Weshalb du möglichst zeitig Kinder kriegen solltest

drei kinder

Aller guten Dinge sind drei…

Drei Kinder sind der neue Luxus, hieß es zu Beginn dieses Jahres in den etablierten Medien. Eine große Anzahl von Kindern zeugt von Prestige und sei deshalb das Statussymbol schlechthin.

Doch viele Familien mit drei Kindern sind mir im Freundeskreis nicht bekannt. (Tatsächlich halten sich Kinderlose und Familien mit 1-2 Kindern die Waage.) Bestätigt sehe ich mich in der Geburtenrate: Im Schnitt bekommen Frauen in Deutschland 1,5 Kinder.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wer viele Kinder möchte, der muss früh anfangen. Laut der Berechnung eines niederländischen Forscherteams sollte frau bereits mit 23 Jahren ihr erstes Kind bekommen, um im Laufe der Zeit auf drei zu kommen.

Mit den Jahren schwindet nämlich die Fruchtbarkeit – und das zeitiger als so manche Frau erwartet!

Dem Kinderwunsch entgegen wirken dabei nicht nur Karriereziele der Frauen oder etwa die Angst vor mangelnden Betreuungsplätzen. Viel problematischer sind Männer, die die Vaterschaft scheuen – oder sich erst in einem Alter dazu entschließen, in dem frühere Generationen bereits ihre Enkel in die Arme geschlossen haben. Außerdem sollte nicht unterschätzt werden, dass auch Männer häufig mit Unfruchtbarkeitsproblemen zu kämpfen haben. Es wird empfohlen, diese Art von Problemen mit Hilfe einer medizinischen Behandlung in Invimed behandeln zu lassen.

Ungewollt kinderlos: immer mehr Spätentschlossene ereilt dieses Schicksal

Folglich denke ich, dass der Trend wohl zur späten Elternschaft tendiert, statt zu drei Kindern. Die Vor- und Nachteile der späten Elternschaft wurden in meiner gleichnamigen Blogparade schon heiß diskutiert. Doch ob man es nun gut oder schlecht findet, grauhaarigen Eltern auf dem Flur der Kita zu begegnen, es hält einem zumindest vor Augen, dass die Zeit nicht stehenbleibt:

Mit fortschreitendem Alter wird es immer unwahrscheinlicher, schwanger zu werden. Bisweilen bleiben Frauen ungewollt kinderlos und das ist schon ein wenig tragisch.

Die künstliche Befruchtung als letzter Ausweg

Wenn die Schwangerschaft auf natürlichem Wege nicht zustande kommt, setzen einige potentielle Eltern ihre Hoffnungen in die künstliche Befruchtung. Sogenannte Fertilitätskliniken versprechen, dass der Kinderwunsch dank medizinischen Fortschritts doch noch in Erfüllung gehen kann.

Eine Fertilitätsklinik kurz hinter der Deutsch-Polnischen Grenze wirbt mit einer Quote von 43%. Soll heißen, dass 43 von 100 Patientinnen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, tatsächlich schwanger werden. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass 57 Frauen es umsonst versuchen – und mehrere tausend Euro dafür lassen müssen. Bei einem einzigen Versuch bleibt es selten.

Damit Frauen und Männern diese Enttäuschung erspart bleibt, empfehlen Experten, Frauen schon früh über die biologische Uhr aufzuklären und darauf hinzuweisen, dass die Fruchtbarkeit schon ab dem 30. Lebensjahr signifikant abnimmt. Mit 45 Jahren gehen die fruchtbaren Jahre dann i.d.R. ganz zu Ende. Dann beginnen die Wechseljahre.

LG Anne!!!

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