Warum Content Marketing ein Muss für Blogger ist

Schritt für Schritt zum optimierten Blog-Post

was-ist-content-marketingWarum Content Marketing? Was ist das überhaupt? Gehört hat davon jeder Blogger schon mal. Anhand meines Artikels will ich dir Schritt für Schritt erklären, wie du vorgehst, wenn du deine Blog-Posts optimieren möchtest. Mit „optimieren“ meine ich, dass sie früher oder später in den Suchergebnissen von Google erscheinen – und zwar möglichst weit oben.

Um von Google gefunden zu werden, ist Content Marketing nötig: Zwar kannst du noch immer schreiben, wonach dir beliebt. Doch solltest du versuchen, dir einen (zusammengesetzten) Suchbegriff herauszupicken, auf den du dich beim Texten konzentrierst. Dieser Begriff ist es, den deine potentiellen LeserInnen in die Suchmaske von Google eingeben. Man nennt ihn auch Keyword.

1. Google Suggest macht unverbindliche Vorschläge

Mein Artikel dreht sich um die Frage Warum Content Marketing? Doch wird nach dem Begriff „Content Marketing“ überhaupt gesucht?

Um das herauszufinden, google ich doch einfach mal! Da ich den Autocomplete-Modus eingeschaltet habe, schlägt mir Google schon bei der Eingabe meines Suchbegriffes weitere Kombinationsmöglichkeiten vor. „Content Marketing“ fördert folgende Suchanfragen zutage:

google-suggest

Die Vorschläge von Google Suggest.

Die Keywords Content Marketing Beispiele und Content Marketing Strategie behalte ich im Hinterkopf, um sie mit den nun folgenden Tools auszutesten.

2. Google Trends: Welches Keyword hat die besseren Aussichten?

Die Begriffe Content Marketing Beispiele und Content Marketing Strategie will ich nun auf Google Trends miteinander vergleichen, um mich für einen Begriff zu entscheiden. Leider ist das Suchvolumen bei diesen Wortkombinationen so gering, dass Google Trends kein Ergebnis anzeigt!

Ich greife also aufs Allgemeinere „Content Marketing“ zurück. Da es mit „Suchmaschinenoptimierung“ Hand in Hand geht (CM ist ein Teilbereich der SEO), vergleiche ich diese beiden Begriffe:

g-trends1a

Die rote Linie zeigt an, wie oft in den vergangenen 12 Monaten nach Content Marketing gesucht wurde.

Unschwer zu erkennen: Die Suchanfragen für „Content Marketing“ übersteigen die für „Suchmaschinenoptimierung“.

g-trends1Ist die Suchmaschinenoptimierung also gar nicht mehr gefragt? Ein weiterer Begriff schafft Klarheit: Bringe ich die Abkürzung „SEO“ ins Spiel, unterscheiden sich die Suchergebnisse wie Tag und Nacht (siehe Bild links, gelber Graph).

Immerhin präsentiert auch Google Trends noch ein paar verwandte Suchanfragen, die durchaus nützlich sein könnten. -Leider auch hier nur für den Begriff SEO – denn das Suchvolument für Content Marketing ist zu gering.

konkrete-suchanfragenDass mein Artikel dir das Content Marketing erklären soll, war von Anfang an meine Absicht. Nun weiß ich dank Google Trends, dass der Begriff an sich nicht allzu oft gesucht wird, aber immerhin öfter als Suchmaschinenoptimierung. Wie finde ich nun jedoch konkrete Keywords?

3. Keyword-Tools verfeinern die Suche nach einem Keyword

Hier kommt der Google Keyword Planner zum Einsatz. Der Vollständigkeit halber sei gesagt: Es gibt natürlich weitere kostenlose Alternativen, mit deren Hilfe du nach Keywords suchen kannst, z.B. die Keyword-Datenbank von rankingCHECK. Für diesen Beitrag nutze ich jedoch das Keyword Tool, das Google bietet. Es liefert folgende Keywords:

keyword-planner-suche

Nach der Eingabe des Suchbegriffs „Content Marketing“ präsentiert der Keyword Planner die abgebildeten Ergebnisse (u.a.).

Die Begriffe Was ist Content Marketing, Warum Content Marketing und Content Marketing Tipps erscheinen mir am sinnvollsten für meinen Artikel.

Der Wettbewerb ist bei den o.g. Keywords mittelmäßig, d.h. mit mir zusammen konkurrieren nicht allzu viele andere Webseiten um diesen Begriff. Leider hält sich das Suchvolumen sehr in Grenzen. Nur wenige Leute suchen täglich nach diesen Begriffen. Es handelt sich also um Longtail-Keywords (dazu zählen auch Kombinationen von Suchbegriffen).

Für kleine Blogs – und dazu zähle ich topElternblogs – sind solche Nischen-Suchbegriffe ideal. Du magst keine Massen auf deinen Blog ziehen, aber wenn du mehrere Posts geschrieben hast, die auf Longtail Keywords optimiert wurden, summiert sich das – und erzeugt Traffic!

4. Keywords in den Text integrieren: Wie häufig sollen sie vorkommen?

Wie du sicherlich schon bemerkt hast, habe ich meinen Beitrag auf „Warum Content Marketing“ optimiert. Diesen zusammengesetzten Suchbegriff findest du immer wieder in diesem Artikel. Auch in meiner Slugline, im Titel und in den Meta Tags.

Es gibt Formeln, nach denen du berechnen kannst, wie oft ein Keyword in einem Text mit einer bestimmten Anzahl an Wörtern auftauchen sollte. Die Webseite OnPage.org zum Beispiel stellt diese Formel sowie hilfreiche Handbücher und SEO-Lexika kostenlos zur Verfügung:

Ich greife darüber hinaus auf ein wunderbares WordPress-Plugin zurück, und zwar YOAST SEO. Hast du es einmal installiert, erweitert sich dein Beitrags-Editor (im Admin-Bereich) u.a. um die folgenden Eingabefelder:

yoast-seo

gruen-seoHier kannst du u.a. die Meta Tags nach deinen Vorstellungen bearbeiten und hast stets im Blick, wie oft du dein Keyword bereits im Text verwendet hast.

YOAST motiviert mich stets, meinen Text so lange zu optimieren, bis das SEO-Lämpchen grün leuchtet! Erst dann kann ich guten Gewissens meinen Beitrag veröffentlichen 😉

Doch denk daran: Zu viele Keywords machen deinen Text unleserlich. Zudem stuft Google das sogenannte Keyword-Stuffing als Spam ein und bewertet deinen Blog unter Umständen sogar negativ!

5. Analyse: Wann zahlt sich die Optimierung aus?

Du hast so viel Arbeit in deinen Text gesteckt, jetzt willst du bestimmt wissen, ob sich das ausgezahlt hat! Die positiven Effekte deiner Content-Optimierung machen sich allerdings nicht von Jetzt auf Gleich bemerkbar. Google trödelt da leider etwas. Aber für sehr zeitnahe Resultate ist ja auch das Social-Media-Marketing zuständig.

Die Suchmaschinenoptimerung – darin inbegriffen das Content Marketing – ist eine langfristige Angelegenheit. Manchmal dauert es ein paar Wochen, bis Google deine Veränderungen registriert. Bisweilen auch länger…

In den einschlägigen Analyse-Tools, wie Google Analytics, schaust du am besten unter „Zielseiten“, welche Blog-Posts deine LeserInnen angesteuert haben. Hier müsste deine optimierte Seite früher oder später auftauchen.

Auch die Google Webmaster Tools gewähren dir Einblick in die Suchanfragen, auf welche die Suchmaschine deinen Blog angezeigt hat – und wie oft die Nutzer deinen Beitrag angeklickt haben.


Ich hoffe, ich konnte dir die Frage nach dem Warum Content Marketing mit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung zufriedenstellend beantworten.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass sowohl das Content Marketing als auch die Suchmaschinenoptimierung ein Prozess sind, der sich immer wieder ein wenig wandelt.

Auf dem Laufenden zu bleiben, ist daher unerlässlich. Analyse- und Optimierungs-Tools wie Onpage.org sind dabei sehr nützlich:

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