Viel Luft nach oben

Blog-Analyse vom 28.09.2015
klicks-3-monate

Über drei Monate betrachtet gab es nur unwesentlich mehr Zugriffe auf topElternblogs

Eigenlob stinkt bekanntlich, aber…

Meine letzte Analye liegt schon ein paar Monate zurück. Dass ich erst heute wieder eine schreibe, liegt weniger an meiner Faulheit als am Umstand, dass es so gut wie keine Veränderungen gab.

top-channelsAuch im Monat September ist nicht wirklich viel los. Meine Schwerpunkte „Hausbau“ & „Minihäuser“ wecken bei den Mama- und Papabloggern kaum Interesse. Das überrascht mich nicht. Ich schreibe die Beiträge für eine andere Zielgruppe (die „Häuslebauer“), die ihren Weg über Google zu topElternblogs findet.

Hier kann ich wirklich stolz auf mich sein, denn vorm bzw. beim Schreiben habe ich ziemlich viel Zeit in die Keyword-Recherche gesteckt. Das hat sich definitiv ausgezahlt.

Bis Google meine Beiträge listet, können allerdings Monate vergehen. Mama- und Papa-Blogger hingegen reagieren recht schnell – nämlich dann, wenn ich meine Artikel in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter promote.

soziale-netze-verweise

Nur wenn ich Artikel in den sozialen Netzen veröffentliche, verzeichne ich von dort Traffic. Man ist somit gezwungen, regelmäßig (am besten täglich) zu posten.

Insgesamt betrachtet stellen die sozialen Netzwerke allerdings immer noch eine unbedeutende Zugriffsquelle für topElternblogs dar.

Hier besteht leider Nachholbedarf. Vielleicht sollte ich in Zukunft nur noch zwei Netzwerke bedienen?

Der Kannibalisierungseffekt
soziale-medien

Wie viele kommen aus welchem Netzwerk?: Blau ist Facebook, Orange Twitter und Gelb Pinterest.

Jedenfalls habe ich gerade die Erfahrung gemacht, dass ich mich nie auf ein soziales Netz konzentrieren kann, ohne zugleich ein anderes zu vernachlässigen. –Das macht sich sofort in den Zugriffszahlen bemerkbar. In den letzten Wochen zum Beispiel habe ich mehr Zeit in meine Beiträge auf Facebook investiert. Belohnt wurde es mit mehr Fans (mittlerweile sind es 180), die wiederum vermehrt auf meine Links klickten und topElternblogs besuchten.

Von Twitter hingegen bekam ich so gut wie keinen Traffic, obwohl ich über 1000 Follower habe. Vermutlich wünschen die Twitterer direkte und schnelle Konversationen mit Gleichgesinnten. Diese können dann über Stunden andauern. Dazu fehlt mir allerdings die Zeit und – ja – auch die Lust.

verweildauer1

Die Verweildauer offenbart Erstaunliches: Nutzer von Pinterest (gelb) bleiben am längsten, die von Twitter (orange) verschwinden gleich wieder.

Die nämlich brauchte ich, um mir einen ersten Überblick über Pinterest zu verschaffen. Angemeldet bin ich dort zwar schon seit einem Jahr. Allerdings habe ich mich bis jetzt wenig mit der Funktionsweise des Bilder-Dienstes vertraut gemacht. Echtes Know-How fehlt mir immer noch, aber ich veröffentliche nun etwa 1x/Monat eine Grafik, in deren Erstellug & Bearbeitung ich mehr Zeit als gewöhnlich stecke. Und siehe da: Ich verzeichne erste Klicks!

Auch hier muss ich am Ball bleiben: monatlich ein Bild ist natürlich lächerlich. Echte Power-Pinner veröffentlichen mehrmals täglich Bilder! Wo kriegen sie die nur alle her?

Erstaunlich ist zudem, dass die Leute, die über Pinterest kommen, im Schnitt sehr lange auf topElternblogs verweilen. Twitter-Nutzer hingegen bleiben nur ein paar Sekunden. Schade, dass Pinterest in Deutschland immer noch so unpopulär ist.

Was machen die Finanzen?

Was meine Einnahmen anbelangt, so geht geht es mir besser denn je. Das hat jedoch nichts mit den Zugriffszahlen zu tun. Ich habe diesen Monat so viele Advertorials wie nie geschrieben und veröffentlicht. Die werden wesentlich besser bezahlt als Bannerwerbung. Bei mageren €20,- liegt mein Umsatz über Google-AdSense im September.

Das sind immerhin 20 Euro mehr als mir mein Affiliate-Partner eingebracht hat…! 😉