Grüne Stimmungsaufheller

einrichtungsideen mit zimmerpflanzen

Einrichtungsideen mit Zimmerpflanzen

Sobald die Tage kürzer werden, drückt nicht nur die mangelnde Helligkeit auf die Stimmung. Als besonders deprimierend empfinde ich den Blick nach draußen: Wer nicht gerade das Glück hat, in einer schneereichen Region zu leben, der sieht (wie ich) alles Grau in Grau: Himmel, Häuser, ja selbst die kahlen Bäume haben jedwede Farbigkeit verloren. Und das alles geht noch bis zum Mai so weiter – ein Graus!

Wenn du nicht bis zum Frühjahr warten willst, bis du wieder in den Genuss der bunten Pflanzenvielfalt kommst, dann hol‘ dir Stauden, Farne, Kakteen und Co. einfach ins Haus! Oft fehlt jedoch der Platz für viele oder große Töpfe. Wie du mit Pflanzen trotzdem deinen Wohnraum auffrischst, verrate ich dir im Folgenden:

Wohin mit dem Pflänzchen?

Jedes Kind weiß, dass Pflanzen Licht benötigen, um optimal zu gedeihen. Die Fensterbank ist daher der beste Ort, um deine Pflanzen unterzubringen. Nicht immer ist sie breit genug, um Blumentöpfe darauf zu platzieren. Manchmal ist das Fensterbrett auch schon von anderen Objekten der Begierde belegt. Pflanzen begnügen sich aber auch mit anderen Plätzchen…

1. In die Nische

Auch fensterlose Ecken – wie der Flur – können begrünt werden. Hierfür installierst du einfach eine künstliche Lichtquelle. Das kann beispielsweise eine Leselampe zum Anklemmen sein, eine Stehlampe oder eine Nachttischlampe. Da sie häufig angeschaltet werden muss, sollte die Leuchte einen geringen Energieverbrauch haben.

Eine LED-Lampe zum Beispiel ist sehr sparsam. Es gibt Modelle, die du einfach in den Blumentopf steckst. Dort ist die Lampe besonders dicht an der Pflanze dran und deckt genau das Lichtspektrum ab, das sie braucht, um sich optimal zu entwickeln. Damit kannst du deine Blumentöpfe wirklich überall hinstellen! Die praktische Erfindung einer italienischen Universität kannst du im Internet kaufen.

Ob eine normale Schreibtischlampe genauso gut funktioniert, probiere ich gerade aus. Drück mir die Daumen! 🙂

2. An die Decke

einrichtungsideen mit zimmerpflanzen

Eine doppelstöckige Blumenampel und eine Makramee hängen nebeneinander.

Ja, Pflanzen baumeln auch schon mal von der Decke – vorausgesetzt sie sind dort gut befestigt. Eine Blumenampel bietet genügend Halt. Um diese zu befestigen, bohrst du ein Loch in die Decke, in welches du einen Dübel steckst. Hinein kommt eine Rundhakenschraube, an der du die Blumenampel einfach aufhängst.

Falls deine Decke aus Stahlbeton besteht, was das Bohren enorm erschwert, so kannst du die Blumenampel auch an der Wand befestigen. Winkelförmige Halterungen machen es möglich – siehe Foto rechts unten.

Je nach Größe topfst du deine Pflanze direkt in die Blumenampel ein, oder du stellst den Blumentopf in die Blumenampel.

halterung für blumenampelNicht nur Blumenampeln hängen von der Decke. Es gibt auch (kleine) Blumentöpfe, die sich direkt aufhängen lassen, da sie bereits über Haken oder Öse verfügen.

Auch beliebt sind gehäkelte Blumenaufhänger, sog. Makramee-Blumenampeln. Sie halten den Blumentopf inklusive Übertopf (sonst tropft das Wasser heraus).

3. Auf den Blumenständer

Servierwagen als Blumenständer

Wer bodentiefe Fenster hat, verfügt zwar über viel Licht – jedoch über wenig Stauraum für Pflanzen. Es sei denn, die Blumentöpfe werden einfach auf den Boden gestellt. Damit der nicht von den Töpfen zerkratzt wird, gibt es zum Beispiel Rolluntersetzer. Damit kannst du deine Pflanzen nach Lust und Laune (und ggf. Lichteinfall) verschieben.

Genauso flexibel, jedoch größer sind Servierwagen, die du zu Blumenständern auf Rädern umfunktionieren kannst. Dort lässt sich gleich ein ganzer Dschungel verschiedenster Pflanzen arrangieren 😉

Extra-Tipp: Welche Pflanzen nicht nur gut aussehen, sondern auch noch deine Luft reinigen, liest du hier>>

4. Ins Aquarium

Immer öfter sieht man Sukkulenten und andere kleine Pflanzen aus den Tropen, die hierzulande Tische und Regale schmücken. Besonders wohl fühlen sie sich in rundlichen Glasgefäßen, denn das Klima in einem solchen „Aquarium“ ähnelt dem in einem Gewächshaus.

Da die Gefäße nicht immer am Fenster stehen, solltest du darauf achten, schattenverträgliche Pflanzen zu verwenden. Die brauchen nämlich nicht so viel Licht.

Wurzeln und Erde sind bei dieser Pflanzvariante ebenso sichtbar wie das Pflänzchen selbst. Nach einiger Zeit bildet sich an den Glaswänden zudem eine Schicht aus Moos…

5. An die Wand

Zugegeben, live habe ich das vertikale Grün noch nicht erlebt. Ich kenne es lediglich aus Büchern und dem Internet. Die Bilder von ganzen Wänden voller Pflanzen (z.B. Moos, Farne, Bubikopf oder Storchschnabel) sehen stets originell aus – und vor allem sehr grün!

Die Umsetzung einer solchen Pflanzenwand ist allerdings kostenintensiv, da sie von einem darauf spezialisierten Unternehmen maßgeschneidert wird (z.B. hier>>). Schließlich soll sie eine Weile halten, die Wand dahinter darf jedoch nicht feucht werden, sonst kann sich Schimmel bilden.

Sehr viel günstiger sind sogenannte Pflanztaschen, die du einfach an der Wand aufhängen kannst. In ihren Fächern lassen sich Blumentöpfe unterbringen. Möchtest du nicht nur Schattenpflanzen verwenden, so solltest du auch hier für ausreichend Licht sorgen!


Sollte dein grüner Daumen versagen und selbst die pflegeleichtesten Pflänzchen eingehen: Blumenbilder tun’s auch. Deren Anbringung ist sogar noch einfacher, als Pflanzen einzutopfen.

Viel Spaß beim Dekorieren wünscht dir

Anne!!!

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