Welche Treppe nimmt am wenigsten Platz weg?

welche treppe nimmt am wenigsten platz weg?
Foto: Dan Freeman

Treppen für beengte Raumverhältnisse

Eine Treppe, die zur nächsten Etage führt, braucht viel Platz. Oft nehmen die Stufen und das Geländer sogar den halben Flur ein. -Platz, der an anderer Stelle fehlt. Zwar gibt es die Möglichkeit, Stauraum unter der Treppe einzurichten, doch nicht jeder Treppe eignet sich dafür. Hinzu kommt, dass auch optische Gründe dagegen sprechen können.

Wohnst du auf kleinem Raum, willst aber trotzdem bequem in die oberen Stockwerke gelangen, solltest du bei der Treppe vor allem auf Funktionalität Wert legen. Mit etwas Planung, Kreativität und Know-How kannst du mit einer entsprechenden Treppe sogar die Quadratmeterzahl deines kleinen Wohnraums maximieren UND damit die gesamte Inneneinrichtung aufwerten. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Überzeuge dich selbst anhand der folgenden fünf inspirierenden Innenräume mit attraktiven und modernen Treppen:

Die freitragende Treppe

schwebende treppe
Foto von fontanotshop.com

Der Vorteil einer schwebenden Treppe liegt eindeutig darin, dass sie völlig in den Hintergrund rückt, den kleinen Raum also nicht verstellt. Mehr als schöne Stufen bedarf es dabei nicht. Entscheidet ihr euch für eine schwebende Treppe, habt ihr eine ganze Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu zählen beispielsweise Kragarmtreppen und Bolzentreppen. Sie kommen ohne stützenden Unterbau und Seitenwände aus. Mit einem Farbschema, das sich in den Rest des Raumes einfügt, verleihen diese offenen Stufen dem Raum eine Dimension und verschwinden praktisch im Hintergrund. 

Die Wendeltreppe

Welche Treppe nimmt am wenigsten Platz weg?
Foto von Slidebean on Unsplash

Spiralförmig windet sich die Wendeltreppe ins obere Stockwerk. Sieht das nicht reizend aus? Dabei passt die Spindel- bzw. Wendeltreppe zu einer ganzen Bandbreite von Einrichtungsstilen. Je nach Material und Ausführung (zum Beispiel Edelstahl oder Birkenholz) kommt sie im Loft-Stil genauso gut zur Geltung wie in der klassischen Einrichtung. Spindeltreppen werden vorgefertigt verkauft und lassen sich vergleichsweise einfach einbauen. 

Die Raumspartreppe

Hier ist der Name Programm! Da die Raumspartreppe sehr steil ist (einer Leiter nicht ganz unähnlich), benötigt sie nur wenig Platz. Oft wird sie als Zugang zum Dachboden verwendet. Wird dieser nur als Speicher genutzt, braucht man schließlich nicht täglich hinauf kraxeln.

Eine weitere Form der Raumspartreppe stellt die Wechselstufentreppe dar, bei der der Stufenauftritt versetzt ist.

Sie darf nur als Ersatz für bewegliche Bodentreppen zur Erschließung von Dachgeschossen oder Speichern eingebaut werden.

Baunetzwissen

Die ausziehbare Treppe

Quelle: fontanotshop.com

Wenn du wenig Platz hast oder deinen Dachboden einfach nur als cleveren Stauraum und kleinen Rückzugsort nutzen möchtest, kann eine ausziehbare Treppe wie diese hier die perfekte Lösung sein. Die schlanken Sprossen haben zwar eine begrenzte Traglast, allerdings verschwindet die gesamte Treppe in der Decke, nachdem du sie benutzt hast. Sie verbraucht also überhaupt keinen Platz mehr.

Die Multifunktionstreppe

Da der Platz begrenzt ist, sollte die Treppe deines Hauses mehr als nur einem Zweck dienen. Stufen, die gleichzeitig als Schubladen dienen, können die optimale Lösung sein. Solche Treppen wirst du allerdings nicht im Handel finden, sondern selbst anfertigen müssen. Es handelt sich um ganz individuelle Spezialanfertigungen, die an den jeweiligen Wohnraum angepasst werden. Traust du dir nicht zu, Treppen selbst zu bauen, wirst du mit Sicherheit einen Tischler finden, der dein Vorhaben gerne umsetzt. 


Um ins obere Stockwerk zu gelangen, ist der Einbau einer Treppe unumgänglich. Natürlich sollte sie zu deinen Platzbedürfnissen passen, aber auch zur Architektur deines Hauses und zum Design deiner Inneneinrichtung. Nicht zuletzt spielen DIN-Normen eine große Rolle: So regeln tatsächlich baurechtliche Vorschriften die Mindestbreite der Treppe die Stufenhöhe sowie die Anzahl der Stufen. Lass dich vorm Kauf einer Treppe also am besten von einem Fachbetrieb oder einem Architekten beraten. 

LG Anne!!!

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