Das richtige Bauunternehmen für den Hausbau finden


Wie findet man das richtige Bauunternehmen?

Es ist vollbracht – wir haben ein Grundstück gefunden! Wie geht es nun weiter? –Natürlich: wir benötigen ein Bauunternehmen, das uns möglichst kostengünstig ein Haus baut.

Wie findet man das richtige Bauunternehmen?

Doch nicht nur der Preis ist ein Kriterium, nach dem sich künftige Bauherren richten sollten. Eine Rolle spielt auch die Seriosität des Bauträgers: Kann man ihm vertrauen? Schließlich baut man i.d.R. nur einmal im Leben ein Haus, weil der Hausbau mit sehr viel Geld verbunden ist.

Weitere Kriterien waren uns Bau-Laien erst einmal nicht so wichtig. Uns kam es nur auf die Referenzen an. Im Internet sind wir deshalb viele, viele Bautagebücher durchgegangen und haben uns noch mehr Foreneinträge durchgelesen.

Letztlich haben wir auch auf den Namen des Bauunternehmens gesetzt: War er uns bekannt und schon viele Jahre am Markt, so hat das seine Vertrauenswürdigkeit in unseren Augen gesteigert.

Wie in vorherigen Texten angedeutet, waren wir bereits während der Grundstückssuche bei zwei Bauunternehmen, und zwar bei Massa und NCC. Beide Unternehmen konnten uns nicht überzeugen, denn:

  • Massa bzw. deren Vertrieblerin in Rangsdorf hat im gesamten Gespräch verschwiegen, dass es sich bei den vom Unternehmen angebotenen Fertighäusern um Ausbauhäuser* handelt (deswegen auch der unverschämt günstige Preis)
  • NCC erschließt stets ganze Baugebiete, wo das Unternehmen gleich mehrere Häuser baut. Man kann NCC nicht damit beauftragen, ein einziges Haus auf ein selbstgewähltes Grundstück zu bauen. Leider. Denn die Häuser sind schön. Ihre in Berlin und Potsdam erbauten Einzel- und Reihenhäuser waren für uns schlicht nicht bezahlbar, schließlich wird das Grundstück miteinberechnet. Und die Grundstücke in Berlin und Potsdam sind bekanntlich teuer.

Rund um Berlin sind glücklicherweise zahlreiche bekannte Bauunternehmen tätig. Wir hatten also die Qual der Wahl. Da wir möglichst preiswert bauen wollten, recherchierten wir zunächst nach den günstigsten Anbietern.

Die waren schnell gefunden, denn sie inserieren fleißig auf Immobilienscout24 & Co:


Ähnlich:

Das richtige Bauunternehmen finden: Unsere Erfahrungen mit den Billiganbietern
Town & Country>> und
Heinz von Heiden>>

auch einen Fertighausanbieter habe ich im Repertoire:
Meine Erfahrungen mit Bien Zenker’s BOS-Programm>>

 


*Ausbauhäuser verlangen die Eigenleistung des Bauherrn (des Auftraggebers). Sie werden nicht schlüsselfertig übergeben, sondern „roh“. Je nach (vertraglicher) Vereinbarung muss der Bauherr hier also selbst anpacken und bspw. die Sanitäranlagen, die Treppe, die Elektrik, den Putz, die Innenwände,… selbst kaufen und anbringen.
Dies erfordert natürlich Zusatzkosten an Baustoffen und Lohnleistungen. Denn kann der Bauherr diese Dinge nicht selbst erledigen, muss er Handwerksfirmen damit beauftragen.



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9 Antworten

  1. Ulrike sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Baugrundstück!
    Wir haben uns vor einiger Zeit an den Bauträger http://www.demos.de gewendet, bei dem wir auch auf unsere jetzige Immobilie stießen. Ich kann das Service dort weiterempfehlen, man wird durch jeden Schritt durchgeführt.
    Liebe Grüße,
    Ulrike

  2. Interessant geschrieben.
    Aber warum sind die Prioritäten beim HausBau so abweichend von der Anschaffung anderer hochwertiger Produkte?
    Ich habe selten davon gehört, dass jemand ein neues Auto kaufen möchte und danach suchte, welches Auto den günstigsten Preis hat.
    Wäre es vielleicht besser, wenn ich nach einer soliden Budgetplanung zunächst die Größe für das neue Haus, den gewünschten Komfort oder eine dringend gewünschte Ausstattung nach eigenen und persönichen Prioritäten der späteren Bewohner festlege?

    Mit den festgelegten persönlichen Vorgaben kann ich anschließend Hausanbieter anschreiben, ob diese meine Vorgaben erfüllen.
    Auf diesem Weg sehe ich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, das Haus nach eigenen Vorgaben und innerhalb des vorgegebenen Budgets bauen zu lassen.
    Erste Infos zu dem Thema stelle ich seit November 2016 kostenlos zur Verfügung.
    LG
    Klemens Kolberg

    • Anne sagt:

      Offensichtlich bewegen wir uns in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten: Ich kenne viele Leute – mich eingeschlossen – die auch beim Kauf eines Autos nach dem Preis gehen. Ähnlich verhält es sich beim Kauf eines Hauses.
      Bevor man Bauunternehmen und/oder Makler aufsucht, weiß man ja in etwa, wie groß der eigene finanzielle Spielraum ist. In meinen hier veröffentlichten Artikeln greife ich auf persönliche Erfahrungen zurück. Als ich herumfragte, was es für mein Budget gibt, schüttelten viele Hausanbieter nur mit dem Kopf. Nix. Insofern musste ich zunächst auf die günstigsten Firmen zurückgreifen.

      Anders verhält es sich natürlich, wenn man besser verdient, mehr angespart hat, bei Banken ein besseres Standing hat oder oder oder. Dann würde ich auch den Weg wählen, den Sie beschrieben haben. Logisch.
      LG Anne

      • Kolberg sagt:

        „…NACH einer soliden Budgetplanung…“
        Mit meinem Fachwissen habt Ihr bei den beiden ersten Anbietern extrem abweichende Produkte miteinander vergleichen wollen.
        Ein Fertighaus als Ausbauhaus und ein Bauträger, der Grundstücke kauft und dann mit möglichst wenig Investition hübsche Häuser baut.
        Wenn das Bauträgerkonzept unbekannt ist, dann ist für jeden Laien ein Vergleich nicht gegeben.
        Es ist möglich die gleiche Qualität wie beim Bauträger auch mit bis zu 35% Einsparung zu bekommen – wenn die richtigen Infos vorliegen.
        (Anm.: Ich habe auch Kunden, die max. 220.0 für das Haus zzgl. GS und Nebenkosten als Budgetvorgabe haben)
        „Die Unwissenheit des Menschen ist das einzige auf der Welt, das mehr kostet als die Information!“ (John F. Kennedy)
        Alles Gute
        und eine angenehme Weihnachtszeit
        Klemens

  3. Hallo zusammen,

    ich muss hier mal kurz eine Lanze für unsere Handwerker brechen. Wir haben schlüsselfertig mit einem festen Handwerkerteam gebaut, alles mehr als wünschenswert. Im Vorfeld haben wir das Internet nach Anbietern und Bewertungen durchsucht, deswegen jetzt auch dieser Hinweis auf http://www.luebben-haus.de/ die Firmen angieren in erster Linie im Bereich Osnabrück/Münster/Bielefeld

  4. Jule sagt:

    Leider findet man im Internet nur unzureichend Informationen und Erfahrungsberichte, die wirklich unabhängig sind. Oft steckt irgendein Hausanbieter dahin oder man kann nicht nachvollziehen, wie neutral die Meinung ist. Schön ist es, wenn man im Bekanntenkreis Leute hat, die schon gebaut haben. Diese Erfahrungen sind Gold wert. Ansonsten habe wir ganz gute Tipps in dieser Beitragsserie des Bauherren-Schutzbunds gefunden: http://www.immobilien-journal.de/hausbau-nachrichten/hausbau-tipps/bauherrentagebuch-teil-1-grundstueckssuche-auswahl-des-baupartners-und-hauses/

  5. Dennis sagt:

    Ich habe bereits 3 mal gebaut von einen hier beschrieben Firma. 2 Häuser habe ich verkauft, das eine mit 150.000€ nach 7 Jahren, das andere mit 230.000€ nach 5 Jahren. Im jetzigen Haus leben wir jetzt 2 Jahre und können es mit 270.000€ Gewinn verkaufen. Wir haben mit einen der größten Massivhausanbieter gebaut. Der gerne als günstig/ billig abgetan wird, der Gewinn liegt im Einkauf! Wir haben jetzt eine Stadtvilla mit 280qm Wohnfläche mit Sauna Liegewiese neben der Badewanne etc…9 mal 6 Garage. Die Kaüfer der alten Häuser schauen nicht drauf wer das Haus gebaut hat sondern unterscheiden z.B. zwischen Massivhaus und Fertieghaus. Ausschlaggebend für den Preis sind Lage und qm/ Größe! Nicht der Haustyp, denn über Geschmack lässt sich nicht streiten. Mann sollte Leute fragen die z.B. Mit ….gebaut haben. Ob z.B. Micky Maus 123…irgendwas in ein Forum schreibt, was sagt das aus? Bei Bewertungen können z.B. Mitbewerber stecken die z.B. nicht so ein gutes Produkt haben und oder ein Mensch der zu viel erwartet….oder nie zufrieden zu stellen ist. Natürlich geht bei jeden Bauträger oder GU mal was schief…aber macht Ihr bei eurer Arbeit keine Fehler? Wer mehr Häuser baut kauft sich auch leider mehr Kunden ein die beim „Mitbewerber“ besser aufgehoben sind. Das gleiche gilt auch bei Reisen, siehe z.B. HolidayCheck. Hier sind z.B. 90% top und 10% flop. Die 10% finde dann alles schlecht, ich frage mich dann wie die Leute zu Hause Frühstücken? Mit Bedienung etc….Viele Grüße Dennis Koch aus Hamburg

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