Sag‘ dem Spielzeugberg Adieu

Dass das Familienleben nachhaltig und umweltbewusst gestaltet werden kann, ohne draufzuzahlen, habe ich auf topElternblogs ja schon oft verbloggt (und sogar Spartipps gegeben!).

Dabei hat mich besonders das Prinzip des Sharings (Teilens) gereizt. Hier steht nicht der Kauf eines Produktes im Vordergrund, sondern allein seine Nutzung. Möglich machen es Unternehmen, die Dinge zur Miete bzw. zum Ausleihen anbieten.

 

Neues von der Sharing-Front

Ganz klar, da fällt dir bestimmt sofort die gute alte Bibliothek ein! Hast du ein Buch ausgelesen, bringst du es zurück und leihst dir das nächste aus. Kostet so gut wie nichts – dank staatlicher Förderung.

Schon seit Jahren ist auch das Carsharing ein medialer Dauerbrenner. Das Prinzip ist das gleiche, allerdings spart man (leider) nicht gegenüber den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob es wenigstens hilft, das Verkehrschaos auf den Straßen zu reduzieren, muss sich noch zeigen.

Kürzlich habe ich auch noch über Kindermode zum Ausleihen berichtet – ein vergleichsweise neuer Service, bei dem Kunden nicht unbedingt Geld einsparen. Doch immerhin kommt hier ein ganz wichtiger Aspekt zum Tragen, der alle Sharing-Modelle vereint:

Das Ausleihen ist nachhaltiger als der Kauf eines Produktes. Schließlich wird geteilt; die Kinderjacke zum Beispiel von fünf kleinen Mädchen getragen, statt nur von einem. Das wiederum reduziert Müll.

Damit das Kinderzimmer nicht zur Konsumfalle wird: Lego-Sets im Abonnement

Anschauungsobjekte – oder Staubfalle?

Nun komme ich zum neuesten Clou: Jetzt gibt es nämlich auch LEGO zum Ausleihen:

Ganz ehrlich, diese Idee lässt mein Herzchen höher schlagen 😀 Ich sage das als Mutter eines Jungen, der schon seit Jahren die tollsten Autos, Gebäudekomplexe, Pirateninseln und Lego Star Wars Raumschiffe zusammenbaut, die danach allesamt in seinem Kinderzimmer verstauben.

Er könnte die Lego-Sets natürlich wieder abbauen, doch im Anschluss daran nach eigenen Vorstellung Neues zu kreieren, ist nicht sein Ding. Er braucht eine Anleitung. Tja, leider spielt er aber auch selten mit den fertigen Bauten, was wohl auf deren Zerbrechlichkeit zurückzuführen ist.

Das ist schade, denn gerade die Lego-Sets, für die die dänische Firma Merchandising-Rechte gekauft hat (Star Wars, Minecraft usw.) kosten viel Geld. Zu viel, um ungenutzt herumzuliegen.

Wie der Ausleihservice funktioniert

Hier setzt der Ausleihservice der Plattform bauduu.de an: Hat das Kind ein Set zusammengebaut und benötigt dieses nicht länger, wird es an bauduu.de zurückgeschickt. Anschließend erhält das Kind versandkostenfrei ein neues Lego-Paket, das es vorher auf einer Ausleihliste vermerkt hat. Diese Liste kann selbstverständlich ganz individuell zusammengestellt werden und diverse Sets enthalten.

Über verlorene Bauteile müssen sich die Eltern keine Sorgen machen. Bis zu 30 Stück pro Set sind abgesichert. -Zum Glück, denn die kleinen Teilchen verschwinden schneller als man denkt! Ausleihpakete sind ab ca. 5 Euro monatlich zu haben. Teurer wird’s, wenn dein Kind komplexere Sets (z.B. von Lego Technic) buchen möchte.

Trotzdem ist der Service sehr viel günstiger als Lego neu zu kaufen. Sollte Sohnemann auch weiterhin so viel Lust aufs Bauen haben, werde ich um ein Abonnement wohl nicht herumkommen 😉

LG Anne!!!


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1 Reaktion

  1. Andi sagt:

    Das mit dem Lego-Verleih ist ja mal eine richtig, richtig gute Idee! Chapea, darauf muss mal erstmal kommen. 🙂

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