Bien Zenker & B.O.S.-Haus: Bauen ohne Stress?

Bien Zenker’s B.O.S Haus verspricht: Bauen ohne Stress

bien zenker bos haus erfahrungenDie Bauunternehmen Heinz von Heiden und Town & Country konnten wir also von unserer Liste streichen (meine Erfahrungsberichte zu den genannten Bauunternehmen könnt ihr hier nachlesen>>).

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Das Werbeprospekt für die Solution-Häuser

Wieder stürzten wir uns auf die Erfahrungsberichte im Internet. Ich machte ein sehr informatives Blog ausfindig, auf dem ein Bauherr Empfehlungen für die ein oder andere Baufirma aussprach. Auch er hatte vorm Hausbau Kostenvoranschläge von diversen Baufirmen in und um Berlin eingeholt.

Bien Zenker BOS Haus, ein Fertighausanbieter mit ausgefeilter Architektur

Eines der positiv erwähnten Bauunternehmen war Bien Zenker, ein Unternehmen, das Fertighäuser produziert.
Die Architektur der Häuser, die wir uns auf der Webseite von Bien Zenker anschauten, wirkte auf uns sehr spannend und im o.g. Blog wurde Bien Zenker als preislich moderat eingestuft.

Was die Bauweise anbelangt – ob Fertig- oder Massivhaus – sind mein Mann und ich völlig frei von Vorurteilen. Beide Bauweisen haben ihre Vorzüge, aber auch Nachteile. Dass man einfach einen konkreten Termin, der nicht in allzu weiter Ferne liegt, nennen kann, wann man das Haus beziehen möchte und dann wird es in wenigen Tagen aufgebaut, gehört eindeutig zu den Vorzügen der kleinen Fertighäuser.

Überraschend nettes Gespräch im Musterhaus

bos2Wir vereinbarten einen Info-Termin mit Bien Zenker und fuhren nach Zehlendorf zum Musterhaus. Es befindet sich direkt neben einem OBI-Baumarkt.

Begrüßt wurden wir von einer Dame, die alle vorherigen Verkäufer mit ihrer positiven Ausstrahlung in den Schatten stellte. Das Musterhaus selbst wirkte auf uns solide, wenngleich seine Architektur sehr viel konventioneller ausfiel als wir vom Surfen auf der Bien-Zenker-Webseite erwartet hatten.

Gleich zu Beginn des Gesprächs machten wir klar, dass unser Limit für Haus und Grundstück bei 200.000€ liegt. Der Betrag ist für uns wahnsinnig viel Geld, doch bislang ernteten wir bei Nennung dieser Summe stets nur ein Stirnrunzeln von den Hausverkäufern.

Auch Frau N. von Bien Zenker empfand 200.000€ als zu wenig für Grundstück und Haus zusammen, empfahl uns aber gleich ein Haus von B.O.S.

BOS Haus bietet Ausbauhäuser, die von Bien Zenker hergestellt werden

B.O.S steht für Bauen ohne Stress. Hier ist Bien Zenker eine Kooperation mit OBI eingegangen, um kostengünstige Ausbauhäuser anzubieten. Es gibt sie in zwei Varianten. Die uns offerierte Variante nannte sich „Solution“. Im Prospekt bewunderten wir ein modernes Einfamilienhaus mit einer spannenden Aufteilung der Zimmer. Wir verliebten uns sofort.

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Die Gesamtkosten unseres Bauvorhabens als Kostenvoranschlag von Bien Zenker

Dass es sich um ein Ausbauhaus handelte, bemängelten wir nicht, denn Frau N. versicherte uns immer wieder, dass wirklich nicht viel zu machen sei – das Übliche eben: Fliesen und Bodenbeläge verlegen, die Wände streichen, mehr nicht.

Das Bien-Zenker-Haus schien auch preislich genau in unser Budget zu passen. Gut 130.000€ wurden veranschlagt, darauf kam noch ein OBI-Gutschein für rund 10 000€. Dieser Gutschein war kein Muss, er wurde uns allerdings schmackhaft gemacht, um damit die noch fehlende Innenausstattung (Fliesen, Malerbedarf,…) zu finanzieren. Auch den Handwerkerservice von OBI-Mitarbeitern hätten wir damit bezahlen können.

Der OBI-Gutschein in Höhe von 10 000€ überzeugte uns vollends, als Frau N, darauf hinwies, dass man damit sogar noch die Terrasse, den Garten und vielleicht sogar eine Einbauküche bezahlen könnte, wenn man „nur sparsam kalkulierte“.

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So viel hätte „Solution 117“ gekostet.

Zusammen mit der Bodenplatte, die im Preis bei Bien Zenker B.O.S. noch nicht inbegriffen war und anderen „kleinen“ Nebenkosten summierte sich unser Hausbau-Projekt dann doch auf weit über 150.000€. Da wir jedoch schon verliebt waren, stuften wir dies als unproblematisch ein.

Frau N. sandte uns anschließend eine Gesamtkostenaufstellung zu, die unsere für den Hausbau & Grundstück eingeplanten 200.000€ um 12.000€ überstieg. „Noch im Rahmen“, dachten wir uns und konnten es kaum erwarten den Vertrag zu unterschreiben.

Stets gaaanz genau durchlesen: die Bau- und Leistungsbeschreibung

Auf Anraten unserer Bank ließen wir uns noch die Bau- und Leistungsbeschreibung zumailen. Hierauf folgte nun das böse Erwachen:

Oh weh, was mussten wir dort lesen?: die Wände unverputzt, die Sanitäranlagen (Klos, Dusche, Badewanne etc.) selber kaufen und selbst anbringen(!!!), keine Fensterbänke, Treppe nur gegen Aufpreis! Allein diese Extras hätten den OBI-Gutschein aufgefressen. Von wegen Einbauküche!

Wir unterschreiben den Vertrag doch nicht

Doch nicht aus Kostengründen sagten wir daraufhin die Vertragsunterschreibung ab, sondern weil uns diese WIRKLICH ENORM WICHTIGEN Infos im Gespräch vorenthalten worden sind. Mit keiner einzigen Silbe wurde darauf hingewiesen.

Verwiesen wurde stets nur auf die Broschüre und selbst dort stand nicht schwarz auf weiß geschrieben, wie viel Eigenleistung denn konkret gefordert ist, um ein „Solution“ bezugsfertig zu haben.

Bauen ohne Stress? –Schon das Lesen der Bau- und Leistungsbeschreibung verursachte bei uns Herzrasen und Lidzucken.

Wir fühlten uns hinters Licht gefühlt. Und wenn es schon so anfing, wie würde es dann erst weitergehen? Insofern mussten wir uns schweren Herzens von Bien Zenker lossagen und fingen mit der Suche nach einer Baufirma wieder bei Null an.


Meine Buchempfehlung:

Das 1×1 des Hausbaus

„Der große Ratgeber für Neubau und Sanierung“

Für welches Haus entscheiden wir uns? Welche Dachform bietet welche Vor- und Nachteile, welches Heizsystem ist für uns das geeignetste? Bei welchen Bauabschnitten können wir selber Hand anlegen und wie vermeiden wir Fehler beim Bau? Diese und alle weiteren Fragen rund um das große Thema Hausbau…


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20 Antworten

  1. Eric Laufer sagt:

    Naja also mal ganz ehrlich…Wenn man ein „Ausbauhaus“ kaufen möchte, dann fragt man doch aktiv mal nach, was man da alles „ausbauen“ muss. Wenn die Schnäppchenjagd auf Naivität trifft, freut sich der Verkäufer…;)

    • Anne sagt:

      Laut LiesA gibt es 3 Varianten des „Ausbaus“ und die Ausbauvariante, für die sich entschieden hatte, schien alles zu enthalten… Sie hat insgesamt drei Gespräche mit der Verkäuferin geführt, die alle länger als 2h gedauert haben und in denen sie gerade, was den Ausbau betrifft, nachgehakt hat, jedoch keine eindeutigen Antworten erhalten hat. Auch im Prospekt zu den Ausbauhäuser, der mir vorliegt, steht nicht, was in diesen Häusern eigentlich fehlt. Da gerade dies jedoch mit enormen Zusatzkosten verbunden ist, wäre hier eine klare Info absolut notwendig – findest du nicht auch?
      LG Anne

  2. Kruzifix sagt:

    Hallo zusammen, offensichtlich gab es hier ein Problem bei der Kommunikation zwischen Interessent und Verkäufer. Wie alle Fertighaus Anbieter auch, werden vornehmlich Ausbauhäuser verkauft. Zusätzlich dazu kann man Ausbaupakete (Haustechnik, Innenausbau) ordern für die Selbstmontage oder Ausführung Baufirma. In der Regel ist die Baufirma teurer als Regionale Handwerker. Deswegen kalkuliert ein guter Verkäufer (wenn man kein Handwerker ist) Anhand seiner eigenen Subunternehmer die Preise für Bodenplatte, Baunebenkosten, Gas/Wasser/Telefon und Innenausbau (Trockenbau, Fliesen etc.). Die Bauleistungsbeschreibung bezieht sich allerdings nur auf das Ausbauhaus ohne alles. Die ganzen Sachen wie Bodenplatte und Innenausbau sind da gar nicht enthalten. Das organisiert der Verkäufer alles ohne die Hausbau Firma in eigen Regie.
    Natürlich ist es ungemein Wichtig dass die Chemie zwischen Bauherr und Verkäufer stimmt denn man Unterschreibt eine Ehe mit 30 Jahren Laufzeit (Gewährleistung auf versteckte Mängel). MfG

  3. Franco Di Gianvittorio sagt:

    Haus mit Grundstück 200.000,00 Euro?????? das ist nicht die Realität, außer man kann wirklich alles selber machen und dann ist es noch fraglich.

    Ich bin Hausverkäufer und kenne die realistischen Preise und möchte auch niemand desillusionieren..

    Aber die Wahrheit ist:

    Ein Haus mit 140 – 150 Quadratmeter und Keller ohne Garage ohne Photovoltaik und Speicher kostet heutzutage je nach Grundstückspreis mindestens 450,000,00 Euro bis nach oben keine Grenzen. Wer etwas anderes erzählt lügt.

    Selbst mit Eigenleistung, die meist in Anführungszeichen nur ca. Plus/Minus 30.000,00 Euro beträgt (wenn man kein Handwerker ist und keine Werkzeuge, Maschinen und gute Freunde hat) kommt man nicht unter 400.000,00 Euro. Dann noch Garten, Küche, Garage, teilweise neue Möbel usw. Lassen Sie sich nichts einreden. vergleichen Sie die Preise für Material und Löhne. Allein die 19% MwSt. die darin enthalten ist, würde für ein Luxusauto.reichen. Und vergleichen Sie haarscharf die Angebote, die Unterschiede haben es in sich. Es kocht jeder nur mit Wasser, also dürfen Preisangebote unterschiedlicher Hersteller sich kaum unterscheiden, wenn die Qualität stimmt und wenn alle notwendigen Leistungen enthalten sind,.die man zum Wohnen braucht. Wie beim Neuwagen, es gibt die Basisversion und die mit der Vollausstattung. So ist es auch beim Haus. Ein Haus fängt mit „H“ wie habe Geld an, und hört mit „aus“ wie Geld ist aus, auf. Planen Sie gut und lassen Sie sich Zeit bevor Sie sich entscheiden.

    • Anne sagt:

      Lieben Dank für deinen detaillierten Kommentar! Als Hausverkäufer hast du ja Erfahrungen en masse gesammelt.
      Ja, leider werben viele Baufirmen mit „unschlagbar günstigen“ Preisen. Oft beziehen die sich nicht mal auf Ausbauhäuser, sondern haben (angeblich) schon alles inklusive. Als Laie kann man schlecht einschätzen, wie hoch realistische Preise tatsächlich sind.
      Mit Sicherheit kommt das auch auf den Grndstückspreis an. Da gibt’s ja sagenhafte Unterschiede! Auch die Baunebenkosten spielen eine Rolle – und die errechnen sich ja teils aus dem Verkaufspreis des Hauses. Wenn es ein günstiges Haus ist, sind auch die Kosten für Grunderwerbsteuer und Notar geringer.

      Was du allerdings alles miteinrechnest, halte ich für zu anspruchsvoll. Wenn ich mir keine Garage leisten kann, verzichte ich halt drauf > Kosten gespart. Ebenso verhält es sich mit Einbauküche und sonstigen Möbeln. Die kriegt man supergünstig auf eBay Kleinanzeigen. Wozu alles neu kaufen? Den Garten kann man über Jahre selbst gestalten, auch die Terrasse selber machen. Das alles spart Geld. Und am Ende hat man das gute Gefühl, etwas mit den eigenen Händen vollbracht zu haben. Insofern halte ich deine 400.000 Euro doch für zu hoch.
      Die von Bien Zenker kalkulierten Preise waren allerdings viel zu niedrig angesetzt. Da wurde eindeutig verschwiegen, dass es sich um ein Ausbauhaus von BOS gehandelt hat.
      LG Anne!!!

    • Sandra S. sagt:

      Also diese Aussage halte ich aber für völlig überzogen. Mehrer junge Paare in unserem Bekanntenkreis haben Häuser dieser Größenordnung für WEIT unter 450.000 € gebaut. Wenn 450.000 der Standard wären, könnten sich nur wirklich reiche Leute einen Hausbau leisten. Meine ehemaligen Nachbarn haben ein Haus 130 qm, Fertighaus mit allem Drum und Dran (außer Garage) für 220.000 inklusive Grundstück auf die Beine gestellt. Informieren und vergleichen ist die Devise.

  4. Lange sagt:

    Ich würde mit Bien Zenker nie wieder Bauen, dort werden die versprochenen Bauteilgutschriften nicht eingehalten und als Kunde Total ignoriert, sobald man den Vertrag unterschreibt. Lasst die Finger von denen Weg!!!!!

  5. Kerstin sagt:

    Hallo Zusammen,
    ich habe mir nun einige Kommentare durchgelesen und ein paar überflogen.

    Diese schlechte Kritik kann ich nicht verstehen. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, wenn ich eine Preisvorstellung habe und diese versuche umzusetzen, muss ich mich schlau machen wie das geht.
    Ich selbst habe auch ein BOS Haus Solution 147 gekauft. Mein Verkäufer war super nett und hat uns noch ein paar m² mehr rausholen können. Das heißt 147m² auf 173m² erweitert zu einem unschlagbar gutem Preis. Wir haben auch alle Bauteilgutschrift sachgemäß erhalten. Man muss sich im Klaren sein, dass ein Ausbauhaus ein Ausbauhaus ist. Ich hatte die höchste Ausbaustufe also die komplette Elektrogrundinstallation und Sanitärinstallation war abgeschlossen. Dies kann man der Bau- und Leistungsbeschreibung auch so entnehmen. Dies nochmal konkreter dargestellt, alles was in die Wand gehört, war in der Wand. Und das Haus war von außen ein „fertiges“ Haus (Dach gedeckt, Verputzt und gestrichen). Meine Aufgabe war es nun auf den Estrich einen Boden zu verlegen, die Rigipswände zu verspachteln/streichen/tapezieren zu was ich eben Lust hatte. Hierzu habe ich noch einen „Gutschein“ vom nächstgelegenen OBI Markt erhalten. Gutschein heißt, ich habe eine Kundenkarte vom OBI erhalten, die ich mit dem Betrag X gefüllt habe und bei jedem Einkauf habe ich zusätzlich 10% Rabatt erhalten. Es gab auch eine Auflistung was mit diesem Gutschein grob gekauft werden muss. Die ca. Anzahl der m² Boden/Fliesen/Badewanne/Dusche etc. – alles was eben zu einem Innenausbau gehört.

    Nicht alles war positiv, das muss ich auch zugeben. Die beauftragten Firmen waren teilweise ihrem Handwerk nicht ganz mächtig. Das heißt, die Firma die für die Bodenplatte zuständig war, hat es nicht geschafft meinem Tiefbauer mitzuteilen, wie viel Schotter um das Haus angebracht werden muss um einen reibungslosen Hausaufbau zu Gewährleisten. Somit musste mein Tiefbauer am Tag des Aufbaues nochmal anrücken um den Schotter nochmals umzuverteilen damit das Gerüst sicher aufgebaut werden konnte. – Hierfür kann aber die Firma Bien Zenker meines Erachtens nichts.
    Kleiner Kritikpunkt dennoch an die Firma Bien Zenker. Ich habe einen Termin für die Bemusterung erhalten. Bin zu der Firma gefahren, habe ein passables Hotelzimmer erhalten, weil die Anfahrt doch ein wenig weiter war und bin zum vereinbarten Termin dort aufgeschlagen. Bei der Bemusterung selbst ging man aber davon aus, dass ich schon alles wüsste was ich will. Aber wie soll denn das gehen, wenn ich gar nicht weiß, was angeboten wird. Vorab habe ich keinen Katalog erhalten indem die Dachziegel gezeigt werden oder die Außenfarben etc. Nun hat der entsprechende Mitarbeiter nochmal EXTRA nachfragen müssen, ob denn das so sein kann das ich nicht weiß was ich will. Das fand ich ziemlich unhöflich und unpassend. Die weitere Bemusterung lief dann dementsprechend ab.

    Alles in allem, hat der Kundendienst von Bien Zenker immer ein offenes Ohr und steht mit Rat zur Seite. Das Haus steht seit über 2 Jahren stabil im Grundstück. Mein Budget hat vollkommen ausgereicht und es war alles gut kalkuliert (Gut kalkuliert im Sinne von ich brauch für alles 250.000€ und rechne nochmal 10 bis 15% darauf um alle Eventualitäten abzudecken). Ich habe auch nicht so große Ansprüche wie vielleicht manch anderer. Es ist einfach mein Haus und ich fühle mich darin wohl.

    Ich kann Bien Zenker deshalb schon weiterempfehlen. Es gibt bestimmt auch den Hausbauer von nebenan, aber kann dieser einem alle tatsächlich entstehenden Kosten vorhersagen?`

    Gruß
    Kerstin

    • Anne sagt:

      Hallo Kerstin,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen und sehr informativen Erfahrungsbericht. Ich bin immer wieder erfreut, wenn Leute Positives zu berichten haben. Denn wie ich in einem meiner anderen Artikel schon bemerkt habe, melden sich im Internet vermehrt jene zu Wort, die schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Wenn man hingegen zufrieden ist, begibt man sich eher nicht in ein Forum o.ä.
      Ich denke auch, dass die Firma Bien Zenker nicht schon so lange am Markt wäre, wenn sie schlechte Qualität abliefern würde. Was die Verfasserin des Gastbeitrags erlebt hat, war eine Verkäuferin, die sie leider schlecht beraten hat. Damit meine ich, dass nicht konkret besprochen wurde, was im Leistungsumfang für den Preis inbegriffen ist und was nicht. Das hat sie dann erst im Kleingedruckten gelesen.

      Beste Grüße
      Anne

    • Vera sagt:

      Ich habe eine Frage. Halten sich bei der Decke die schweren Lampen und kann man bedenkenlos die Löcher in Wand bohren? Wie sieht mit Küchenschränken aus, halten Die? Und habt ihr ein Haus ohne Keller gebaut?

      • Anne sagt:

        Leider kann ich deine Fragen nicht beantworten, weil wir ja doch nicht mit Bien Zenker Erfahrungen gemacht haben (wir haben uns für den Kauf eines fertig gebauten Hauses entschieden). Doch ich hoffe, dass sich hier noch jemand zu Wort meldet, der eine Antwort weiß!
        LG Anne!!!

  6. David sagt:

    Sehr geil geschrieben, musste schmunzeln.
    Wir waren auch bereits in einer Musterhaus-Siedlung.
    Einige Gespräche mit Verkäufern gehabt.
    Dadurch ich ein sehr pessimistischer Mensch bin, wird das ein Kampf werden.
    Wir stehen noch gaaanz am Anfang bei einer Entscheidungsfindung.

    • Anne sagt:

      Danke für dein Lob! 🙂
      Ich denke, es ist vollkommen richtig, sich bei dieser Entscheidung Zeit zu lassen. Schließlich baut man (i.d.R.) nur einmal im Leben ein Haus. Da sollte doch bestenfalls alles reibungslos funktionieren. Bien Zenker ist da bestimmt nicht die falsche Wahl. Wie oben bereits erwähnt, ist diese Firma ja schon sehr lange am Markt. Das spricht in meinen Augen für Qualität.
      LG Anne

  7. Mehdi sagt:

    Hallo, wir haben auch mit Bien Zenker den Vertrag als Schlüsselfertig unterschrieben, wenn Probleme auftauchen, leiten die nur zu anderen weiter.
    Ab ersten Tag haben wir alles alleine gemacht und nach dem Unterschreiben dauert ehrlich länger als 10 Monate.
    Die können nur ihren Aufsteller sofort auf das Grundstück stellen.
    Wir sind noch nicht fertig, bis jetzt ( nach 4 Monate) sind wir unzufrieden.

  8. Canni sagt:

    Hallo

    Wir haben auch vor mit Bien und Zenker zu bauen und stehen vor der Frage, ob man bedenkenlos Löcher bohren kann? ( Deckenlampen, Küchenmöbel etc)

    Vielen Dank

  9. Marc sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin froh das ich diesen Blog gefunden habe, wo man sich mal vernünftig austauschen kann.

    Wir sind auch noch relativ am Anfang, ein Grundstück haben wir bereits gekauft, und haben jetzt schon einige Termine bei Fertighaus Firmen gehabt.

    Angefangen haben wir bei der Firma Allkauf, wo wir auch einen Termin hatten, der Verkäufer hat erstmal über seine Konkurrenten hergezogen, und wollte uns vermitteln das natürlich nur Allkauf DIE Firma wäre, haben viele Fragen gehabt die wir auch alle beantwortet haben. Er hat uns dann auch ein paar Sachen an seinem Laptop zusammen gestellt und müdlich ausgerechnet, wollte uns aber nichts schriftlich geben, und auch keine Unterlagen zukommen lassen, dies war für uns nicht nachvollziehbar, worauf wir eher mit der Firma Allkauf abgeschlossen haben.

    Unser zweiter Termin war bei der Firma Streif, die machten auf uns einen serh seriösen und professionellen Eindruck, wir mussten zu Beginn unseren Verkaufsberater erst einmal sagen was wir zur Verfügung haben und was wir uns Vorstellen (wir haben ein Buget von max. 200.000€ für ein Ausbauhaus, wo aber Sanitär und Elektro schon installiert sind, Als Wohnfläche haben wir uns so um die 140 qm vorgestellt, ohen Keller)
    Leider hat das für die Firma Streif nicht ausgereicht, und der Verkäufer war so nett und hat uns das auch so gesagt, im ersten Moment waren wir sehr enttäucht, weil diese Firma wirklich sehr gut rüber kam, aber im nachhinein waren wir froh das er es nicht trotzdem mit uns versucht hat, und wir später noch mehr enttäucht gewesen werden wenn wir dann die Preis gesehen hätten, da diese Firma wohl eher „teuer“ ist.

    als 3. Termin waren wir bei Scanhaus, ein klarer Reinfall, soetwas unprofessionelles habe ich noch nicht erlebt, wir hatten einen termin in einem Musterhaus, kamen in die schon geöffnete Tür rein, und haben ersteinmal nett „Guten Tag!?!?“ gerufen, da wir nicht wussten wo der Verkäufer war, darauf hin erschallte dann vom obergeschoss, „Hallo, ich bin oben,“ wir fragten ob wir hoch kommen sollen, daraufhin sagte er „machen sie doch was Sie wollen“…. ich war kurz am überlegen ob ich nicht einfach wieder fahren soll, da ich das aber nicht meiner Freundin antun wollte, reißte ich ich zusammen und wir haben uns zu Ihm gesetzt, aber genau so ging es weiter… Er war alles nur ins lächerliche am ziehen, war nur am lachen, uns sich selbst am feiern. Auf eine Frage, wieviele Steckdosen denn in dem Preis enthalten sind, haben wir als Antwort folgendes bekommen: „lesen Sie doch selbst nach“. Auf die Frage ob er uns ein haus ausrechnen könnte sagte er stöhnend „Ja gut, dann muss ich halt den anderen Laptop anmachen“ Naja das war es dann, wir sind genagen.

    also letzten Termin waren wir bei Bien Zenker, wo wir uns von Anfang an wohl fühlten, haben sehr lange über alles gequatsch, und haben jetzt am Samstag einen weiteren Termin, und bin gespannt was dabei rum kommt.

    Man liest halt fast von allen Firmen unterschiedliche Bewertungen im Inntern, deshalb bin ich auch sehr verunsichert, über Bien Zenker liest man sehr oft das es zu enormen Mehrkosten bei der Bemusterung kommt, gibt es da evtl von euch auch Erfahrungen die Ihr mit mir teilen könnt??

    Über fleißges Kommentieren würde ich mich sehr freuen

    Lieben Gruß Marc

    • Anne sagt:

      Besten Dank für deinen sehr bereichernden Erfahrungsbericht, lieber Marc. Ja, man kann Einiges erleben bei solchen Verkaufsgesprächen. Wie der Hausbau dann tatsächlich abläuft, ist jedoch eine ganz andere Geschichte. Schließlich baut der Verkäufer nicht – er verkauft eben nur… Allerdings macht Bien Zenker auch einen seriösen Eindruck auf mich, auch weil sie schon seit Jahrzehnten auf dem Markt sind.
      Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass alles nach Plan läuft!
      LG Anne!!!

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