Teil 8: Die besten Möglichkeiten, um mit deinem Blog Geld zu verdienen

Von der inhaltlichen Ausrichtung bis zum Webdesign habe ich dir in den bisherigen sieben Teilen meiner Serie „Profitabel Bloggen“ beschrieben, wie du ein Blog auf die Beine stellst. Dabei ist Miss Minze entstanden, ein Gartenblog. Es ist gerade einmal 6 Wochen „alt“, verfügt über entsprechend wenig Content und nur eine Handvoll Follower.

Möglichkeiten, mit eigenem Blog Geld zu verdienen

Affiliate Marketing: Wie es funktioniert & welche Einnahmen ich generiere

Insofern macht eine Kommerzialisierung des Blogs eigentlich noch keinen Sinn. Doch weil ich herausfinden will, mit welchen Einnahmen ich rechnen kann, lege ich einfach schon mal los.

Als Erstes stelle ich dir Affiliate Marketing vor, weil dies eine der wenigen Einnahmequellen ist, die auch junge Blogs mit wenigen LeserInnen uneingeschränkt nutzen können.

 

Voraussetzungen für Affiliate Marketing

Miss Minze bringt die bestmöglichen Voraussetzungen mit, um Affiliate Marketing erfolgreich zu nutzen:

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Im Beitrag geht’s darum, einen Rasen anzulegen. Passend dazu liefere ich ein Affiliate-Banner für Rasensaat.

Mein Gartenblog hat eine klare Ausrichtung und seine Zielgruppe fest abgesteckt. Hier geht es nur um ein Thema, den Garten. Damit weiß ich auch sehr genau, welche Werbepartner & Produkte in Frage kommen: Natürlich nur die, die meine Zielgruppe auch interessiert 🙂

Positiv: Ich bestimme selbst, welche Werbeanzeigen erscheinen und wohin ich sie verlinke. Wenn ich über Rasensaat schreibe, verlinke ich genau die Unterseite eines Gartenshops, auf der Grassamen verkauft werden (siehe Bild links). Praktisch. Und nutzerfreundlich.

Einige Online-Shops – am bekanntesten ist Amazon – halten gleich auf ihren Webseiten Links zu ihren Affiliate-Programmen bereit. Du suchst dir also einfach einen Onlineshop bzw. ein Unternehmen heraus, mit dem du gerne zusammenarbeiten möchtest, und meldest dich dort an.

Andere findest du über sogenannte Affiliate-Netzwerke. Sie heißen zum Beispiel Zanox oder Affilinet und fungieren als Schnittstelle zwischen Publishern (z.B. Blogger) und Advertisern (z.B. Onlineshops). Passende Kooperationspartner kannst du hier nach thematischen Schwerpunkten finden.

 

Werbetreibende sind übrigens begeistert von Affiliate Marketing:

One big reason I’ve always stuck with affiliates over paid advertising is that affiliates are commission-only. That means that I only pay someone if they’ve sent me a sale, meaning there’s a guaranteed profit on that transaction.

Quelle: FEMTREPRENEUR

Wie du Geld verdienst mit Affiliate Marketing

Besser noch als die Integration von Affiliate-Links oder -Bannern in vorhandene Texte ist die Erstellung von Landing Pages. Hierzu baust du eine Seite, die sich ausschließlich auf das beworbene Produkt konzentriert und Kaufanreize schafft. Der Link zum Produkt deines Werbepartners soll den Nutzer natürlich zum Kauf animieren.

Kauft er tatsächlich etwas, erhältst du eine Provision. So funktioniert Affiliate Marketing im Großen und Ganzen.


Linktipps:

Hier erfährst du detailliert, wie eine Landing Page gestaltet wird und mit welchen Einnahmen du rechnen kannst>>.

Einen wissenswerten Erfahrungsbericht von einer Bloggerin, wie sie ihr monatliches Einkommen allein durch Affiliate Marketing bestreitet, liest du auf folgendem Mamablog>>


Was Affiliate Marketing unattraktiv macht

Genau hierin steckt allerdings auch ein Nachteil: Als Blogger und damit Publisher bin ich zunächst damit beschäftigt:

  • ein passendes Affiliate-Netzwerk oder -Partner zu finden: superwichtig – schließlich müssen die beworbenen Produkte auch zu dir und deinem Blog passen, bestenfalls bist du selbst von der guten Qualität überzeugt!!! Nur so überzeugst du auch deine LeserInnen vom Kauf.
  • mich beim Affiliate-Programm anzumelden
  • mich durch die Werbemittel zu wurschteln (1000e)
  • endlich einen Code zu generieren (klappt meistens erst beim 10. Mal)
  • den Code ins eigene Blog einzubetten (hierfür brauche ich wiederum ein extra Plugin, sonst sieht’s nicht gut aus oder funktioniert nicht richtig)

 

Affiliate Marketing macht nicht nur Arbeit, es verschlingt auch noch viel Zeit. Das Werbenetzwerk meiner Wahl (Affilinet>>) hält aber immerhin ein WordPress-Plugin bereit, mit welchem die Werbemittelintegration einfacher zu handhaben ist. Hier werden allerdings nur klassische Werbebanner eingeblendet. Der Empfehlungscharakter, den das Affiliate Marketing hat (wenn man als Blogger ganz subtil einfache Links im Text unterbringt), geht somit flöten.

Weitere nicht unerhebliche Risiken von Affiliate Marketing werden auf Webmasterpro zusammengefasst>>.

Was mich besonders zweifeln lässt, sind die doch recht niedrigen Provisionen (oft sogar im einstelligen Bereich!). Hier muss man als Blogger richtig viele Käufer generieren, sonst schaltet man „umsonst“ Werbebanner. 🙁

 

Mein Fazit zum Affiliate Marketing

Du merkst, so richtig überzeugt bin ich (noch) nicht davon, dass ich mit Affiliate Marketing auf meinem Gartenblog Miss Minze (genug) Einnahmen erzielen werde. Allerdings stehe ich ja noch ganz am Anfang und muss erst einmal Erfahrungen sammeln. Die gebe ich gern an dieser Stelle weiter 🙂

 

Mit Sponsored Posts Geld verdienen: Blogfoster soll’s möglich machen

Fraglich ist weiterhin, ob Anzeigen und Banner überhaupt noch zukunftsweisende Werbemittel sind. Geht der Trend nicht ohnehin in Richtung „Native Advertising„?

Bislang habe ich – zumindest auf topElternblogs – stets darauf gewartet, dass potentielle Werbepartner auf mich zukommen. Tatsächlich gab und gibt es in unregelmäßigen Abständen solche Anfragen. Da Miss Minze noch ganz neu ist, muss ich selbst aktiv werden, um auf mein Blog aufmerksam zu machen.

Deshalb habe ich mich mit Miss Minze gleich bei Blogfoster angemeldet. Blogfoster ist eine Plattform, die Werbetreibende und Publisher (z.B. Blogger) zusammenbringt.

Dabei geht es vornehmlich um die Vergabe von Sponsored Posts: Produkte können getestet, Ratgeberartikel geschrieben werden und was es sonst noch an geldwerten Kooperationsmöglichkeiten gibt.

Daneben bietet Blogfoster auch Affiliate Marketing an. Auch hier können Banner eingepflegt werden. Du wirst allerdings nicht pro Klick bezahlt (wie bei Google AdSense), sondern erhältst eine Provision, sollte dein Leser etwas kaufen.

Selber aktiv werden, statt auf Werbepartner zu warten

Ich bin lediglich an den Sponsored Posts interessiert. Um auf die zugreifen zu können, muss ich meine kompletten Blogdaten bereithalten. Diese werden mit Hilfe eines Plugins direkt vom Blog gesaugt, was mich stutzig macht. Meine Datenschutzerklärung muss ich jedenfalls prompt um einen Hinweis auf diese Blogfoster-Maßnahme ergänzen!

blogfoster insights

Blogfoster Insights für Miss Minze: Ähnliche Funktionen wie bei Google Analytics zeigen, dass auf dem Gartenblog noch nicht viel los ist. (Zeitraum ca. 3 Wochen)

 

Dafür werden die Beiträge, die du selbst schreibst und auf deinem Blog veröffentlichst, sehr gut vergütet. Auf den ersten Blick habe ich Aufträge ab 300 Euro pro Text (inkl. Bildmaterial) entdeckt! Wow.

Diese Aufträge fliegen dir jedoch nicht zu. Du musst dich als Blogger aktiv darum bewerben: dein Blog vorstellen und dich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auch hier ist also ungewiss, ob du wirklich Geld verdienst und wenn ja, wie viel.

[WPSM_SERVICEBOX id=8552]

Um dich bei Blogfoster anzumelden und das Insights-Plugin zu installieren, solltest du mindestens eine Stunde einplanen. Ich bin seit dem 22.09.2016 dabei, kann mich allerdings um keine Aufträge bewerben. Hierfür benötigt Blogfoster nämlich die monatlichen Zugriffszahlen meines Blogs, die Blogfoster selbst gewinnt – nach einmonatiger Analyseperiode!

Meine gegenwärtigen Einnahmen mit „Miss Minze“ liegen bei Null – und so wird es wohl auch noch eine ganze Weile bleiben. Nun denn, ich halte dich auf dem Laufenden 🙂

LG Anne!!!

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