spielzeug, Taschen etc.

Last but not least sollte der Kinderwagen natürlich in den Kofferraum deines Autos passen! Es wäre doch schade, wenn er zu Ausflügen nicht mitgenommen werden kann.

kriterien kinderwagen kauf
die wichtigsten Kriterien bei der Anschaffung eines Kinderwagens

Sicherheit geht vor

Für die meisten Eltern gehört ein Kinderwagen unbedingt in Baby’s Erstausstattung. Nur wenige verzichten auf den fahrbaren Untersatz und nutzen ausschließlich ein Tragetuch. Wie du dich entscheidest, obliegt deinem eigenen Geschmack und der Situation, in welcher du dich befindest. Auch was den Kinderwagen selbst betrifft, so unterliegt seine Wahl persönlichen Vorstellungen und individuellen Bedürfnissen. Zweifellos steht die Sicherheit deines Kindes an oberster Stelle. Alles weitere ist eigentlich gar nicht sooo wichtig.

Der erste Kinderwagen, den ich mir zulegte, war aus zweiter Hand. Kein Angebermodell, aber sehr robust und praktisch. Beim zweiten Kind setzten wir auf ein schickeres Modell – nigelnagelneu. In der Handhabung erwies es sich jedoch schlechter als der 2nd-Hand-Kinderwagen. Insofern kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich der Blick in den Kleinanzeigenmarkt durchaus lohnt, wenn du Baby’s Erstaustattung zusammenstellst.

LG Anne!!!

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