Teil 4: Content Marketing – Blog planen & strukturieren

Wie erstelle ich einen Blog?

wie erstelle ich einen blogNicht irgendeinen Blog, sondern einen profitablen Mamablog! Um diese Frage dreht sich meine komplette Serie, deren 4. Teil Ideen & Tipps für deine künftigen Blog-Inhalte bereithält.

Qualität rockt!

Bloggen scheint für viele ein spontaner Zeitvertreib zu sein. Doch das Erstellen eines Blog-Beitrags kann gerne auch mal Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen. Richtig gehört: Wochen. Diese Serie hier geistert sogar schon seit einem Monat in meinem Kopf herum. Danach musste ich meine Gedanken erst einmal strukturieren. Und bis ich meine Texte niedergeschrieben habe, sind wirklich mehrere Wochen vergangen.

Kann sein, dass ich einfach schneckenlangsam arbeite… 😉 Aber in erster Linie will ich dir halt was Fundiertes bieten. Etwas, das du weiterempfiehlst oder in deinen Lesezeichen abspeicherst, um immer wieder darauf zurückzugreifen. Das wiederum verhilft mir zu mehr LeserInnen, mehr Interaktionen – und dazu, Werbekunden zu gewinnen. Qualität überzeugt also nicht nur deine Leser. Sie bringt dich und deinen Blog auch voran und ist deshalb UNVERZICHTBAR!

Ein Muss: Content Marketing

Ja, Qualität ist wichtig. Du schreibst folglich interessante und informative Beiträge auf deinem Blog. Doch wie stellst du es eigentlich an, dass deine Texte auch gelesen werden? Dazu müssen deine LeserInnen sie doch erst einmal finden! 

Neben dem Vermarkten deiner Blog-Posts in den sozialen Netzwerken (in meinem Fall spreche ich Frieda via Facebook an), bietet sich hier Content Marketing an. Kurz gesagt, optimierst du deine Texte auf einen Begriff (Keyword), unter dem er in den Suchergebnissen gängiger Suchmaschinen angezeigt wird.

Kompliziert ist die sogenannte Keyword-Optimierung nicht – lediglich zeitaufwendig: In meinem Beitrag „Warum Content Marketing ein Muss für Blogger ist“ erkläre ich dir, wie du es in deinen Blog-Posts anwendest>>

Schreibstil: Wie sprichst du deine Leser an?

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Zugegeben, ein Blog ist was Persönliches. Hier schreibt der Blogger frei von der Leber. Wenn du jedoch mit dem Bloggen Geld verdienen willst, ist es ratsam, die eigene Zielgruppe beim Schreiben im Hinterkopf zu behalten. Du bloggst in erster Linie deshalb, um die Bedürfnisse deiner LeserInnen zu befriedigen.

Für wen du schreibst, weißt du ja mittlerweile. Ich persönlich blogge für Frieda. Im ersten Teil meiner „Profitabel-Bloggen-Serie“ habe ich sie per Zielgruppenanalyse ganz genau beschrieben>>  Lass uns also gleich konkret werden: Wie möchte Frieda angesprochen werden?, lautet unsere erste Frage. Danach beantworten wir: „Was will sie überhaupt lesen?“

Auf topElternblogs duze ich jeden, weil ich diese Schreibweise am einfachsten umzusetzen finde. Meine hiesige Zielgruppe ist allerdings jünger als die meines zukünftigen Garten-Blogs. Frieda ist eine gestandene Frau in den Vierzigern. Da ich schon oft die Gelegenheit hatte, mit ebenjenen Frauen zusammenzuarbeiten, weiß ich, dass ihnen viel am Siezen liegt. Richtig gelesen: Es gibt noch Leute, die gerne die Sie-Form wählen. 🙁

Die LeserInnen des eigenen Blogs zu siezen, ist schon eine originelle Idee, aber leider überhaupt nicht mein Ding. Ich halte mich demzufolge an den Zeitungsjargon und versuche es ohne die direkte Ansprache.

Ansonsten gilt, was im Online-Journalismus ohnehin auf der Tagesordnung steht:
  • kompakte Beiträge (sehr ausführliche Themen lieber in mehrere Beiträge aufteilen)
  • kurze, leicht verständliche Sätze
  • Unterteilung des Artikels in mehrere kurze Absätze
  • Titel, die neugierig machen

Welche inhaltlichen Schwerpunkte ich setze

Was Frieda inhaltlich von meinem Blog „Miss Minze“ erwartet, habe ich in meiner Zielgruppenanalyse bereits angerissen>>. Sie sucht:

a) nach Inspiration und Pflanztipps

b) nach konkreten Kaufhinweisen

c) nach Zerstreuung/Unterhaltung

Inspirationen und Pflanztipps stehen in meinem Garten-Blog an oberster Stelle. Sie werden zwar unregelmäßig, jedoch bestenfalls mehrmals wöchentlich in Form kurzer bis mittellanger Texte verbloggt. Diese werden von hochwertigen Fotos oder Grafiken durchzogen sein.

Meine Beiträge werden sich sowohl auf die Gestaltung des Garten beziehen als auch auf die Pflege von Pflanzen. Eine entsprechende Kategorisierung ist sinnvoll. Von einer Aufnahme ins Menü wird jedoch (zumindest anfangs) abgesehen.

Wer also nach bestimmten Themen sucht, muss auf die entsprechenden Blog-Kategorien und Tags zurückgreifen oder eben auf die Suchfunktion. Mein Top-Menü wird erstmal sehr übersichtlich sein.

Zerstreuung und Unterhaltung liefere ich weiterhin mittels regelmäßig erscheinender Zitate und Sprüche, die natürlich einen Bezug zum Garten haben und ebenfalls mit schönen Grafiken unterlegt sein werden. Hin und wieder werde ich auch einfach nur Fotostrecken posten, die ich selbst schön finde. Wenn ich an kostenlose Grafiken gelange, werden diese natürlich auch weitergereicht 😉

Was die Kaufanreize anbelangt, so werde ich diese in meine Blog-Posts integrieren, so dass es sich um eine subtile Form der Werbung handelt. Wie genau das funktioniert, verblogge ich im sechsten Teil meiner Serie „Wie das Blog zu deiner Einnahmequelle wird“. Auf Anzeigen und Banner werde ich jedenfalls so lange verzichten, bis meine Seitenzugriffe auf mindestens 400 am Tag gestiegen sind.

Fazit: Konzentriere dich auf wenige Themen

Alles in allem sind meine Blog-Inhalte überschaubar. So soll es auch sein. Ein Blog fühlt sich wohl in der Nische – und Nischen sind bekanntlich klein. Bläst du dein Blog mit zu vielen unterschiedlichen Themen auf, wird es schnell unübersichtlich. Das wiederum verunsichert deine Zielgruppe: Sie weiß nicht mehr, woran sie bei dir ist, kann dein Blog nicht einordnen – und wechselt womöglich zur Konkurrenz!

Obligatorische Blog-Elemente

Zu den Elementen, die ein Blog auf jeden Fall aufweisen sollte, zähle ich:

  • das Impressum (Footer)
  • den Datenschutzhinweis (Footer)
  • eine About-Seite (in meinem Fall werde ich sie „Mein Garten“ nennen, im Top-Menü)
  • eine Kurzbiografie in der Sidebar (möglichst mit Bild)
  • eine Kontaktseite mit Formular (Top-Menü)
  • eine Blogroll (Links zu Blogs, die du gerne liest, Footer)
  • Mediadaten: eine Seite, die u.a. deine Seitenzugriffe listet und Hinweise für potentielle Werbekunden enthält (Footer)
  • Kategorien und/oder Tag Cloud (ich liebe ja die Tag Clouds und verwende sie auch auf topElternblogs, allerdings sind sie umstritten>>, deshalb greife ich auf „Miss Minze“ zunächst auf Kategorien zurück, Sidebar)

Aus den geplanten Inhalten lässt sich schlussfolgern, dass ich nur eine Sidebar benötige. Auch mein Hauptmenü in der Top-Bar kommt schlank daher. Dafür sollte der Footer über viel Platz verfügen, schließlich muss ich dort mindestens vier Menüpunkte unterbringen. Ergänzt werden diese noch durch Plugins, z.B. von Bloglovin‘ u.a. Social-Media-Kanälen.

Für ein Theme habe ich mich bereits entschieden! Wie genau ich meine Inhalte dort anordne und welche weiteren grafischen Elemente ich einfüge, damit es richtig, richtig hübsch wird, das erfährst du nächste Woche 😉

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