5 Einrichtungsideen mit Zimmerpflanzen

einrichtungsideen mit zimmerpflanzen

Sobald die Tage kürzer werden, drückt nicht nur die fehlende Helligkeit auf die Stimmung. Als trostlos erweist sich auch der Blick nach draußen: Wer nicht gerade das Glück hat, in einer schneereichen Region zu leben, der sieht alles Grau in Grau: Himmel, Häuser, ja selbst die kahlen Bäume haben jedwede Farbigkeit verloren. Erst im Frühjahr ist wieder mit frischem Grün zu rechnen.

Die grünen Stimmungsaufheller

Wenn du nicht so lange warten willst, bis du wieder in den Genuss der bunten Pflanzenvielfalt kommst, dann hol‘ dir Farne, Kakteen und tropische Gewächse wie Anthurium einfach ins Haus! -Dir fehlt der Platz für Töpfe und Pflanzgefäße? Wie du mit Pflanzen trotzdem deinen Wohnraum auffrischen kannst, verrate ich dir im Folgenden:

Wohin mit dem Pflänzchen?

Jedes Kind weiß, dass Pflanzen Licht benötigen, um optimal zu gedeihen. Die Fensterbank ist daher der beste Ort, um deine Pflanzen unterzubringen. Nicht immer ist sie breit genug, um (große) Blumentöpfe darauf zu platzieren. Manchmal ist das Fensterbrett auch schon von anderen Objekten der Begierde belegt. Pflanzen begnügen sich aber auch mit anderen Bereichen.

1. In die Nische

Auch fensterlose Ecken – wie der Flur – können begrünt werden. Hierfür installierst du einfach eine künstliche Lichtquelle. Das kann beispielsweise eine Leselampe zum Anklemmen sein, eine helle Stehlampe oder eine Nachttischlampe. Da sie häufig angeschaltet werden muss, sollte die Leuchte einen geringen Energieverbrauch haben.

Eine LED-Lampe zum Beispiel ist sehr sparsam. Es gibt Modelle, die du einfach in den Blumentopf steckst. Dort ist die Lampe besonders dicht an der Pflanze dran und deckt genau das Lichtspektrum ab, das sie braucht, um sich optimal zu entwickeln. Dank dieser praktischen Erfindung kannst du deine Blumentöpfe auch in die dunkelsten Ecken hinstellen! 

Alternativ kaufst du einfach Zimmerpflanzen, die von Natur aus kein grelles Licht vertragen. Die Anthurium Pflanze sollte sogar mehrere Meter vom Fenster abgerückt stehen, damit sie ihre farbenfrohen Blätter optimal entwickeln kann. Im Badezimmer, wo naturgemäß eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, gedeiht sie besonders gut.

2. An die Decke

Blumenampeln
Eine doppelstöckige Blumenampel und eine Makramee hängen nebeneinander.

Ja, Pflanzen baumeln auch schon mal von der Decke – vorausgesetzt sie sind dort gut befestigt. Eine Blumenampel bietet genügend Halt. Um diese zu befestigen, bohrst du ein Loch in die Decke, in welches du einen Dübel steckst. Hinein kommt eine Rundhakenschraube, an der du die Blumenampel einfach aufhängst.

Falls deine Decke aus Stahlbeton besteht, was das Bohren enorm erschwert, kannst du die Blumenampel auch an der Wand befestigen. Winkelförmige Halterungen machen es möglich – siehe Foto rechts unten.

halterung für blumenampel

Nicht nur Blumenampeln hängen von der Decke. Es gibt auch Blumentöpfe, die sich direkt aufhängen lassen, da sie bereits über Haken oder Öse verfügen.

Auch beliebt sind gehäkelte Blumenaufhänger, sog. Makramee-Blumenampeln. Sie halten den Blumentopf inklusive Übertopf (sonst tropft das Wasser heraus).

Gute Erfahrungen habe ich mit Zierspargeln in der Blumenampel gemacht. Generell eignen sich Zimmerpflanzen mit langen, herabhängenden Trieben für den Wuchs in luftiger Höhe. Hier wäre die Efeutute zu nennen oder der bizarr aussehende Korallenkaktus.

3. Auf den Blumenständer

Servierwagen als Blumenständer
Servierwagen als Blumenständer

Wer bodentiefe Fenster hat, verfügt zwar über viel Licht – jedoch über wenig Stauraum für Pflanzen. Es sei denn, die Blumentöpfe werden einfach auf den Boden gestellt. Damit der nicht von den Töpfen zerkratzt wird, gibt es zum Beispiel Rolluntersetzer. Damit kannst du deine Pflanzen nach Lust und Laune (und ggf. Lichteinfall) verschieben.

Genauso flexibel, jedoch größer sind Servierwagen, die du zu Blumenständern auf Rädern umfunktionieren kannst. Dort lässt sich gleich ein ganzer Dschungel verschiedenster Pflanzen arrangieren ;)

Extra-Tipp: Welche Pflanzen nicht nur gut aussehen, sondern auch noch deine Luft reinigen, liest du hier>>

4. Ins Aquarium

bepflanztes Aquarium

Immer öfter sieht man Sukkulenten und andere kleine Pflanzen aus den Tropen, die hierzulande Tische und Regale schmücken. Besonders wohl fühlen sie sich in rundlichen Glasgefäßen, denn das Klima in einem solchen „Aquarium“ ähnelt dem in einem Gewächshaus.

Da die Gefäße nicht immer am Fenster stehen, solltest du darauf achten, schattenverträgliche Pflanzen zu verwenden. Die brauchen nämlich nicht so viel Licht.

Wurzeln und Erde sind bei dieser Pflanzvariante ebenso sichtbar wie das Pflänzchen selbst. Nach einiger Zeit bildet sich an den Glaswänden zudem eine Schicht aus Moos. Der Reinigungsaufwand ist demnach vergleichsweise hoch.

5. An die Wand

Einrichtungsideen mit Zimmerpflanzen: Die Pflanzenwand
Grünes Zuhause

Wände voller Pflanzen (z.B. Moose, Farne, Sukkulenten usw.) sehen stets originell aus – vor allem aber sind sie ausgesprochen grün!

Die Umsetzung einer solchen Pflanzenwand ist allerdings kostspielig, da sie von einem darauf spezialisierten Unternehmen maßgeschneidert wird. Das funktioniert so ähnlich wie bei einer Dachbegrünung. Die Pflanzen sollen schließlich dauerhaft gedeihen. Die Wand dahinter darf jedoch nicht feucht werden, sonst kann sich Schimmel bilden.

Sehr viel günstiger sind sogenannte Pflanztaschen, die du einfach an der Wand aufhängen kannst. In ihren Fächern lassen sich Blumentöpfe unterbringen. Möchtest du nicht nur Schattenpflanzen verwenden, so solltest du auch hier für ausreichend Licht sorgen!


Selbst die pflegeleichtesten Pflanzen gehen in deinem Haushalt ein?: Blumenbilder tun’s auch. Deren Anbringung ist sogar noch einfacher, als Pflanzen einzutopfen. 

Viel Spaß beim Dekorieren wünscht dir

Anne!!!

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