Fassadenverkleidung: Diese Alternativen zu Holz gibt es

Fassadenverkleidung Alternativen zu Holz
Foto von Ehud Neuhaus

Wenn die Fassade schon „bessere Zeiten“ gesehen hat und erneuert werden soll, ist eine Verkleidung eine gute Wahl. Holz erfreut sich derzeit großer Beliebtheit, allerdings ist der natürliche Rohstoff pflegeintensiv und muss demnach alle paar Jahre gestrichen und gegen Feuchtigkeit behandelt werden. Eine einfachere Lösung sind Kunststoffplatten in Holzoptik.

Die Fassade verkleiden, aber mit welchem Material?

Fassaden können auf vielfältige Weise verkleidet werden. Es können Steine, aber auch für den Außenbereich geeignete Kunststeine verwendet werden. Ebenso beliebt, wenn nicht sogar noch beliebter, sind Fassadenverkleidungen aus Holz. Das liegt nicht zuletzt an der warmen Ausstrahlung und der sichtbaren Maserung, die einladend wirkt und das Haus schon von außen gemütlich erscheinen lässt. Doch Holz ist pflegeintensiv und daher nur bedingt als Fassadenmaterial geeignet. Vor allem in Meeres- und Seenähe muss die Fassade mindestens alle zwei Jahre mit einem neuen Anstrich versehen werden. Entscheidet man sich hingegen für eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff in Holzoptik, entfällt der hohe Pflegeaufwand und die Optik von echtem Holz bleibt erhalten.

Holzoptik ohne den Pflegeaufwand von Echtholz

Quer- oder Längspaneele sind beliebt und lassen auch einen modernen Neubau von außen wie ein Holzhaus aussehen. Soll die Fassadenverkleidung einfach anzubringen sein und keine nachträglichen Arbeiten erfordern, ist Holz nicht der geeignete Rohstoff. Doch es gibt eine Alternative, die sich optisch nicht von echten Holzbrettern unterscheidet: Sie besteht aus Kunststoff:

Mammutpaneele  sind in vielen Designs und Farben erhältlich. Das scheinbare „Holzhaus“ kann weiß, skandinavisch grau oder rot, schwarz und in vielen anderen Tönen verkleidet werden. Auch die Montage ist kein Problem. Das Material ist leicht und sowohl mit als auch ohne zusätzliche Schutzfolie erhältlich. Durch das geringe Gewicht der einzelnen Platten kann der passionierte Heimwerker seine Fassade ohne fremde Hilfe verkleiden und dem Haus ein neues, sauberes Aussehen verleihen.

Die Reinigung der Mammutpaneele ist sehr einfach. Da es sich um ein wasserdichtes Material handelt, ist das Abstrahlen mit dem Kärcher kein Problem. Wichtig ist natürlich, dass die Fugen dicht sind und am besten vor der Fassadenreinigung kontrolliert werden. Bei Echtholz wäre diese Methode nur bedingt anwendbar (bei lackierten Platten), da Feuchtigkeit in das Material eindringen und das Holz aufquellen kann.

Kreative Ideen für eine einladende Fassade

Es gibt viele Gründe und ebenso viele Möglichkeiten, eine Fassade zu renovieren. Streichen und Verputzen ist sehr zeitaufwendig, eine Verkleidung mit Natursteinen dagegen sehr teuer. Entscheidet sich die Familie für eine Fassadenverkleidung aus Holz, sind Mammutplatten eine gute Alternative.

Der Kunststoff trotzt Wind und Wetter, so dass so schnell nicht wieder an eine Renovierung gedacht werden muss. Eine besondere Pflege wie bei Holz ist bei diesem Material nicht notwendig. Zudem lassen sich die Platten mit einer Stich- oder Tischkreissäge leicht auf Maß schneiden. Je nach Untergrund kann die Bekleidung mit Leim oder speziellen Nägeln auf einer Holzlattung befestigt werden. Hier sollte der Bauherr bedenken, dass auch die Holzverkleidung Sturm, Frost und Regen standhalten muss. Das gilt natürlich auch für die Befestigung.


Fazit: Zeitlose, hochwertige und langlebige Fassadenverkleidungen sind eine praktische und einfache Lösung. Die Anbringung und die Reinigung sind einfach, wenn man mit Mammutpaneele und so mit einem Holzimitat aus Kunststoff arbeitet. Dabei ist es unerheblich, ob man sich für eine helle, für eine skandinavische oder für eine dunkle Fassadenverkleidung entscheidet. Der Hausanblick ist wieder frisch und einladend.

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