10 Plugins für einen optimalen Blog-Start

Was sind Plugins überhaupt?


Plugins sind Softwaremodule, die dein WordPress-Theme um jene Funktionalitäten erweitern, die du gerade brauchst. Einige Themes bringen schon von Hause aus die vielfältigsten Optionen und Funktionen mit. Andere Themes kommen eher abgespeckt daher.

Doch egal, wo dein Bedarf liegt, es gibt garantiert immer ein Plugin, das dein Problem löst! Übrigens sind alle hier vorgestellten Plugins kostenlos verfügbar 🙂

Die folgenden Plugins haben mir persönlich viel Arbeit abgenommen. Denn ohne Plugins muss man entweder selbst im Code herumwerkeln oder eben auf Funktionen verzichten. Insofern halte ich sie für enorm wichtige WordPress Plugins.

wichtige wordpress plugins

Diese WP-Plugins erleichtern dir den Einstieg

Fangen wir mit dem Pflichtprogramm an:

1 EU Cookie Law Plugin

Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen.
Cookies werden von fast allen Webseiten verwendet. Hierbei werden Daten gespeichert, um den Nutzer beim nächsten Besuch wiederzuerkennen.

Eigentlich reicht ein Hinweis auf die Nutzung von Cookies in der Datenschutzerklärung (solltest du unbedingt in dein Blog integrieren!) aus. Dienstleister wie Google AdSense verpflichten ihre Teilnehmer allerdings, die Einverständnis ihrer Nutzer einzuholen. Das wiederum erledigt das EU Cookie Law Plugin, welches übrigens supereinfach zu installieren ist.

2 UpdraftPlus WordPress Backup Plugin

Ein Backup ist so etwas wie eine Sicherungskopie deiner Blog-Inhalte. In den drei Jahren, die topElternblogs nun existiert, habe ich zum Glück erst einmal darauf zurückgreifen müssen. Dass Daten verschwinden, passiert zwar selten, doch wenn es passiert, bist du um so glücklicher, wenn du ein Backups hast 🙂

Da mein Host ohnehin zwischenspeichert, brauche ich kein Extra-Plugin. Allen anderen empfehle ich UpdraftPlus.

3 Antispam Bee

Auf topElternblogs erhalte ich doppelt so viele Spam-Kommentare wie echte Kommentare. Erstere bekomme ich allerdings gar nicht erst zu Gesicht, da das Plugin Antispam Bee sie sorgfältig herausfiltert und automatisch in den Spam-Ordner schiebt. Dort werden sie ebenfalls automatisch nach gewisser Zeit gelöscht.

Das Plugin muss lediglich installiert werden, danach verrichtet es treu und zuverlässig seine Arbeit.

Damit dein Theme funktioniert, brauchst du die folgenden Plugins nicht unbedingt. Aber sie sind sowas von nützlich, dass ich sie dir trotzdem vorstellen möchte:

4 AddToAny Share Buttons

Wer will nicht, dass seine Blog-Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter geteilt werden? Dort erreichen sie schließlich viel mehr LeserInnen!

Social-Share-Plugins gibt’s wie Sand am Meer. Ich habe allerdings lange nach einem Plugin gesucht, das nicht nur Schaltflächen zum Teilen bereithält, sondern gleich noch „Follow-Buttons“ beinhaltet. Auf topElternblogs musste ich nämlich bis dato 2 verschiedene Plugins installieren. Echt blöd, denn zu viele Plugins verlangsamen die Performance deines Blogs.

Mit AddToAny habe ich nun ein Plugin gefunden, das

  • ein Share-Plugin und
  • ein Follow-Me-Plugin

vereint. Super!

Die Share-Buttons selbst lassen sich leider nicht verändern – es sei denn, man verfügt über eigene Bilddateien, die man hochladen kann. Dafür gibt’s aber eine Floating-Option, d.h. die Buttons kommen beim Scrollen mit und bleiben somit stets sichtbar.

5 Very Simple contact form

Man sollte meinen, ein Kontaktformular sei ohnehin Bestandteil jedes Themes. „Hemingway“, mein neues Gartenblog-Theme, hat mich eines Besseren gelehrt: Ich musste mir tatsächlich ein Extra-Kontaktformular-Plugin suchen.

Auch hier hat der Blogger die Qual der Wahl. Auf Empfehlung habe ich mir Very Simple Contact Form installiert. Es funktioniert. Allerdings ist es ein echtes Leichtgewicht. Bei diesem Plugin kann man wirklich gar nichts verändern.

Um es überhaupt erst nutzen zu können, muss man einen Shortcode integrieren, und nicht – wie bei fast allen anderen Plugins – in die Einstellungen-Rubrik gehen!

6 Related Posts for WordPress

Damit User möglichst lange auf deinem Blog bleiben, und nicht gleich nach dem ersten Artikel wieder abspringen, solltest du ihnen die Möglichkeit geben, weitere Beiträge überhaupt zu finden. Dies geschieht durch Verlinkungen, die du zum Beispiel selbst setzt (im Artikel oder als Menü/Navigation).

Related Posts for WordPress nimmt dir dabei etwas Arbeit ab, denn es integriert unter deinem Text „Weitere interessante Beiträge“ (oder wie auch immer du sie nennen magst). Das Plugin greift auf einen eigenen Suchalgorithmus zurück, bei dem es Beiträge findet, die miteinander korrespondieren.

Viele Features hat dieses Plugin nicht. Du kannst lediglich darüber entscheiden, wie lang der Textauszug sein soll, der angezeigt wird. Weiterhin kannst du bestimmen, ob ein Vorschaubild angezeigt wird – oder nicht.

Empfehlenswert für Einsteiger.

Für die ambitionierten WordPress-Einsteiger habe ich auch noch ein paar Plugins gefunden:

7 Table of Contents Plus

All jene, die sich nicht kurz fassen können, kennen das Dilemma: Ein laaanger Text schreckt LeserInnen bisweilen ab. Schließlich wollen sie nicht ewig nach Informationen suchen.

Abhilfe schafft das Plugin Table of Contents Plus, das ein Inhaltsverzeichnis in deinen Text einfügt und darin die einzelnen Überschriften verlinkt. Einfach zu handhaben – und wohl auch SEO-relevant!

8 Google Typography

Unzufrieden mit den Standard-Schriftarten deines Blogs? Das Google Typography Plugin hilft dir dabei, individuelle Schriftarten zu installieren. Nicht nur für Blog-Posts, sondern auch für Überschriften und den Header. Dabei greift das Plugin auf das schier unendliche Repertoire von Google Fonts zurück.

Für mich ist dieses Plugin unabdingbar. Ein paar CSS-Kenntnisse setzt es allerdings voraus.

9 Google Analytics for WordPress

Wo wir schon mal bei Google sind, möchte ich auch gleich auf das Google-Analytics-Plugin verweisen. Damit Google Analytics dein Blog auswertet und Statistiken erstellt, ist nicht nur ein Analytics-Konto notwendig, sondern auch die Integration eines Code-Schnipsels.

Ebendiesen Code integriert das Plugin in dein Blog. Mehr macht das Plugin nicht. Wer ihn eigenhändig per Editor in den Blog-Code einfügen kann, kann selbstverständlich auf das Plugin verzichten 😉

10 Yoast SEO

Für alle, die Wert legen auf SEO und die damit verbundene Onpage-Optimierung des eigenen Blogs, darf Yoast SEO nicht fehlen. Dennoch nenne ich es an letzter Stelle, weil die Suchmaschinenoptimierung für Blog-Einsteiger zunächst eine untergeordnete Rolle spielt.

Was allerdings auch Einsteiger unbedingt benötigen, ist eine XML-Sitemap, die das Plugin (neben vielen, vielen weiteren Funktionen) auch bereithält. Darüber hinaus etabliert YOAST SEO auf Wunsch eine Breadcrumb-Navigation, was auch auf neuen Blogs durchaus sinnvoll ist. Schließlich gestaltet sie das Surfen auf deinem Blog übersichtlicher.

Zugegeben, manchmal nervt Yoast, aber im Grunde ist es ein vielseitiges Plugin, an dem auch Fortgeschrittene ihre Freude haben dürften.


LG Anne!!!

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