Rechnenlernen mit AdSense oder: Wie man seine Frustrationstoleranz arg strapazieren kann

Das Blog macht plötzlich Mucken

Meine geliebte Schriftart Fingerpaint deinstalliert sich von selbst, schon installierte PlugIns funktionieren nicht oder nur halb. Sind es erste Alterserscheinungen?

Im Großen und Ganzen funktioniert die Technik aber immer noch sehr, sehr gut. Quasi wie von selbst. -Und das bis auf die Kosten für meinen Webhost praktisch gratis!

Insofern lautet mein Vorsatz für die (in ferner Zukunft liegende) Zeit, in der ich mit topElternblogs Einnahmen erziele, von denen ich tatsächlich leben kann: Die ganzen Entwickler entlohnen, deren Software ich umsonst benutze. PlugIns, Themes, WordPress selbst – sie alle erleichtern mir wahnsinnig das Leben. Ohne sie wäre das Bloggen ein beschwerliches Unterfangen, vielleicht sogar unmöglich ohne Programmierkenntnisse!

Diese Entwickler sind die wahren Demokraten. Ihnen gebührt mein tiefster Dank.

Mission Accomplished

seitenaufrufe-septZurück zur Auswertung: Ich habe mein Ziel erreicht und zähle nun über 10 000 Seitenaufrufe im Monat. Finanziell hat mir das wenig genützt, denn meine AdSense-Einnahmen bewegen sich mit … immer noch auf allertiefster Ebene.

9 Klicks zählt AdSense für den gesamten September. Wenn man pro Klick nicht einmal einen Euro verdient, kann man den Verdienst für den vergangenen Monat an einer Hand abzählen. einnahmen-adsense-09-14

Klitzekleines Trostpflaster ist da die Erkenntnis, dass AdSense immerhin auch die bloßen Impressionen entlohnt. Wenn ich Glück habe, kommt also noch 1 Cent am Tag hinzu. Als ich noch das 300x600px große Banner eingebunden hatte, waren es sogar ein paar Cent mehr. Aus lauter Frust über die wenigen Klicks habe ich es aber wieder deinstalliert. Ob ich nun 4€ im Monat verdiene oder 3€ ist eben unerheblich.

Ganz ehrlich, ich bin ratlos.

Meine ersten Schlussfolgerungen lauteten ja stets: mehr Seitenimpressionen generieren, was mehr AdSense-Impressionen zur Folge hat – die wiederum mehr Klicks hervorrufen, ergo mehr Geld auf dem AdSense-Konto. Doch wenn ich die Zahlen mal überschlage, komme ich zu einem – euphemistisch formuliert – entmutigendem Ergebnis:

Wenn ich 5€ pro 10 000 Seitenimpressionen verdiene, sind das 50€ bei 100 000 Seitenimpressionen und 500€ pro 1 000 000 Seitenimpressionen. Omphf.

Ich bin kurz davor, wieder Bewerbungen zu schreiben – für einen richtigen Job.

Doch eine Chance soll topElternblogs noch bekommen: Zunächst brauche ich noch mehr Inhalte, schließlich muss ich auf 1 000 000 Seitenaufrufe im Monat kommen. Auf welche Keywords ich optimieren soll, ist mir jedoch schleierhaft. Google jedenfalls leitet andauernd Leute auf meine Seite, die nach „Schwangerschaft Blog“ suchen. Aha.

adsense-seitenimpressionenNun ja, meine AdSense-Impressionen liegen bei topElternblogs nur bei 6676. Dass es zu einem derartigen Unterschied zwischen AdSense-Impressionen und allgemeinen Seitenimpressionen (über 10 000) kommt, wundert mich. Schließlich binde ich auf fast jeder Seite Anzeigen ein. Dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass mein Plugin „Quick AdSense“ keine weiteren Einstellmöglichkeiten bietet: entweder die Anzeigen laufen auf allen Seiten oder auf gar keiner, so einfach ist das bei diesem Plugin (das ich aus Zeitgründen nicht austausche).

Offenbar gibt es mehr User mit Ad Blockern als ich angenommen habe. Diese bekommen Bannerwerbung nicht angezeigt. Oder es sind einfach sehr viele Crawler unterwegs. So zumindest lauten die Antworten auf mein „Warum?“, die ich im Internet gefunden habe. Überzeugt haben sie mich allerdings nicht… Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Google Analytics meine eigenen Seitenzugriffe mitzählt. Das würde die Diskrepanz erklären, denn mein Browser zeigt ebenfalls keine Banner an.

Weitermachen, irgendwie

Ich könnte also Stunden, Tage, Wochen und Monate damit zubringen, zu analysieren und zu modifizeren, aber irgendwann muss ich ja auch mal Content produzieren, also neue Texte für topElternblogs schreiben. Und meine Kinder aus Kita und Schule abholen und die Wäsche machen und das Essen kochen, puuuhhh.

Danach heißt es lukrative Alternativen zu Google AdSense finden. Oder AdSense optimieren. Dass sich letzteres lohnt, bezweifle ich allerdings stark.
Klar, es heißt immer wieder, man müsse nur die Farbe der Links verändern oder die Position und Größe der Banner und schon verdoppeln sich die Einnahmen. Ob ich nun aber 5€ oder 10€ im Monat mit AdSense verdiene, macht für mich keinen Unterschied. Das Grundproblem besteht doch darin, dass die Vergütung generell sehr gering ist.

Demnach heißt die nächste Mission: Gute, lukrative Alternativen finden. Zu AdSense.

adsense-anzeige

eine der drei – nicht zu verwechseln mit den echten Anzeigen, die ja auch im Text eingebunden sind…

Bis dahin lasse ich weiter meine drei AdSense-Anzeigen laufen, denn mehr als drei darf man ja nicht einbinden. Diesmal jedoch pflege ich nur Text-Anzeigen ein. Alle drei haben verschiedene Farben und Größen. Mal schauen, welche gewinnt 😉

Meine stete Mission, topElternblogs zur Geldmaschine zu entwickeln, bleibt weiterhin bestehen – und rückt, leider, in noch fernere Zukunft. Je mehr ich erfahre, desto unglaubwürdiger erscheint mir dieses Unterfangen. Aber gut, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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3 Antworten

  1. Simon Eminger sagt:

    Hey, du meintest, das bei dir keine Werbung angezeigt wird, wenn du selbst deinen tollen Blog betrachtest. Ich glaube (weiß es aber nicht), dass das ähnlich wie bei YouTube ist: Wenn du dort angemeldet bist und seine eigenen Videos anschaust, dann bekommst du nämlich auch automatisch keine Werbung zu sehen
    LG Simon

  2. bob sagt:

    Hi,
    als kleiner Trost, auch wenn das nicht weiterhilft: Die Einnahmen mit Adsense sind bei mir auch so lächerlich niedrig. Selbst dann noch enttäuschend, wenn man schon mit geringer Erwartungshaltung herangeht. Ob das Ergebnis nur im ersten Jahr so lächerlich ist, wird sich zeigen. Für knapp 3 Euro monatlich würde man mit klarem Verstand normalerweise sofort abwinken, doch da wird meiner Meinung nach mit solchen Sprüchen wie „Sperrung auf Lebenszeit“ und der Hoffnung, daß die Einnahmen mit der Zeit steigen, geschickt Angst und Hoffnung der Leute gespielt.
    Andererseits kenne ich vertrauenswürdige Blogs, deren Einnahmen bei um die 60-70 E. im Monat liegen mit knapp 1000 tgl. Besucher und kann man mir etwa herunterrechnen, was möglich wäre bzw. bleibt die Frage: Warum sollten meine Besucher nächstes oder übernächstes Jahr öfter die Anzeigen anklicken? Oder ist selbst das inzwischen steuerbar, keine Ahnung, Die Besucherzahlen selbst können von der Suchmaschine jedenfalls nach meiner Beobachtung fast stückgenau zugeteilt werden, im ersten Jahr scheint da gewaltig die Bremse drauf zu stehen. Die steuerbarkeit ist schon beeindruckend, aber erklärbar. Nur wie das bei Klicks gehen soll, ist mir schleierhaft, denn schließlich werden die Leser ja nicht ferngesteuert 😉

    Hier noch etwas anregende Lektüre zur Monatarisierung:
    https://www.bonek.de/monetarisierung-nische-kreative-ideen/

    • Anne sagt:

      Hi Bob,
      lieben Dank für deine Hinweise!
      Mittlerweile ist der Artikel schon drei Jahre online und in der Zwischenzeit sind meine Besucherzahlen gewachsen. Jetzt kommt topElternblogs auf etwa 500-600 Besucher monatlich. Ich bin bei AdSense geblieben, weil ich mit Affiliate Marketing noch schlechtere Erfahrungen gemacht habe. Meine Einnahmen über Google AdSense liegen bei etwa 40 Euro im Monat. Das ist natürlich immer noch nicht viel, aber als Zubrot okay. Immerhin muss ich nichts weiter machen, als Werbefläche zur Verfügung zu stellen, und gezahlt wird bei Google stets pünktlich. 😉
      LG Anne

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