Es läuft… langsam

Blog-Analyse vom 28.01.2015

Die Keyword-Optimierung hat sich gelohnt

Vorm Jahreswechsel ist mir der Gedanke gekommen, das Blogverzeichnis vorübergehend lahmzulegen und nur noch quartalsweise Anmeldungen entgegenzunehmen. Gesagt, getan. Nun kann ich also vermehrt eigene Inhalte posten. Ob’s den Leser freut oder eher graut? –Noch habe ich kaum Feedback erhalten.

übersichtMeinen Zugriffszahlen hat es nicht geschadet. Im Gegenteil: sie sind gestiegen. Dies habe ich jedoch nicht der Abschaltung des Blog-Verzeichnisses zu verdanken, sondern:

  1. Einer kleinen Aufräumaktion, im Zuge derer ich Stunden mit dem Google Keyword Planner verbracht habe, um meine Tags zu aktualisieren und ein paar Seiten zu optimieren und
  2. Einem kleinen Skandal unter den Mamabloggern, die sich arg ums Familienbett und weiterhin ums Streitrecht selbst gestritten haben. Mein eigener Beitrag zum Thema war einer der meistgeklicktesten diesen Monat auf topElternblogs.
Viele Seitenaufrufe, aber kaum Bannerklicks

Hohe Zugriffszahlen bedeuten allerdings noch lange nicht, dass auch viele AdSense-Anzeigen angeklickt werden. Mein Post zum o.g. Thema hat überhaupt keine Banner-Klicks zur Folge gehabt. Sowas nennt man wohl Bannerblindheit.

webmaster-tools-suchanfragenWas lerne ich daraus: Lieber auf Google als auf Skandale setzen. Wobei ich zugeben muss, dass ich mit meinen Keywords nicht zu 100% zufrieden bin. Wie ich im Longtail optimiere, habe ich nämlich immer noch nicht richtig durchschaut – bzw. wie ich Longtail-Keywords überhaupt finde.

Zudem kann ich es mir einfach nicht angewöhnen, beim Schreiben auf Keywords zu achten. Ich schreibe immer so, wie es mir gefällt. Erst hinterher schalte ich manchmal den Keyword Planner an und versuche, das ein oder andere Keyword im Text zu platzieren. Danach tun mir meine Texte immer ein bisschen leid, die LeserInnen übrigens auch…

Nun denn, meine Impressionen bei Google-Suchanfragen sind laut Google Webmaster Tools (siehe oben) dennoch gestiegen und darüber freue ich mich in der Tat sehr. Bislang hatte ich nämlich die Vermutung, dass Google mich nicht mag… Auch die Google-Klicks sind gestiegen und das freut mich fast noch mehr 😉

Verlässlich: über Soziale Netzwerke kommen ca. ein Viertel meiner Besucher

top-channelsDie Sozialen Netzwerke haben mir wieder einmal viele Besucher beschert. Etwa ein Viertel der Seitenaufrufe erfolgt über Twitter und Facebook. Facebook hat Twitter – was die Klicks angeht – fast eingeholt. Dabei habe ich nicht einmal 100 Fans auf Facebook. Bei Twitter folgen mir hingegen 560*!

Nun ja, vielleicht hilft ja ein Twitter-Webinar weiter, für das ich mich angemeldet habe…

Üsoziale-netzwerkebrigens zählt Facebook nur die Likes der „echten“ Leute. Wenn deine FB-Seite von einer anderen FB-Seite geliked wird, erfährst du das zwar, aber dieser Like wird nicht mitgezählt. Komisch, oder? Auch FB-Gruppen kann man nur als Person beitreten, nicht als FB-Seite. Für mich ist das irgendwie umständlich, da ich ständig switchen muss. Bislang habe ich Facebook nicht privat genutzt, nun muss ich aber notgedrungen Vieles dort im Privat-Modus erledigen, was ich aus rein beruflichen Interessen tue. Hm, vielleicht sollte ich mein privates Profil einfach auch in topElternblogs umbenennen…

Statt Bloglovin‘ nun Pinterest

Den Link zu Bloglovin‘ habe ich entfernt, da ich absolut GAR KEINE Zugriffe über Bloglovin‘ bekommen habe. Zum Vergleich: Selbst Pinterest bescherte mir diesen Monat 2 Klicks. Dabei habe ich mich erst vor zwei Wochen dort angemeldet – und mickrige 2 Fans.

Apropos Pinterest: Dieses Netzwerk ermöglicht es, nicht nur die eigenen, sondern ALLE Bilder, die einem gefallen, zu sammeln und auf seinem Pinterest-Profil zu veröffentlichen. Klickt ein Interessent auf das Bild, wird er zur Webseite geleitet, die das Bild veröffentlicht hat.

Nachdem ich erfahren habe, dass über Pinterest wahnsinnig viele Seitenaufrufe erfolgen (sollen), musste ich mich einfach mal dort anmelden. Leider habe ich nicht viele Fotos zu bieten. Meine Foto-Blogparade läuft noch nicht so dolle. Vielleicht wende ich mich demnächst einfach an die DIYourselfler.

*Zugegeben, mindestens die Hälfte meiner Follower sind keine Blogger, sondern irgendwelche Consultants und Online-Marketing-Typen. Wahrscheinlich interessiert sie meine Tweets nicht die Bohne.