Kranke Kinder unterhalten: Tröstliche & erheiternde Spielideen

kranke Kinder unterhalten

Kaum geht ein Kind verschnupft in den Kindergarten, kann ich davon ausgehen, dass früher oder später auch meine Tochter verschnupft nach Hause kommt.

Gerade Kleinkinder erwischt es häufig: In den ersten vier Lebensjahren haben sie durchschnittlich fünf Infekte der Atemwege pro Jahr. Das Immunsystem>> von Kleinkindern ist schließlich noch nicht so ausgereift wie das von Erwachsenen. Es muss erst trainiert werden.

Trotz der leichten Erkrankung, die eine Erkältung darstellt, muss ich meine Tochter dann zu Hause betreuen. Zumindest wenn sie Fieber hat oder die Ansteckungsgefahr groß ist. Diese Woche war es mal wieder soweit. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: die üblichen Bekannten.

Wie aber lassen sich kranke Kinder unterhalten, wenn sie den ganzen Tag – oder gar mehrere Tage – zu Hause verbringen müssen? Selbst wenn sich die Kleinen schlapp und abgeschlagen fühlen, kommt das Im-Bett-bleiben selten in Frage. Schlafen? –Nein, danke!

kranke kinder unterhalten

Spielen: Ja, bitte!

Gleich vorweg: An mir ist keine Kita-Erzieherin verloren gegangen. Ich spiele wirklich ungern die Entertainerin. Besonders Rollenspiele sind mir ein Graus! Lieber verfechte ich das Motto: Faule Eltern sind kreative Eltern 😉

Zudem sind die Nächte alles andere als erholsam, wenn das Kind auf Grund seiner Erkrankung unruhig schläft oder sein Schlaf immer wieder unterbrochen wird.

Aber Kranksein ist einfach doof. So doof, dass ich mich doch dazu durchringe, folgende Kinder-Unterhaltungs-Methoden anzuwenden (variiert nach Jahreszeit):

Kranke Kinder unterhalten: Spielideen

  • Puzzles zusammenlegen
  • Memory u.a. Gesellschaftsspiele spielen
  • Geschichten ausdenken und im Wechsel weitererzählen (mal ich, mal das Kind)
  • Blumen- oder Kräutersamen säen, dazu Töpfchen zunächst mit Erde füllen
  • Kneten, basteln, malen (dazu haben Kinder allerdings nicht immer Lust)
  • Holzeisenbahn aufbauen
  • eine Kuschelecke einrichten aus Decken, Kissen, Tüchern u.ä.
  • kleinkindgerechte Apps auf dem Tablet spielen (hier werden euch regelmäßig Apps empfohlen)
  • Hörspiele oder Musik hören
  • Fernsehen (ja, auch das kommt vor…)
  • Sofern das Kind schon etwas fitter ist: warm anziehen und im Garten herumbuddeln/Regenwürmer suchen
  • wenn keine Ansteckungsgefahr besteht: Freunde einladen

Zugegeben, die Tage werden lang mit krankem Kind zu Hause. Mit all den genannten Aktivitäten schlägt man höchstens zwei bis drei Stunden tot. Dann ist sie wieder da, die Langeweile.

Statt zu spielen, kannst du dich ja auch mal zu deinem Kind legen, es in den Arm nehmen, kuscheln. Das Bedürfnis nach körperlicher Zuneigung ist gerade bei kranken Kindern groß. Außerdem kann man so nachholen, was im normalen Alltag oft zu kurz kommt.

Bloggen über Behinderungen und ernste Erkrankungen

Glücklicherweise sind Kinderkrankheiten schnell wieder auskuriert. Und seien wir ehrlich, es gibt Schlimmeres. Chronisch krank zu sein beispielsweise oder einen schweren Unfall zu erleiden. Auch das passiert Kindern leider.

Neben Gefühlen der Ohnmacht und Verzweiflung, das eigene Kind leiden zu sehen, heißt es für die Eltern betroffener Kinder nicht nur, hin und wieder mal zu Hause zu bleiben und das Kind zu betreuen. Teils muss das gesamte Familienleben umorganisiert werden und richtet sich dann nach Krankenhaus- und Arztterminen.

Den Themen Krankheit und Behinderung widmen sich vergleichsweise wenige Familienblogs. Auch Unfälle werden gern ausgeblendet, solange man selbst nicht betroffen ist.

Umso bewundernswerter, dass es einige Mütter gibt, die den Alltag mit ihren kranken oder behinderten Kindern verbloggen. Was mir aufgefallen ist: Autismus spielt bei vielen dieser Bloggerinnen eine große Rolle. Über ihr autistisches Kind bloggt zum Beispiel Kerstin auf tagaustagein.org.

Weitere Mamablogs, die sich mit Krankheiten und Beeinträchtigungen befassen, findet ihr in dieser Übersicht>>

Wann eine Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung Sinn macht

Derlei Behinderungen kurieren leider selten einfach aus. Sie begleiten das Kind i.d.R. ein Leben lang und erfordern vom familiären Umfeld viel Aufmerksamkeit und Zeit. Das betroffene Kind muss gepflegt, ggf. teure Therapien bezahlt werden.

Je nach Grad der Beeinträchtigung leidet auch die Schulbildung und die Berufswahl darunter. Eventuell wird das Kind niemals auf eigenen Beinen stehen.

In diesem Fall ist die finanzielle Belastung für die Familie groß. Eine Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung sichert dauerhafte Schäden durch Unfälle und Krankheiten ab. Gezahlt wird überwiegend eine lebenslange Rente für den Fall, dass das Kind zu 50 Prozent oder mehr invalide werden sollte. Die finanziellen Folgen eines Unfalls oder einer Erkrankung des Kindes können durch die Versicherung somit gelindert werden.

Einen informativen Überblick über die Leistungen einer Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung findest du hier>>

LG Anne!!!

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