Wie du dein Kind für Garten & Natur begeisterst

Kinder für die Gartenarbeit und die Herkunft ihrer Lebensmittel zu interessieren, kann Spaß machen und sich lohnen – unabhängig von den Temperaturen, die draußen vorherrschen. Allerdings haben die Kleinen nicht immer Lust, im Garten zu spielen. Mit kleinen Projekten wie dem eigenen Beet oder besonderen Spielgeräten weckst du ihr Interesse garantiert – nachhaltig!

Pflanzen aus Samen ziehen

Lass dein Kind am besten damit beginnen, Pflanzen aus Samen zu ziehen. Wann immer möglich, sollten die Kinder das Gärtnern mit Saatgut beginnen, und nicht mit Anzuchtpflanzen. Den gesamten Lebenszyklus einer Pflanze mitzuerleben, ist nämlich eine wunderbare Erfahrung.

Es gibt eine breite Palette an Pflanzen, die man auch in den kalten Monaten bequem zu Hause anbauen kann. So ist deine Fensterbank das perfekte Habitat für zahlreiche aromatische Kräuter. Kinder können lernen, diese anhand ihres Geruchs, ihrer Blätter und nicht zuletzt ihres Geschmacks zu bestimmen. Außerdem kannst du ihnen zeigen, für welche Rezepte du sie verwendest. 

Lass dein Kind ein eigenes Beet planen

Um dein Kind mit der Pflanzenwelt deiner Umgebung vertraut zu machen, unternimmst du am besten Wanderungen oder Radtouren durch die angrenzenden Wälder und Felder. Auch Spaziergänge durch die Nachbarschaft sind hilfreich, um verschiedene Gartenstile und Pflanzen kennenzulernen. Außerdem erkennst du so, von welchen Pflanzen sich dein Kind angesprochen fühlt. Wenn du überdies darauf achtest, im neuen Beet deines Kindes mit Pflanzen zu beginnen, die schnell wachsen, kann das dazu beitragen, das Interesse deines Kindes an dem Projekt aufrechtzuerhalten. Kapuzinerkresse und Sonnenblumen sind zum Beispiel zwei Kandidaten, die zuverlässig keimen, schnell größer werden, dabei aber stets pflegeleicht bleiben.

Bau ein Tipi aus Bohnenranken

Um das Beet richtig zu beleben, kannst du mit deinem Kind ein Tipi aus Stöcken bauen und dann Bohnen pflanzen. Diese ranken an den Stöcken hoch (evtl. musst du sie mit einer Schnur festbinden) und begrünen das selbstgebaute Gestell, so dass es nach ein paar Wochen wie ein grünes Zelt aussieht. Das wird ein gemütlicher Ort zum Spielen und Verstecken! Um die Wartezeit zu verkürzen, kann dein Kind das dazu passende Märchen (Hans und die Bohnenranke) lesen. Zu guter Letzt erntet ihr sogar selbst angebaute Bohnen! 

Im Garten spielen: Passende Spielgeräte

Neben dem Gärtnern gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, Kinder für den heimischen Garten zu begeistern. Für viele gehört zum Beispiel ein Trampolin zu einem familienfreundlichen Garten. Dieses lockt den Nachwuchs nicht nur vor die Tür, sondern motiviert ihn auch zu sportlichen Höchstleistungen! Beim Springen auf dem Trampolin powern sich die Kids nämlich so richtig aus. 

Ein Sandkasten ist ein Muss in deinem Garten, wenn du kleine Kinder hast. Hier findet eine Menge kreatives Denken, sensorisches Spielen und natürlich sehr viel Sandkuchen-Backen statt. Wenn du also noch keinen Sandkasten hast (oder den alten austauschen willst), wird es Zeit, einen zu besorgen. Online findest du Sandkästen bei Wickey. Übrigens lässt sich ein Sandkasten mit ein wenig handwerklichem Geschick auch selber bauen. Dafür gibt es im Netz die unterschiedlichsten Ideen und sogar Baupläne.

Darüber hinaus erfreuen sich Baumhäuser und Spieltürme wachsender Beliebtheit bei Kindern. Kaum ein Garten kommt noch ohne sie aus, wobei sich hier die Frage stellt, ob sie überhaupt (dauerhaft) genutzt werden. “Buden”, die Kinder selbst zusammenstellen, oder Zelte/Tipis, welche schnell auf- und wieder abgebaut sind, erwecken womöglich größeres Interesse bei den Kleinen. Schließlich können sie hier selbst tätig werden und etwas erschaffen. Außerdem nehmen sie nicht so viel Platz weg. 


Zeit im Garten zu verbringen, macht für Kinder durchaus Sinn und bietet so viele Vorzüge: Sie können neue Fähigkeiten erwerben und ihren Wissensschatz erweitern, Spaß haben, spielen und Selbstvertrauen entwickeln. Die meisten Kinder sind gerne draußen und lieben es, in der Erde zu wühlen, durch Pfützen zu springen, etwas zu erschaffen oder Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Wenn sie dann auch noch das ein oder andere “wilde Tier” (Igel, Blindschleichen, Eichhörnchen usw.) entdecken, wird der heimische Garten zum echten Erlebnis!

LG Anne!!!

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