Mehr Farbe in der Küche: Kräuter sind die Lösung!

designer-kueche

Einbauküche: nicht nur stylish, sondern auch praktisch

Werbung

Erinnert ihr euch?: Im April habe ich euch nach eurer Meinung zu Einbauküchen gefragt, denn neuerdings sind sie zum Statussymbol avanciert>>. „Damals“ habe ich mich noch kritisch gezeigt: Ob man eine Einbauküche überhaupt braucht, wollte ich deshalb von euch wissen. Ich bezweifelte es jedenfalls.

Was ich zum Zeitpunkt meiner kleinen Umfrage nicht gaaanz so deutlich hervorgehoben hatte, war der simple Fakt, dass ich selbst eine Einbauküche nutzte und sehr zufrieden mit ihr war. Nun jedoch bin ich umgezogen – in ein Haus OHNE Einbauküche.

Meine jetzige Küche habe ich mir stattdessen selbst zusammengestellt. Sie besteht vorrangig aus gebrauchten, mehr oder weniger antiken Möbeln, die ich nur nach einem Gesichtspunkt ausgewählt habe: Sie mussten mir optisch gefallen.

Meine Küche ist hübsch anzusehen, aber…

Ein gewagtes Experiment oder – ich geb’s ja zu – ein bisschen naiv: So richtig praktisch ist meine Küche nämlich nicht. Ich ertappe mich tatsächlich hin und wieder dabei, wie ich meiner guten alten Einbauküche nachtrauere. Die hatte zum Beispiel eine robuste, glatte Arbeitsfläche (meine jetzige entspricht eher einem Relief). Zwar wirkte sie klein, doch in den Schränken war stets genug Platz, weil die Schubladen ein schier unendliches Fassungsvermögen hatten. Kurz gesagt, die Einbauküche war besser durchdacht und sehr, sehr praktisch.

Nun gut, dafür sieht meine Küche jetzt wirklich individuell aus. Die Schranktüren schließen zwar nicht mehr richtig und an den Schubladen muss ich endlich mal neue Möbelknäufe anbringen, aber immerhin verströmt die Küche einen antiken Charme…

Zum Glück muss ich nicht oft darin herumwerkeln. Wie bei meiner Umfrage erwähnt, gehöre ich nicht zu den fleißigsten Hobbyköchen. Und sollte ich doch einmal die Nase voll haben von meiner „charmanten“ Küche, dann kann ich mich zum Beispiel an Küchen-Quelle wenden, um doch noch ganz pragmatisch auf eine Einbauküche zurückzugreifen.

Farbige Küche: Das nächste Mal werden die Wände braun gestrichen

fleck1Fast noch ärgerlicher als meine Küchenmöbel finde ich jedoch die Wandfarbe: Weiß. Ich habe mir über die psychologische Wirkung von Farben den Kopf zerbrochen und mir vorgestellt, wie beispielsweise eine Küche in Grün daherkommen würde… Um mich letztlich doch für Weiß zu entscheiden. Klassisch, dachte ich damals. Passt zu allem. Mit Weiß kann man nichts falsch machen.

fleck2Ohhh doch! Weiß ist die denkbar schlechteste Wahl. Das musste ich bereits zwei Wochen nach dem Umzug schmerzlich feststellen. -Zumindest wenn man Kinder hat. Selbst nachdem sie sich ihre kleinen süßen Händchen gewaschen haben, hinterlassen sie ihre Fingerabdrücke noch überall, am liebsten jedoch an den Wänden. Weiß scheint sie magisch anzuziehen: Sind die Wände frisch tapeziert, wird eine Marke darauf hinterlassen. (Ebenso gilt: Sind die Fenster frisch geputzt, werden sie angesabbert.)

Zu welchem Fazit bin ich wohl gekommen?: In fünf Jahren werden die Wände braun gestrichen. Oder grau. Jedenfalls fleckenneutral…

Pflanzen als Küchendeko

Wenn ich mich in meinem neuen Zuhause nicht zum Putzteufel entwickeln will, muss ich mich echt in Entspannung üben – und nach kreativen Lösungen suchen. Nicht nur um die Flecken an der Wand zu kaschieren, sondern auch um meiner Küche mehr Farbe zu verleihen, werde ich daher zum einfachsten (und verdammt kostengünstigen) Mittel greifen: Pflanzen. Vorm Fenster, vor den Wänden, von der Decke hängend: Um Pflanzen in Innenräumen optimal zu platzieren, gibt es momentan eine Fülle an Möglichkeiten. 

kräutergarten

Foto: Suzette

Da mein Fenstersims ziemlich schmal ist, werde ich wohl zu Blumenampeln greifen. Diese Hängetöpfe kann man an Deckenhaken befestigen, was bei unseren Stahlbetondecken allerdings schwierig werden dürfte. (Es grenzte schon an Folter, Gardinenstangen anzubringen.) Daher bin ich auf etwas viel Praktischeres gestoßen: Laternenhalter! Die nämlich können an der Wand befestigt werden – am besten dort, wo sich besagte Flecken befinden 😉

Kleine Bänke, auf denen man Blumentöpfe platzieren kann, finde ich übrigens auch schön. Doch eins nach dem anderen… Jetzt muss ich mir erst einmal Kräuter besorgen. Basilikum habe ich bereits ausgesät, Thymian, Rosmarin und Salbei werde ich fertig kaufen. Auf dass meine Küche grüner wird – und die Flecken weniger auffallen! 🙂

LG Anne!!!

Das könnte Dich auch interessieren …