Wie du auf Facebook Zeit sparst

Wenn dich Facebook eines lehrt, dann dass das Leben ein Konkurrenzkampf ist. Und zwar einer um Aufmerksamkeit. Gemessen wird dein Erfolg anhand von Likes und Kommentaren. Dass das auf Dauer nicht glücklich macht, wird immer mehr Usern bewusst. Sie wenden sich ab. Programmierer wollen allerdings mittels technischer Erweiterungen für Facebook Abhilfe schaffen.

Ich habe nichts gegen Facebook. Im Grunde mag ich das Soziale Netzwerk sogar, weil es mir ermöglicht, kostenlos Werbung für topElternblogs zu machen.

Nein, Facebook ist keine schlechte Erfindung. Ich lese die News aus meinem Seiten-Feed wirklich gern. Sie sind kein Zeitungsersatz, aber eben eine gute Ergänzung zu den klassischen Medien. Auf Facebook als Feedreader möchte ich nicht verzichten, um all die kleineren Webseiten und Blogs nicht zu vergessen, die das World Wide Web zu bieten hat.

So verkürzt du die Zeit, die du auf Facebook verbringst

Privat mache ich allerdings einen großen Bogen um Facebook und all die anderen Sozialen Medien. Sie sind mir einfach zu oberflächlich und dabei doch so zeitintensiv. Twitter und Facebook sind auf meinem Smartphone daher tabu. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Eine Ausnahme mache ich einzig für Instagram, weil ich es mit meinem Notebook nicht nutzen kann.

Außerdem gehen mir die banalen Status-Updates von „Freunden“ gehörig auf die Nerven, die darunter stehenden Kommentare fast noch mehr. Mich von allen Kontakten loszusagen, würde einem Affront gleichkommen. Also besser nur die Status-Updates blocken:

Einfacher geht’s kaum, Leute stummzuschalten.

Den „Dauerwettbewerb um Anerkennung“ (siehe brand eins, Januar 2018) bekomme ich gar nicht mehr mit, eben weil ich alle privaten Kontakte stummgeschaltet habe (siehe oben). Lobenswert ist es obendrein, dass Facebook selbst dir diese Möglichkeit bietet!

Schaff die Likes ab!

All jenen, die darüber hinaus von Likes und Kommentaren genervt sind, empfehle ich die Installation des „Demetricators“, ein Browser-Plug-in, das sämtliche Metriken auf Facebook ausblendet. Darauf aufmerksam gemacht hat mich die neueste brand eins. In „Am Haken“ hinterfragt sie, weshalb so viele Leute süchtig sind nach sozialen Medien und erklärt, welche Manipulationstechniken dahinterstecken.

Nach der Installation erscheint der Demetricator ganz oben rechts von der Facebook-Suche. Dort kannst du ihn auch wieder abschalten, wenn du ihn nicht mehr brauchst.

Der Demetricator ist nur ein Tool von vielen, das der Manipulation den Kampf ansagt. Dabei geht er sehr subtil vor. Ja, du bemerkst ihn kaum! Aber er macht seine Arbeit gut: Unterdrückt die Anzahl von Likes unter einem Post, blendet Kommentare aus, auch die Anzahl neuer Nachrichten wird nicht mehr angezeigt. -All das, was Facebook nutzt, um LeserInnen so lange wie möglich auf der eigenen Plattform zu halten, damit es noch mehr Werbung einblenden kann…

Echte Entspannung entsteht aber erst dadurch, dass du dich nicht mehr mit den anderen Nutzern vergleichst („Warum hat der 30 Likes und ich nur einen unter meinem Post???“).

Fazit:

Facebook ist per se nicht übel. Das ein oder andere Plug-in kann dir den Aufenthalt dort aber versüßen. 😉

LG Anne!!!


Kennst du weitere Möglichkeiten, in sozialen Medien nur das Nötigste zu tun, statt dort zu versacken? -Dann raus mit der Sprache! Ich freue mich auf dein Feedback!!!

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