Teil 2: Dein Blog bekommt einen Namen

>>>Name für Blog finden<<< Ein Gartenblog soll entstehen. Genaugenommen ein Garten-Mama-Blog. Im ersten Teil meiner Serie haben wir zunächst Vorüberlegungen angestellt: ein konkretes Ziel auserkoren (Geld verdienen) und eine Zielgruppe definiert (gut situierte Mütter um die 40).

Nun ist es an der Zeit, das Blog selbst entstehen zu lassen. Einen Blog-Namen zu finden, ist deine erste Aufgabe:

1. Gib dem Baby einen Namen

name für blog findenSehr, sehr wichtig ist die Entscheidung für einen Namen. Schließlich ist er nicht nur dein Aushängeschild, sondern auch der Begriff, unter dem du im World Wide Web gefunden wirst. Falls du dein Blog sogar mal zu deiner Marke machen willst, ist er dein Markenname.

Dein Blog-Name sollte deshalb nicht nur einprägsam sein, sondern auch schon den inhaltlichen Schwerpunkt des Blogs antizipieren. „Friedas Blog“ könnte alles sein. „Friedas Gartenblog“ wird da schon konkreter.

Die Kombination aus dem eigenen Namen und „Gartenblog“ wird allerdings schon so oft verwendet, dass ich nicht darauf zurückgreifen möchte. Was weiterhin oft Verwendung findet:

  • ein bestimmter Gartenstil (z.B. Steingarten) oder eine bestimmte Pflanzenart (z.B. Stauden)
  • klimatische Bedingungen (z.B. mediterran)
  • Standort (z.B. „Mein Bayrischer Garten“)
  • Kombination mit Essen/Rezepte
Hier kommen Keywords erstmals zum Einsatz

Darüber hinaus solltest du im Hinterkopf behalten, dass auch Name und Domain schon Schlüsselworte beinhalten (können). Wenn jemand nach Pflanztipps für den Schattengarten sucht und dein Blog bspw. „Emmies Schattengarten“ heißt, ist eine Anzeige in den Suchergebnissen wahrscheinlich.

Doch Frieda googelt nicht nach Schattengärten. Sie besitzt einen kleinen Vorstadtgarten und gerade hat sie überlegt, wie sie einen hübschen Weg anlegen könnte, der ihre Terrasse mit dem Schuppen verbindet… Frieda benötigt zunächst also Gartenideen – speziell für kleine Gärten. „Mein kleiner Garten“ wäre daher ideal als Domain-Name, ein anderer Blogger war hier allerdings schneller als ich. Leider.

Einen passenden Namen finden

Das Thema ist nicht neu, die besten Namen längst vergeben. Sonderlich originell bin ich bei der Namensfindung leider nicht.

Bist du genauso unschlüssig wie ich, dann beginne doch mit einem einfachen Brainstorming, also schreibe alle Begriffe auf, die dir spontan zum Thema einfallen. Bei mir sind das folgende:

  • Grün und Rosa
  • Melissa Minze/Miss Minze
  • Sabine Sonnenschein
  • Tage der Gärtnerin
  • Gelassen Gärtner
  • Durch die Blume
  • Stadtrandgarten/Vorstadtgarten

Was mir bei meiner Ideensammlung half, war übrigens eine Berliner Eisdiele, die wirklich originelle Eissorten verkauft. Darüber hinaus habe ich auch ein paar Buchtitel auf Amazon durchkämmt. Auch empfehlenswert: Einen Duden oder ein Synonymwörterbuch zur Hand nehmen und nach ähnlichen Begriffen suchen.

Nun heißt es auszusortieren: Zu lang und kompliziert darf der Blogname nicht sein. Darüber hinaus muss sich Frieda leicht an ihn erinnern können, um ihn ggf. selbst ins Browserfenster zu tippen. Blöd wäre es, wenn der Name an ein anderes Blog oder ein Unternehmen erinnert. Wir wollen doch unique sein, nicht wahr? 😉

Weil ich mich selbst nicht so recht entscheiden kann, verbinde ich meine Ideen gleich mit einer Umfrage:

Mittlerweile habe ich mich nach vielen Hin- und Herüberlegen doch für einen ganz anderen Blognamen entschieden: >>>Miss Minze<<< Jetzt mal ehrlich: Wie gefällt er euch?

2. Host finden und Domain anmelden

Puh, man glaubt es gar nicht, aber diese Namensfindung ist echt eine schwere Geburt. Nachdem wir jetzt also endlich einen Namen haben, müssen wir diesen ganz schnell regisitrieren lassen. Sonst schnappt ihn uns jemand womöglich vor der Nase weg und die Suche geht von vorn los! -Bloß nicht!!!

Die Domain-Registrierung wird bei der Denic>> vorgenommen. Zumindest dür deutsche Domains mit der Endung .de! Hier kannst du auch ganz unverbindlich prüfen lassen, ob dein Wunschname überhaupt noch verfügbar ist.

Da ich schon bei einem Provider angemeldet bin, über den ich topElternblogs hosten lasse, registriere ich meine Wunsch-Domain gleich dort.

Was ist ein Provider?


ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Ein bisschen Werbung zwischendurch: Seit ca. drei Jahren nutze ich den Provider all-inkl.com und hatte tatsächlich noch nie irgendwelche Probleme. Kostengünstig ist er auch: Für etwas über 50€/Jahr stellt er mir genügend Webspace und eMails zur Verfügung, so dass ich top-elternblogs.de optimal verwalten kann. Die Integration von WordPress kostet nichts extra und funktioniert völlig unproblematisch. Habe ich doch mal Fragen, hilft der freundliche Support sofort. Insofern kann ich euch all-inkl.com nur wärmstens empfehlen 🙂

Eine Blog-Software muss her

Um ein Blog zu verwalten, benötigst du allerdings nicht unbedingt einen externen Provider! Du kannst dich auch direkt bei WordPress, Blogger u.ä. Blog-Software-Anbietern registrieren lassen. Die Vor- und Nachteile von WordPress & Blogger habe ich bereits miteinander verglichen>>

Die Software ist i.d.R. kostenlos, ihre Funktionsweise erklärt sich von selbst, ist also sehr anwenderfreundlich. Upgrades wie bestimmte Designs oder Funktionen, die über den Standard hinausgehen, kosten jedoch extra!

Schneller und einfacher als mittels WordPress und Blogger kommt man nicht zu eigenen Blog. Zum Geldverdienen eignen sie sich aber nur bedingt: Potentielle Werbekunden schreckt der damit verbundene Domain-Name nämlich oft ab: domain.blogspot.com. Über Blogger hat man immerhin noch die Möglichkeit, AdSense-Anzeigen zu schalten.

Da wir unser Gartenblog nicht zum Spaß betreiben, melden wir es folglich bei einem „richtigen“ Provider an und lassen dort WordPress installieren. Wie es geht, erklären die nun folgenden Screenshots>>

Nicht verzagen – den Support fragen

1.schritt-domain

Eine Domain bestellt man nicht alle Tage, ebensowenig lädt man täglich ein Blog hoch. Getan habe ich es zwar schon mehrfach – doch danach auch gleich wieder vergessen. Bevor ich mich durch den Admin-Bereich meines Providers quäle, der für Laien ohnehin ziemlich unverständlich ist, frage ich also beim Support nach. So viel Zeit muss sein. Der erklärt nämlich in zwei Sätzen, was zu tun ist:

a) in der Domainverwaltung eine neue Domain bestellen und danach

b) unter Tools >> Softwareeinstellungen WordPress installieren

schritt2

Nun die Domain auswählen, unter der WordPress installiert werden soll, und schlussendlich…

schritt3

…warten, bis die Installation abgeschlossen ist.

Bis wir tatsächlich auf unser Blog zugreifen können, vergehen allerdings 12 Stunden (zumindest wird es bei meinem Provider so gehandhabt). Genug Zeit, um uns den Kopf übers Webdesign zu zerbrechen.

Darüber erfahrt ihr mehr im 3. Teil meiner Serie „Wie ein Blog entsteht“. Bis nächste Woche also!!!

LG Anne!!!

[WPSM_SERVICEBOX id=8552]

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