Kinderwagen kaufen: Welches Modell passt zu dir?

kriterien kinderwagen

Zugegeben, es macht ja Spaß, Baby’s Erstausstattung einzukaufen: Ob Kinderzimmermöbel, Kleidung, Spielzeug oder Kinderwagen, wenn es dem Nachwuchs zugutekommt, sitzt das Geld oft locker. –Vorausgesetzt, du hast genug davon angespart.

Smart Shoppen: Überlege dir genau, was du brauchst!

Erst Monate später realisieren viele Eltern, wie wenig von den getätigten Einkäufen wirklich zum Einsatz kommt. Vieles hätten sie sich auch sparen können. Davon berichtet zum Beispiel die dreifache Mutter Susanne auf ihrem Blog „Geborgen wachsen“. Kinderbett und –wagen wurden in ihrer Familie selten genutzt. Rückblickend muss ich sagen, dass auch meine Kinder kaum in ihren nagelneuen Gitterbettchen schliefen.

Unseren Kinderwagen fand ich hingegen notwendig, weil ich weder Tragetücher noch Babytragen sonderlich mag. -Eine rein persönliche Geschmackssache! Allerdings brachten mich die klobigen Wagen hin und wieder zur Verzweiflung, da sie sich entweder schlecht navigieren ließen – oder nur mit männlichem Beistand zusammenzuklappen waren. Als die Buggy-Zeit endlich anbrach, fiel mir echt ein Stein vom Herzen.

Was beim Kauf eines Kinderwagens eine Rolle spielt

Unabhängig vom Preis empfehle ich dir, auf folgende Kriterien beim Kauf eines Kinderwagens zu achten:

  • Der Kinderwagen sollte nicht mit Schadstoffen (z.B. Weichmachern) belastet sein. Infos hierzu gibt es zum Beispiel bei der Stiftung Ökotest
  • Der Kinderwagen sollte nicht (leicht) umkippen können.
  • Wenn er über Jahre genutzt wird, sollte der Kinderwagen entsprechend gut verarbeitet sein: Das ist für einen Laien kaum zu erkennen, da sie im Laden alle robust und schön aussehen. Daher würde ich mich in Internetforen (oder im Bekanntenkreis) nach Erfahrungen mit dem gewünschten Modell erkundigen. Schließlich bist du nicht immer nur auf asphaltierten Wegen unterwegs, sondern willst vielleicht auch mal in der freien Natur spazieren gehen – das sollte ein Kinderwagen schon mitmachen…
  • Entscheidest du dich für ein Kombimodell (Kinderwagen, der später zum Buggy umfunktioniert wird), sollten der Umbau und das Zusammenklappen des Wagens leicht zu bewerkstelligen sein.
  • Bist du viel unterwegs – nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Fahrrad – lohnt sich die Investition in einen Fahrradanhänger. Diese können nämlich auch zum Buggy umfunktioniert werden. Die größeren Räder sind dabei vor allem auf unwegsamen Gelände sehr praktisch.
  • Auch zu schwer sollte ein Kinderwagen nicht sein. Schließlich musst du ihn tragen können, wenn der Lift zum U-Bahn-Gleis mal wieder kaputt ist.
  • Natürlich sollte der Wagen wendig sein (die Räder sollten sich nicht verkeilen) und die Bremsen leicht zu bedienen.
  • Damit ihm das Kind nicht zu schnell entwächst, muss der Kinderwagen über eine entsprechend große Liegefläche verfügen. Auch sonst muss der Wagen genug Platz fürs Baby bieten.
  • Genügend Stauraum ist nicht nur fürs Baby nötig, sondern auch für deine Einkäufe, Spielzeug, Taschen etc.
  • Last but not least sollte der Kinderwagen natürlich in den Kofferraum deines Autos passen!

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Sicherheit geht vor

Für die meisten Eltern gehört ein Kinderwagen unbedingt in Baby’s Erstausstattung. Nur wenige verzichten auf den fahrbaren Untersatz und nutzen ausschließlich ein Tragetuch. Wie du dich entscheidest, obliegt deinem eigenen Geschmack und der Situation, in welcher du dich befindest. Auch was den Kinderwagen selbst betrifft, so unterliegt seine Wahl persönlichen Vorstellungen. Zweifellos steht die Sicherheit deines Kindes an oberster Stelle. Alles weitere ist eigentlich gar nicht sooo wichtig 😉

Der erste Kinderwagen, den ich mir zulegte, war aus zweiter Hand. Kein Angebermodell, aber sehr robust und praktisch. Beim zweiten Kind setzten wir auf ein schickeres Modell – nigelnagelneu. In der Handhabung erwies es sich jedoch schlechter als der 2nd-Hand-Kinderwagen. Insofern kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich der Blick in den Kleinanzeigenmarkt durchaus lohnt.

LG Anne!!!

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